OIK-Forum
[Ausschreibung] Exekutivdirektor - Druckversion

+- OIK-Forum (https://oik.mn-orga.de/forum)
+-- Forum: Ground floor (Erdgeschoss) (https://oik.mn-orga.de/forum/forumdisplay.php?fid=3)
+--- Forum: OIK-Foyer (https://oik.mn-orga.de/forum/forumdisplay.php?fid=4)
+--- Thema: [Ausschreibung] Exekutivdirektor (/showthread.php?tid=1028)

Seiten: 1 2 3 4 5 6


- Dr. Friedrich McClane - 06.07.2007

Keine Sorge, ganz und gar werden wir uns nicht von der OIK-Karte verabschieden.


- Attila Saxburger - 06.07.2007

Aber werter Herr Gried, wer spricht denn hier, außer Ihnen von höherer Entscheidungsgewalt des Direktoriums? Diese liegt selbstverständlich uneingeschränkt beim Beirat.

Worum es mir und auch Herrn Abdonez geht, ist das Initiativrecht, ja eigentlich schon eine gewisse Art von Initiativpflicht für das Direktorium. Sie können selbstverständlich die Direktoren auch gern als reine Handlanger und Dienstboten der Mitglieder ansehen. Meine Auffassung von diesem Wahlamt und der damit verbundenen Verantwortungsübertragung ist das jedenfalls nicht.

Jedes Mitglied des Direktoriums kann und sollte schon Anstöße für die Weiterentwicklung der gesamten Organisation geben. Und wenn vielleicht der Vizedirektor für Kartographie vorrangig die Fortentwicklung der Karte im Auge behält, wird der Vize für die Kartenanträge natürlicherweise eher das Karteneintragsverfahren immer wieder auf seine Sinnhaftigkeit und Praktikabilität hin zu überprüfen haben. Beides aus dem Grund, weil diese beiden Direktoriumsmitglieder gerade mit diesen beiden Problemkreisen ständig befasst sind. Und aus diesem Grund sind die beiden geradezu prädestiniert dazu, dem Beirat Hinweise und Problemlösungsvorschläge zu unterbreiten, über welche selbstverständlich in letzter Konsequenz die Delegierten zu befinden haben.

Ja und das Gesagte trifft meiner festen Übezeugung nach auch für den Exekutivdirektor zu. Dieser hat jedoch schwerpunktmäßig die innere Organisation, das Mitgliedschaftsrecht und die Gesamtkoordinierung von Regelwerken, Geschäftsordnung und Beiratsbeschlüssen im Auge zu behalten. Und aus diesen Arbeitsschwerpunkten heraus hat auch er, so er das Amt ernst nimmt und zum Wohle der ganzen Organisation auszuüben bereit ist, die besten Voraussetzungen, Mängel, Probleme oder auch nur Verbesserungswürdigkeiten an, mit und für die gesamten regelungstechnischen Grundlagen zu erkennen und den Mitgliedern Lösungsvorschläge unterbreiten zu können.

Ob die Mitglieder mehrheitlich einen Exekutivdirektor haben möchten, der sich seiner Verantwortung bewusst ist und von seinem Initiativrecht für Veränderungsvorschläge im zulässigen Rahmen Gebrauch macht um die Organisation, wenn auch in überschaubaren kleineren Schritten, weiter voran zu bringen oder einen reinen befehls- und weisungsempfangenden Dienstleistungsbürokraten, werden sie jeweils bei den Wahlen kundtun. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Beirat in dieser Hinsicht weise entscheiden wir.


- Faantir Gried - 06.07.2007

Sie bringen mich da auf eine andere Idee. Eigentlich ist der Exekutivdirektor ja ziemlich überflüssig. Abstimmungen leiten kann auch der Kartenzeichner nebenbei und die Beitragsarchivierung kann er dann auch übernehmen. Das Amt könnte man einfach abschaffen und seine Aufgaben auf die anderen beiden Posten übertragen - vielleicht sehen die verbleibenden Mitglieder dann davon ab, sich als exklusive Initiatoren von Reformen zu sehen, weil sie vom Arbeitspensum her offensichtlich nicht ausgelastet sind.


- Dr. Friedrich McClane - 06.07.2007

Bei Abstimmungen würde das Fehlen des Executivdirektors wirklich Sinn machen. Ein Beispiel: Monsieur Schwatzburger und Monsieur Gried bilden zusammen das Direktorium und sind sich mal wieder uneins - kennt man ja. Da es keinen Dritten im Bunde mehr gibt, der eine 2/3-Mehrheit hervorrufen kann, muß, ein spontaner Vorschlag, nach Gewicht entschieden werden. Monsieur Gried verliert, alle sind glücklich, die OIK dem Wahnsinn einen Schritt näher.


Es muß natürlich heißen: "das Fehlen".


- Faantir Gried - 06.07.2007

Dann muss halt gleichzeitig ein festes Regelwerk über die Sinnhaftigkeit und Rechtfertigung eines Vetos her oder der zukünftige Direktor für Kartenanträge entscheidet das halt allein. Der Beirat kann das ja immer noch anfechten - so wie auch jetzt.


- Dr. Friedrich McClane - 06.07.2007

Aber das Regelwerk wurde doch bewußt so lückenhaft formuliert (wird jedenfalls sehr häufig behauptet), es nun zu ändern, herrje...


- Faantir Gried - 06.07.2007

Dann gibt man halt dem zuständigen Vizedirektor die alleinige Entscheidungsgewalt in diesem Punkt.


- Dr. Friedrich McClane - 06.07.2007

Welcher Vizedirektor soll denn der zuständige sein? Und weshalb sollten sie überhaupt noch Vizedirektoren genannt werden? Vize von wem? Fragen, die geklärt werden müssen, wenn es nicht wieder so eine halbgare Angelegenheit werden soll, für die diese Organisation bekannt ist.


- Attila Saxburger - 06.07.2007

Meine Herren, Ihre Ideen von der Reformierung des Direktoriums in allen Ehren, aber ich möchte Sie bitten, derartige Diskussionen nicht in einem Ausschreibungs- und Bewerbungsthread zu führen. Suchen Sie sich doch dazu ein stilles Plätzchen im Foyer. Danke.


- Dr. Friedrich McClane - 07.07.2007

Seien Sie unbesorgt, ich werde für den Erhalt Ihres Postens kämpfen - auch wenn garantiert niemand in Ihre Fußstapfen wird treten können, Ihr Eindruck ist schlicht bleibend.