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[Diskussion] Definition "Inaktivität" - Druckversion +- OIK-Forum (https://oik.mn-orga.de/forum) +-- Forum: Ground floor (Erdgeschoss) (https://oik.mn-orga.de/forum/forumdisplay.php?fid=3) +--- Forum: OIK-Foyer (https://oik.mn-orga.de/forum/forumdisplay.php?fid=4) +--- Thema: [Diskussion] Definition "Inaktivität" (/showthread.php?tid=1631) |
- Funkenmarichen - 09.09.2008 Zitat:Original von Olf Haba Dem stimme ich vollkommen zu. Wir sollten eine standardisierbare Definition finden. Von Einzelfallprüfung halte ich wenig, das ist Willkür und abhängig von dem jeweiligen Prüfer oder prüfenden Gremium. - Carmen I. - 09.09.2008 Das ist gar keine Willkür, weil die Entscheidung nicht von einem Einzelnen getroffen wird und somit auch keine Verbindlichkeit erhält. Im Gegensatz dazu kann ich aber nicht nachvollziehen, warum Beiträge im Simoff-Bereich als Aktivitätsnachweis für das Projekt "MN" angesehen werden könnten. Zwar herrscht Aktivität im Forum selbst, aber sie betreffen nicht das Projekt an sich, welches ja die Simulation eines Staates darstellt. Ich würde sogar so weit gehen, dass man solche Definitionen auf gar keinen Fall verbindlich festlegen darf, um dem Betrug dahingehend nicht Tür und Tor zu öffnen. Denn seien wir doch mal ehrlich, es geht doch nicht darum hier die Karte schön voll zu haben, sondern einen Überblick über die am Gesamtspiel teilnehmenden Nationen zu bekommen, die dem eigenen Projekt Interaktionsmöglichkeiten eröffnen (sollen). - Siegfried Halbstroh - 09.09.2008 Meiner Meinung nach haben das einzig die einzelnen Spielleiter zu entscheiden. Man kann nur beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen vermuten, daß die Spielleitung kein Interesse mehr an einer Fortführung des Projekts hat. Daher ist es bei der Inaktiverklärung eines Projekts meiner Meinung nach stets erforderlich, sich seitens des Direktoriums bei der jeweiligen Spielleitung zu erkundigen, inwieweit dort noch ein gewisser Wille vorhanden ist (, was durch das derzeitige Direktorium hervorragenderweise so gemacht worden ist). Erst wenn diese Maßnahme fehlschlägt, sollte der Beirat bemüht werden, obwohl das nicht zwingend notwendig ist, sondern nur bürokratischer Aufwand ist, insbesondere angesichts des ohnehin möglichen Widerspruchsrechts des betroffenen Staats. Für mich ist das derzeitige Verfahren nicht gerade rechtsstaatlich, insbesondere die Beteiligung des Beirats und die damit verbundene fehlende Überprüfbarkeit, da die Beiratsmitglieder sich nicht für ihr Votum verantworten müssen. Man sollte objektive Kriterien und ein einfaches Verfahren festlegen: 1. Eine gewisse Zeit seit dem letzten Beitrag im Forum des Staats verstreicht. Dies ist wohl die einzige Möglichkeit, Inaktivität zu messen. 2. Das Direktorium fragt bei der Spielleitung an, wie es aussieht. Dabei ist eine PN hier im OIK-Forum an den Delegierten des Staates vollkommen ausreichend. 3. Falls sich innerhalb einer bestimmten Frist niemand meldet, wird der Staat inaktiviert und gelöscht. - Funkenmarichen - 10.09.2008 Zitat:Original von Carmen de Mora-Trauenstein Warum sollte eine Entscheidung, die von einem legitimierten Gremium gefällt wird, keine Verbindlichkeit besitzen? Das müssen sie mir näher erklären. Aber eben eine Standardverfahren definiert klar die Kriterien und dämmt Betrug ein. Und darüber hinaus gibt dieses Variante das bestmögliche objektive Instrument, einen Überblick über die aktiven und simulationswilligen MNs zu gewinne. - Paolo el Loco - 10.09.2008 Ich rate dringend dazu, die Feststellung der Inaktivität nicht zu formalisieren und auch nicht aus der Hand der Mitglieder der OIK zu geben. An anderer Stelle habe ich das "Gleichschaltungsfetischismus" genannt und das wiederhole ich hier jetzt, auch wenn ich mir erneut den Zorn einiger Kollegen damit auflade.
- Funkenmarichen - 10.09.2008 Wie gesagt, bisher habe ich keine Überzeugenden Argumente gegen die Formalisierung gehört und finde auch nicht, dass damit den Mitglieder etwas aus der Hand genommen wird. - Carmen I. - 10.09.2008 Gründe gegen die Formalisierung:
Das wäre so das, was mir spontan dazu einfällt und ich finde, dass das sehr gravierende Gründe sind! - Olf Haba - 10.09.2008 Zitat:Original von Carmen de Mora-Trauenstein Wenn es eben gerade mal nichts zu simulieren gibt oder sich die Spieler absprechen, wie es weiter geht. Im Forum ist Betrieb und damit ist das Land nicht inaktiv, unabhängig davon, ob es nur im SimOff oder auch im SimOn wäre. Wenn es nämlich danach ginge, müsste man ja sämtliche Länder, dessen Aktivität sich nahezu ausschließlich im SimOff in Threads wie "Was hörst du gerade" etc. abspielt, löschen, demnach ist das keine Grundlage für eine Inaktivität. - Funkenmarichen - 10.09.2008 Zitat:Original von Carmen de Mora-Trauenstein Eingriffe in welche Simulations- und Gestaltungsfreiheit, wenn es darum geht, Inaktivität fest zu stellen. Da erfolgt kein Eingriff, weil niemand mehr da ist, der die Simulation der MN am Leben erhält. Außerdem ist es kein direkter Eingriff in die Simulation einer MN, sonder nur deren Entfernung von der Karte. Die MN existiert ja weiterhin. Daher ist dies für mich kein gravierender Grund oder ein überzeugendes Argument. - Siegfried Halbstroh - 10.09.2008 Zitat:Original von Carmen de Mora-Trauenstein zu 1. Wenn wir die jeweiligen Spielleitungen vorher informieren, kann davon keine Rede sein. Die Spielleitung hat dann immer noch die Möglichkeit, innerhalb einer gewissen Frist zu reagieren und selbst zu entscheiden. Entscheidet sie innerhalb der First trotz Benachrichtigung nicht, dann ist ihr zu unterstellen, daß sie die das Interesse am Projekt verloren hat. Denn da hat man als Delegierter im gewissen Sinne auch eine Holschuld, sich die entsprechenden Infos hier bei der OIK abzuholen. zu 2. Standards tragen zu Gleichbehandlung und Gerechtigkeit bei. Es gibt meiner Ansicht keinen besonderen Grund, die eine MN in der Frage der Inaktivität anders zu behandeln als eine andere und durch die Aussprache und den Beschluß im Beirat zu einem Politikum zu machen. Wo kämen wir beispielsweise hin, wenn jedesmal, wenn Sozialhilfe gewährt oder versagt werden soll, das politische Gremium (Bundestag, Landtag, Gemeinderat etc.) entscheiden soll. Das kann nicht sein, dieses Gremium hat nur die Voraussetzungen zu definieren. Die Entscheidung, ob diese Voraussetzungen zutreffen, muß dann dem ausführenden Organ überlassen werden. Daher bin dafür, den Beirat hier nicht in die Entscheidung miteinzubeziehen. zu 3. Dieses Problem liegt wieder in den Händen der einzelnen Spielleitung bzw. des OIK-Delegierten des Landes. Geht man davon aus, daß die OIK eine Simoff-Veranstaltung ist, dann zählt die Vertretung hier zu den Aufgaben einer MN-Spielleitung, dann hat sie auch zu entscheiden, ob die derzeitige Inaktivität nur vorübergehend ist. |