![]() |
|
[Diskussion aus Reservierung Dorier und ihre Mitkämpfer - Druckversion +- OIK-Forum (https://oik.mn-orga.de/forum) +-- Forum: Off-Topic (https://oik.mn-orga.de/forum/forumdisplay.php?fid=9) +--- Forum: Café oik (https://oik.mn-orga.de/forum/forumdisplay.php?fid=11) +--- Thema: [Diskussion aus Reservierung Dorier und ihre Mitkämpfer (/showthread.php?tid=2062) |
- Gerásimos - 09.04.2010 Zitat:Original von Janislav Pietarow Bestreitet diese Tatsache Jemand? Das hat wenig mit der mN Doreia zutun. Es orientiert sich schließlich nur am attischen Seebund. Zitat:Ich hätte gerne mal das Adjektiv zu "Die Dorier und ihre Mitkämpfer" gehört/gelesen. Da wir es hier mit keinem Nationalstaat im klasssichen Sinne zutun haben, sondern mit einem Bündnissystem, das der Antike entstammt, ist ein adjektivischer Gebrauch nicht angemessen. Schließlich gibt es kein dorisches national- oder Volksbewusstsein. Wir haben es, um es auf den Punkt zutun nicht mit einem dorischen Naionalstaat zutun, sondern, wie es bereits auf dem MdM und in Doreia selbst nachzulesen ist, mit einem Bund verschiedener Poleis (Städte) zutun, die gemeinsame Angelegenheiten über die Bundesversammlung zu regeln wissen, die Autonomie der einzelnen Poleis aber den größeren Stellenwert besitzt. Also der Operator Adjektiv past hier schlicht nicht. ![]() Man kann sicherlich das Adjektiv hellenisch benutzen, weil dies ein Begriff ist, mit dem sich fast alle Poleis identifizieren können. - Carmen I. - 09.04.2010 Da ich mich in der Antike nicht auskenne und auf dem MdM nichts gelesen habe, frage ich hier nochmal ganz "unschuldig" 8) nach: Mehrere Städte, die keinem exakt zu benennendem Land angehören, schließen sich zu einem Bündnis zusammen. Und um diesem ein "Gesicht" zu geben, will man hier die Landmasse um alle Städte herum eintragen lassen. Richtig so? Wäre dann nicht jede einzelne Stadt für sich so etwas wie eine Stadtstaat? - Gerásimos - 09.04.2010 Das ist so nicht unrichtg, genau. Es geht hier aber nicht darum, diesem Bündnis ein Gesicht zu geben. Es geht hier darum, wie bei Jeder anderen Micronation auch, ein Gebiet einzutragen, auf dem die Simulation stattfindet. Dabei spielen innenpolitische Gegebenheiten keine Rolle. Die Beschaffenheiten der Politik und des Staatswesens unterscheiden sich schlicht im Charakter von anderen simulativen Gebilden auf der OIK. - Carmen I. - 09.04.2010 Entschuldigung, ich war wohl etwas zu poetisch. Mit "ein Gesicht geben" meinte ich, es für andere visuell sichtbar machen, in dem man es auf einer Karte eintragen lässt (oder überhaupt eine Landkarte anfertigt). Ansonsten habe ich das politische Wesen dieser "Mikronation/en (?)" noch immer nicht erfasst. Ist aber nicht weiter tragisch. Dennoch: Wir reisen jetzt nach "Die Dorier und ihre Mitkämpfer" statt nach "Dorien" (oder "Arcor") klingt nicht nur gewöhnungsbedürftig...... - Gerásimos - 09.04.2010 Es ist eigentlich recht simpel. Es handelt sich um EINE Micronation. (Da die Micronation klassisch oder gewohnheitstechnisch immer einen wie auch immer formierten Nationalstaat mit Grenze bildet, ist es mental sicher schwer sich von dieser Vorstellung zu lösen und auch ein simuliertes Bündnissystem als Micronation zu betrachten, ich gebe es zu. ).Der dorische Seebund setzt sich aus verschiedenen Poleis zusammen, die in sich jede eine eigene Verwaltung besitzt, einen, wenn man diesen Begriff nun unbedingt verwenden möchte, Stadtstaat bilden, die in sich eine relativ große Autonomie besitzen. (Die einzelnen Poleis haben selbstredend unterschiedliche staatsorganisierende Systeme, die sich voneinander sicher differenzieren). Um eine gemeinsame Bildung von Interessen zu erreichen, besitzt der Seebund eine Bundesversammlung, wo sich Vertreter der einzelnen Poleis treffen, um darüber zu beraten. Nach außenhin vertreten wird der Bund beispielsweise durch die Bundesversammlung. Wenn es aber beispielsweise um die Einreise geht, so stellt es primär keine Schwierigkeit dar auf das Gebiet des Bundes ansich zu gelangen, jede Polis aber entscheidet autonom, wen sie denn nun einreisen lässt. - Carmen I. - 09.04.2010 Ach, so weit reicht meine Fantasie gerade noch, um mir auch diesen Seebund als Mikronation vorstellen und akzeptieren zu können.
- Gerásimos - 09.04.2010 8o Nein, schon verstanden. ![]() Es hätte ja sein können, schließlich ist man es nicht gewohnt mit antiken Staatswesen in der moderne konfrontiert zu sein.
- Carmen I. - 09.04.2010 Das ist aber nur eine Gewohnheitssache. Man muss sich wahrscheinlich mit dem System etwas länger auseinander setzen, um es zu verstehen. Aber jede MN hat die Pflicht andere Systeme anzuerkennen, da es sich um eine interne Angelegenheit handelt, die nicht zu beanstanden ist. Was natürlich nicht heißt, dass man die MN an sich anerkennen muss, rein politisch simon gesehen.
- Friederike Fresse - 09.04.2010 Hoffentlich entsteht nicht der Eindruck, daß ich das neue Projekt herabwürdigen will ... Ich wollte nur anmerken, daß ich persönlich das nicht als "rund" empfinde: Der Staatsname erinnert mich nun mal eher an eine Singspiel-Aufführung im Kurhaus von Bad Posemuckel. Und wenn ich höre "ein paar Städte, die sich zu einem Bund zusammengeschlossen haben", empfinde ich das beantragte Staatsgebiet auch nicht als passend. - Lucius Sempronius Albinus - 09.04.2010 Die Bezeichnung "Die Dorier und ihre Mitkämpfer" ist auch vor allem als hochoffizielle Formel zu verstehen, die im mündlichen Sprachgebrauch nicht vorkommen wird. Außerhalb eines offiziellen Kontextes wird immer vom "Dorischen Seebund" die Rede sein. |