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[Diskussion]Änderung von Artikel 4.6 der Geschäftsordnung - Druckversion +- OIK-Forum (https://oik.mn-orga.de/forum) +-- Forum: Upper floor one (1. Obergeschoss) (https://oik.mn-orga.de/forum/forumdisplay.php?fid=24) +--- Forum: Sitzungssaal des Beirats (https://oik.mn-orga.de/forum/forumdisplay.php?fid=25) +--- Thema: [Diskussion]Änderung von Artikel 4.6 der Geschäftsordnung (/showthread.php?tid=2798) |
- Kaiser Veuxin II. - 12.08.2014 Dass ein Wähler, der alle Optionen gut findet, eine 100%ige Aussicht darauf hat, dass ein ihm genehmer Kandidat gewählt wird, während ein Wähler, der keine Option gut findet, eine 0%ige Aussicht hat, liegt ja irgendwie in der Natur des Wahlvorgangs und ist in anderen Systemen genauso, nur dass sich dort der Wähler, der alle Optionen (oder mehr als eine) gut findet, auf eine festlegen muss, selbst wenn er eigentlich mehrere Optionen hätte, zwischen denen er keine Präferenzen hat. @Marcus Flavius Celtillus, Penelope Castagnetti: Was so kompliziert an »Kreuze alle Kandidaten an, die Du gerne als [Amt] sehen würdest« ist, entzieht sich etwas meinem Verständnis.
- Raistlin Majere - 12.08.2014 Eine solche Option der "Wahl durch Zustimmung" erscheint mir doch etwas widersinnig, schließlich wird ja nur jeweils eine Person in das Amt gewählt. Da sollte man sich schon entscheiden können. Wessen Gedanken von Jahren der merkelistischen Großkoalition sowieso schon so vernebelt sind, dass er sich nicht mehr selber entscheiden kann, sondern eh alles Mutti überlässt, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Für solche Individuen ist das Regelwerk auch nicht da. Warum nicht einfach: 1. Wahlgang = absolute Mehrheit, falls nötig 2. Wahlgang = Stichwahl zwischen Platz 1 und 2 (bei Stimmengleichheit eben Platz 1 bis X), notfalls 3. Wahlgang relative Mehrheit, bei Stimmgleichheit Losentscheid. Und ein eigenes Schiedsgericht braucht es hier nicht, sowas kann man dem UVNO-Gericht überlassen. Immerhin hat die OIK das BIK beerbt, die eine UVNO-Unterabteilung war. - Kaiser Veuxin II. - 12.08.2014 Das erscheint mir wiederum widersinnig. Sinn der Wahl sollte doch sein, einen Kandidaten zu finden, auf den sich alle möglichst einigen können, also einen Konsenskandidaten, und nicht auf Gedeih und Verderb eine Kampfabstimmung herbeizuführen. Da jetzt noch Merkel reinzuwurschteln, finde ich etwas unglücklich. - Attila Saxburger - 12.08.2014 Ist das Sommerloch mittlerweile schon so groß? Und habt Ihr alle deshalb in Euren MN nicht zu tun, dass Ihr hier eine in meinen Augen völlig sinnlose Diskussion über das Wahlsystem in der OIK vom Zaune brecht? Die derzeitigen Bestimmungen zur Mehrheitsdefinition haben sich nun schon über 10 (in Worten zehn) Jahre unverändert bewährt. Siehe dazu Geschäftsordnung vor 2005 (Artikel 4 Punkt 2.), Geschäftsordnung bis 2010 (Artikel 4 Punkt 6.) und aktuelle Geschäftsordnung (Artikel 4 Punkt 6.). Ich sehe auch nicht den geringsten Grund, diese Bestimmung zu ändern, zu konkretisieren oder neu zu fassen. Seit über 10 Jahren wird in der OIK so gewählt, dass einfach der Kandidat mit den meisten Stimmen das Amt übertragen bekommt. Punkt. Dass Inga die Bestimmung nach über 10 Jahren erstmalig anders interpretiert hat als dies die zurückliegenden 10 Jahre gehandhabt wurde und von allen Beteiligten immer akzeptiert wurde, muss sie mit sich selbst ausmachen. Sie hat sich ja nach Protesten auch korrigiert und das Ergebnis wurde so wie bisher festgestellt. Fehler sind dazu da, gemacht zu werden, könne aber auch korrigiert werden, wie dies in diesem Fall geschah. Ich sehe absolut keine Notwendigkeit, an den Bestimmungen zur Wahl des Direktoriums, insbesondere zur erforderlichen Mehrheit etwas zu ändern. - Marcus Flavius Celtillus - 12.08.2014 Zitat:Original von Attila Saxburger Wenn es nach herkömmlichem Gebrauch bliebe, so wie es 10 Jahre lang praktiziert wurde, wäre es mir nur recht! - Ernst Willun - 12.08.2014 Zitat:Das erscheint mir wiederum widersinnig. Sinn der Wahl sollte doch sein, einen Kandidaten zu finden, auf den sich alle möglichst einigen können, also einen Konsenskandidaten, und nicht auf Gedeih und Verderb eine Kampfabstimmung herbeizuführen. Das Zustimmungssystem hat aber durchaus eben nicht nur Vorteile und sei es, daß man letztlich irgendeinen besonders farblosen Kandidaten wählt, der zwar niemandem etwas zu Leide getan hat, der aber auch niemandes erste Wahl ist. Ob man damit jetzt Merkel in Verbindung bringen will... ![]() Zitat:Dass Inga die Bestimmung nach über 10 Jahren erstmalig anders interpretiert hat als dies die zurückliegenden 10 Jahre gehandhabt wurde und von allen Beteiligten immer akzeptiert wurde, muss sie mit sich selbst ausmachen. Sie hat sich ja nach Protesten auch korrigiert und das Ergebnis wurde so wie bisher festgestellt. Fehler sind dazu da, gemacht zu werden, könne aber auch korrigiert werden, wie dies in diesem Fall geschah. Dem Wortlaut nach hatte er/sie jedenfalls Recht. Wäre ich dafür zuständig gewesen und hätte ich mir nicht die vergangene Wahlpraxis angesehen, hätte ich es wohl auch so getan. Ansonsten wäre ich mir da gar nicht so sicher, ob über die letzten 10 (x) Jahre tatsächlich immer das gleiche Regime beachtet wurde, was Mehrheit und Enthaltung angeht. Aber ich werde den Teufel tun, alle Wahlen nachzukontrollieren oder mögliche Diskussionen aufzuspüren. PS: "Farblos" soll keine Anspielung auf meinen monochromen Avatar sein.
- Kaiser Veuxin II. - 13.08.2014 Zitat:Original von Ernst Willun Ein farbloser Kandidat wäre wohl für das Direktorium genau richtig. Da brauchen wir keine starken Führernaturen, sondern Personen, die unaufgeregt und gewissenhaft ihre Arbeit machen, ohne sich darüber profilieren zu wollen. - Raistlin Majere - 13.08.2014 Zitat:Original von Kaiser Veuxin II. Allein die Wortwahl verrät die dahinterstehende Denkweise. Eine Abstimmung mit mehreren Kandidaten ist immer eine "Kampfabstimmung". Eine Wahl besteht ja gerade in der Auswahl von Alternativen - und nicht in der Bestätigung, dass alle alle lieb haben und gerne schmusen. Außerdem: ein Kandidat, der die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht, ist ja wohl offenbar Konsens genug, oder nicht? Meines Erachtens sollte eine interµnationale Organisation wie die OIK von einem Direktorium geleitet werden, dessen Legitimation über 26% hinaus reicht. Gerade bei mehreren Kandidaten führt das derzeitige Wahlsystem, wie zuletzt gesehen, nicht nur zu Auslegungsproblemen, sondern auch zu grundsätzlichen Problemen in der demokratischen Struktur. Sicher, man könnte alles so lassen wie es ist und/oder die "Mehrheit" bei Wahlen eben als relative klar definieren. Ob das allerdings der Weisheit letzter Schluss ist, sei mal dahingestellt. - Erica Simmons - 13.08.2014 Zitat:Original von Attila Saxburger Ich fürchte das ist ein Denkfehler. Ich bin überzeugt davon dass der Sinn der Wahlregelung tatsächlich war den Kandidaten mit den meisten Stimmen als Sieger anzusehen nur ist das nun einmal leider nicht das was in der Geschäftsordnung steht. Es scheint bedauerlicherweise immer so zu sein dass geschriebene Regeln wenn sie nur lange genug existieren ab irgendeinem Punkt dem Wortlaut und nicht dem Sinn nach angewandt werden. Das einzig ungewöhnliche in diesem Fall ist dass es hier von jemandem getan wurde der lange genug dabei ist um zu wissen wie die Regel in der Vergangenheit immer angewandt wurde aber gib dich ob der Tatsache dass Inga hier noch einmal zurückgerudert ist bitte keinen Illusionen hin. Spätestens wenn das Amt einmal von jemandem bekleidet wird der noch nicht so lange in den MNs aktiv ist wird derjenige in diese Sache wahrscheinlich nicht mehr mit sich reden lassen (warum auch schließlich wäre er objektiv gesehen ja nicht im Unrecht). Wir müssen jetzt hier aber kein neues kompliziertes Wahlsystem einführen. "Gewählt ist der Kandidat der die meisten Stimmen auf sich vereint. Steht nur ein Kandidat zur Auswahl so gilt dieser als gewählt sofern er mehr JA als NEIN Stimmen erhalten hat." Oder etwas in der Richtung sollte völlig genügen um andere Auslegungen in Zukunft zu verhindern. - Raistlin Majere - 13.08.2014 Zitat:Original von Erica Simmons https://de.wikipedia.org/wiki/Auslegung_%28Recht%29#Historische_Auslegung Die GO der OIK existiert nicht im luftleeren Raum. Auch ein Neuling kann die Geschichte nicht ignorieren. |