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[Diskussion] Verkleinerung Alpinia - Druckversion

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- Abdonez - 20.06.2006

Man sollte nicht den (subjektiven) Sollzustand mit dem (objektiven) Istzustand durcheinanderbringen.

Ich würde mir auch wünschen, das Direktorium würde ein wenig mehr Spielraum haben oder wir würden Instrumente oder Organe für eine effizientere Arbeit schaffen. Dass es zwischen einem dreiköpfigen Direktorium und einem fünfzig(?)köpfigen Beirat nichts gibt, hat m.E. erhebliche Nachteile. Der Beirat könnte z.B. einen siebenköpfigen Exekutivrat wählen, der wiederum aus seiner Mitte die Direktoren wählt (ohne dass das Direktorium dann noch ein Gremium für sich ist, man soll die Gremienanzahl ja auch nicht aufblähen). Der Exekutivrat würde dann die Geschäfte führen und den Beirat nur noch mit wirklich wichtigen Fragen (Wahlen, Regelwerke) befassen.

Der Status Quo ist aber das, was in unseren Regeln steht, und da steht sehr eindeutig: Wenn etwas nicht geregelt ist, muss der Beirat es entscheiden. Ob das Sinn macht, möchte ich bezweifeln, aber es steht da so drin und es gibt nichts daran zu deuteln.


- Attila Saxburger - 20.06.2006

Zitat:Original von Sigurd Thorwald
...aber an der prinzipiellen Vorgehensweise finde ich nichts, was es wert wäre, kritisiert zu werden.
An welcher Vorgehensweise? An der, wie unser Direktorium unbürokratisch und eigentlich voll im Sinne der Sache eine pragmatische Entscheidung in einem Fall getroffen hat, wofür die OIK halt noch keine konkreten Regelungen in ihrem doch sonst so detailierten Vorschriftenwerk hat? Dann stimme ich Ihnen, werter Kollege Thorwald sofort zu.

Oder meinen Sie das Vorgehen GEGEN diese Entscheidung, welche dabei als "schlicht induskutabel", ja sogar als "Frechheit" betituliert wird? Das ist meiner festen Überzeugung nach doch kritisierenswert, und genau das habe ich zu Beginn dieser Diskussion auch getan. Ich vertrete dann schon die Auffassung, dass man dem Direktorium an dieser Stelle den Rücken stärken sollte.

Dass dann daraus wieder eine Grundsatzdebatte wurde, ist nunmal OIK-typisch. Aber meiner Meinung nach kann man diese Debatte an dieser Stelle auch beenden. Die Delegierte Nara hat ja schon einen, dieses Problem zu lösen versuchenden Antrag in den Beirat eingebracht, der wirklich richtungweisend ist.

Bleibt nur noch der Antrag des Delegierten Goldmann, welcher ja noch im Raume steht und über den, so er denn nicht zurückgezogen wird, der Beirat zu entscheiden hat.


- Sigurd Thorwald - 20.06.2006

Es ging mir nicht um einen konkreten Fall, werter Kollege, erst recht jedoch nicht um den aktuellen. Ich sprach vielmehr von den grundlegenden Modi der Direktoriumswahl.


- Graf von Düsterstein - 20.06.2006

Zitat:Original von Abdonez
Der Beirat könnte z.B. einen siebenköpfigen Exekutivrat wählen, der wiederum aus seiner Mitte die Direktoren wählt (ohne dass das Direktorium dann noch ein Gremium für sich ist, man soll die Gremienanzahl ja auch nicht aufblähen). Der Exekutivrat würde dann die Geschäfte führen und den Beirat nur noch mit wirklich wichtigen Fragen (Wahlen, Regelwerke) befassen.

Der Status Quo ist aber das, was in unseren Regeln steht, und da steht sehr eindeutig: Wenn etwas nicht geregelt ist, muss der Beirat es entscheiden. .

Da ginge sicher einiges schneller als wenn ein 50igköpfiger beirat etwas ausdiskutiert. Zum Zwecke demokratischer Entscheidungen würde ich bei einem solchen kleineren Beirat bevorzugen, dass dieser keinerlei Entscheidungsgewalt hat, sondern nur Texte entwirft und zur Abstimmung vorlegt. Der Großbeirat stimmt dann über diese Texte mit Ja/Nein ab. Eine Ja/Nein-Abstimmung geht schnell und alle Staaten bleiben direkt an Entscheidungen beteiligt. Ich finde es schon wichtig, dass alle mitbestimmen, wohin die Richtung geht und wenn es nur ein Vetorecht der Masse gegen eine Ausarbeitung eines Spezialrates ist.


- Flavian Bolled - 20.06.2006

Ein neues Gremium... -Kommission...


- Faantir Gried - 20.06.2006

Wow, wie machen wir die OIK noch bürokratischer.


- Flavian Bolled - 20.06.2006

Indem wir eine Antragskommission bilden, ein Schiedsgericht einführen, dem Direktorium weniger Macht geben, eine Administration und Verwaltung einführen, ein Kartographiebüro mit mindestens 3 Kartographen gründen und jedem Land 2 Delegierte zugestehen.


- Herzog von Kurland - 20.06.2006

Oh mein Gott Herr Bolled...das riecht ja nach Revolution Wink

Ich hatte ja schon erwartet, dass eine unbürokratische Lösung mal wieder auf Kritik stoßen würde, aber bitte, wenn eine so offensichtliche Regelungslücke vorliegt, dann wird man ja wohl mal eine Analogie anwenden können...

Sollte man dieser Ansicht nicht folgen: das Problem wird sich ja dank des Antrags der Delegierten Levin ohnehin bald von selbst erledigen... das Direktorium erörtert derweilen das weitere Vorgehen bezüglich Alpinia's


- Stanislav Goldmann - 20.06.2006

Sie haben aber schon bemerkt, dass auch der Antrag von Kollegin Levin zumindest in Variante 2 eine Vetomöglichkeit vorsieht, oder?

So oder so: an der derzeitigen glasklaren Regellage für den Antrag Alpinias ändert das nichts.


- JoSchu - 20.06.2006

Zitat:Original von Herzog von Kurland
Ich hatte ja schon erwartet, dass eine unbürokratische Lösung mal wieder auf Kritik stoßen würde, aber bitte, wenn eine so offensichtliche Regelungslücke vorliegt, dann wird man ja wohl mal eine Analogie anwenden können...
Nur habt ihr das dummerweise nicht. Wenn ihr die Gebietsverkleinerung analog zur Gebietserweiterung durchführen wollt, dann auch mit allen Konsequenzen, sprich, der Veto-Frist.