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[Fachgespräch] Die OIK-Karte und deren zukünftige Ausgestaltung - Druckversion +- OIK-Forum (https://oik.mn-orga.de/forum) +-- Forum: Ground floor (Erdgeschoss) (https://oik.mn-orga.de/forum/forumdisplay.php?fid=3) +--- Forum: OIK-Foyer (https://oik.mn-orga.de/forum/forumdisplay.php?fid=4) +--- Thema: [Fachgespräch] Die OIK-Karte und deren zukünftige Ausgestaltung (/showthread.php?tid=2353) |
- Hogarth Carson McSniff - 15.01.2011 Möglicherweise wäre es von Vorteil, ein Unterforum "Fachdiskussionen" einzuführen, in dem ähnliche Regeln gelten, wie im Forum "Kartenanträge" oder "Anmeldung für Delegierte". Jeder hat das Recht zu lesen und zu schreiben, akzeptiert aber die Regeln dieses Unterforums - in diesem Fall, daß nur fachbezogene Beiträge erwünscht sind. Edit: "Fachdiskussionen" in den Plural versetzt. - Kaiser Veuxin II. - 15.01.2011 Zur Sache mit dem Sonnenaufgang/Untergang bitte ich zu bedenken: Die OIK umfasst in ihrer Ost-West-Ausdehnung etwa 37% eines Planeten mit Erdumfang (in der Nord-Süd-Ausdehnung jedoch bereits 90%). Diese 37% entsprechen 9 (genauer: 8,88) Zeitzonen, d.h., der Zeitunterschied zwischen den beiden Extremen der OIK-Welt beträgt "höchstens" neun Stunden - das ist nicht so, dass es sonderlich ins Gewicht fallen würde, da sich die meisten Staaten in einer Gegend befinden, wo der größte Zeitunterschied etwa fünf Stunden oder weniger beträgt, und Gespräche zwischen Merovinges und Ribera Sol (Zeitunterschied acht Stunden, die größte Ost-West-Entfernung zwischen zwei Staaten/Entitäten) wohl nicht sooo häufig sind, dass das groß ins Gewicht fallen würde. EDIT: Wer auf der Karte die Zeitzonen "ausrechnen" will: Drei Ost-West-Quadrate entsprechen immer einer Zeitzone. - Hogarth Carson McSniff - 15.01.2011 Das ist eines der Probleme, die aktuelle OIK-Karte auf eine Kugel zu bringen. Ich habs nochmal nachgerechnet: Mit Beschluss vom 13.04.2008 wurde ein Maßstab von 144 km² pro Pixel festgelegt. Geht man von quadratischen Pixeln aus, egibt sich damit eine Kantenlänge von 12 km. Die derzeitige Karte (png-Format) hat eine Größe von 1275 x 1497 Pixeln. Nach dem oben angegebenen Maßstab ergäbe das eine Fläche von 15300 km x 17964 km. Die Ost-West-Ausdehnung (15300 km) würde demnach 38,25% des Erdumfanges von 40 000 km betragen. Die Nord-Süd-Ausdehnung (17964 km) hingegen würde 89,82% der Strecke vom Nord zum Südpol (halber Umfang, also 20 000 km) betragen. Das Ergebnis ist also, daß die OIK-Karte nur einen Teil des OIK-Planeten abdecken würde - also noch Platz genug für Pole (die jeweils noch übriggebliebenen 2 x 5,09% der Nord-Süd-Ausdehnung) Wenn man diese Annahmen zur Grundlage für eine Visualisierung nimmt, sähe das konkret so aus: ![]() Um das gesamte Aussehen der Planeten-OIK deutlich zu machen hab ich hier noch einen Link zu einer kleinen Animation des drehenden Planeten. Edit: Bild-Link korrigiert Edit 2: Bild und Animation mit besserer Ansicht eingefügt - Hogarth Carson McSniff - 15.01.2011 Das Problem der Verzerrung zu den Polen hin kann man abmildern, in dem man einen größeren Umfang des Planeten annimmt oder den Maßstab verkleinert. Die Ungleichverteilung der Landmassen auf dem Planeten ergeben sich jedoch aus den Dimensionen der Karte selbst. Stellt sich nur die Frage, ob das wirklich schlimm ist. - Kaiser Veuxin II. - 15.01.2011 Sieht sehr gut aus. =) Ich denke, bei einer Projektion sollte die Flächentreue am wichtigsten sein, da die schon simulativ verankert ist. Das ist bei Längen und Winkeln nur eingeschränkt der Fall. - Hogarth Carson McSniff - 15.01.2011 Die derzeitige Darstellung wurde über eine Zylinderprojektion gemacht. ![]() Das hat den Vorteil, daß man sein Ländle optisch sehr schön auf der Kugel sehen kann, trotzdem aber die Karte heranziehen kann, um Entfernungen abzuschätzen bzw. in einer für ein Spiel ausreichend genauem Maße zu berechnen. Auf akademische Genauigkeit sollte man verzichten dürfen. Solange die OIK-Karte nicht den ganzen Planeten umfasst, ist das auch praktikabel. Die Pole - sollten sie je kartographisch erfasst werden - sollten dann in einem eigenen Kartenabschnitt wiederum mit einer Draufsicht dargestellt werden. - Plezura Okazako - 16.01.2011 Zitat:Original von Friederike Fresse Pardonu. Blöd formuliert. Dezirujo simuliert nur auf einer Karte und dabei bleibt es. Dimensionstore, Parallelweltsims u.ä. gibt es nicht. Die simmulatorischen Verrenkungen wenn ein Land auf zwei Karten gleichzeitig ist, sind ja auch außerordentlich. Ich meinte mit Einkartigkeit nichts als die utopische Vereinigung von CartA und OIK. Sinjoro Wegeland hat ja dargelegt, wieso das nix wird. EDIT: Rechtschreibung - Haro Huusdroddel - 16.01.2011 Hmm oder so: ![]() Fehlt da wat am Norden . - Erica Simmons - 27.01.2011 Auch wenn ich etwas spät dran bin, möchte ich an dieser Stelle auch noch einen Vorschlag anbringen der darauf abzielt die bestehende OIK-Karte ohne Veränderungen in ein Gesamtmodell einzubetten das die Kugelgestalt der OIK-Welt etwas stärker unterstreicht. Beim gelegentlichen Stöbern in den OIK Archiven bin ich inzwischen auch auf ein Thema gestossen in dem die Idee im Grundsatz vor ein paar Jahren sogar schon einmal angesprochen wurde. Ich nenne meinen Entwurf (und ich hoffe man steinigt mich nicht gleich dafür dass ich Englisch und Deutsch mische ) die:"willing suspension of disbelief"-Pseudokugelprojektion Das Modell ist so konstruiert dass die OIK-Welt so klein wie möglich wird aber trotzdem so groß wie nötig um die aktuelle OIK-Karte gerade so aufnehmen zu können. Als Ausgangspunkt dient eine längentreue Darstellung von Breitengraden analog zur Sinusoidalprojektion. Die fehlende Längentreue in Nord-Süd-Richtung und die damit eigentlich verknüpften Verzerrungen werden ignoriert (an genau dieser Stelle gibt man wieder den Anspruch auf eine richtige Kugelprojektion zu verwenden). Die längentreuen horizontalen Hilfslinien werden stattdessen einfach zu einem Raster von Planquadraten ergänzt das keinen Anspruch mehr auf eine Verknüpfung mit dem Gradnetz der OIK-Welt erhebt (die Planquadratzeilen lassen sich zwar mit Breitengraden assoziieren aber die Planquadratspalten repräsentieren keine Großkreise und haben demzufolge keinen Bezug mehr zu irgendwelchen Längengraden, auch Himmelsrichtungen werden bei dieser Darstellung nicht mehr richtig abgebildet da sich auf der Karte innerhalb einer Spalte nach oben zu bewegen nicht mehr gleichbedeutend damit ist sich auf den geographischen Nordpol zuzubewegen). Das Modell ist im Grunde ein Kompromissvorschlag der einerseits die bestehende Karte so erweitert dass das Gesamtkonstrukt eher mit der Abbildung einer Kugeloberfläche zusammenpasst und dabei die Möglichkeit zur einfachen Bearbeitung beibehält, andererseits aber eben auch keinen Anspruch darauf erheben darf eine realistische Kugelprojektion zu sein. Was dieses Modell allerdings leisten könnte wäre ein paar Zahlen zur OIK-Welt zur Verfügung zu stellen. So würde der Radius der OIK-Welt mit etwa 7037km etwa dem 1,103-fachen des Erdradius entsprechen. Mit der Forderung dass die Fallbeschleunigung auf der Oberfläche den selben Wert wie auf der Erde haben soll (ca 9,81 m/s^2) folgt eine Masse von etwa 1,217 Erdmassen womit die OIK-Welt in Verbindung mit dem größeren Radius etwa den 0,906-fachen Wert der Erddichte hätte. (Natürlich sind diese Zahlen für die allermeisten Sim-Situationen völlig irrelevant )Ob man den zusätzlichen Platz der sich ausserhalb der Ränder der jetzigen OIK-Karte damit ergibt nun benutzen möchte um im Norden und Süden vereiste Polkappen unterzubringen oder nicht und ob die ganze sonstige freie Fläche nun wirklich mit Wasser bedeckt sein soll sind dann natürlich schon wieder ganz andere Fragen. EDIT: Rechtschreibfehler korrigiert - Presidente Chilavert - 28.01.2011 Ausgestaltung der OIK-Karte ist Sache der darauf befindlichen Länder - und zwar in ihren jeweiligen Grenzen. Das hat hier absolut nichts verloren. Es reicht schon mit der Kugelform und dem ganzen Mist. Aber der Krug geht solange zu Wasser, bis er bricht. saludos Chilavert |