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[Diskussion] Änderung des Kartenregelwerks beteffend Gebietsteilungen - Attila Saxburger - 11.01.2008 Der Delegierte des Freistaats Korland beantragt folgende Änderungen des Kartenregelwerks betreffend Gebietsteilungen: Zitat:§4 Absatz 4 wird wie folgt neu gefasst: - Attila Saxburger - 11.01.2008 Werter Herr von Perleburg, ich habe den Antrag in geringem Umfang redaktionell geändert. Ich hoffe auf Ihre Zustimmung. - Wernher Graf von Perleburg - 11.01.2008 Aber gewiß doch, es bleibt ja durchaus fast erhalten, daß das Regelwerk im Wesentlichen nicht umgeschrieben, sondern ergänzt wird. RE: [Diskussion] Änderung des Kartenregelwerks beteffend Gebietsteilungen - Filippo Volta - 11.01.2008 Zitat:Original von Attila Saxburger Das ist alles sehr schwammig. Bezüglich der Abspaltungen ist das die absolute Gretchenfrage in den MNs, die noch nie wirklich zu Konsenz und Akzeptanz bei allen Parteien geführt hat. Ich denke, die OIK begäbe sich hiermit auf sehr dünnes Eis, und würde sich im Normalfall heftigen Diskussionen, Widersprüchen und Missgunst aussetzten. Das kann nicht Sinn und Aufgabe einer Kartographischen Organisation sein, und sollte - falls unbedingter Bedarf besteht - größtenteils außersimulativ geklärt werden. - Wernher Graf von Perleburg - 12.01.2008 Mir sind auf der OIK bis jetzt zwei Fälle bekannt, der eine handelt sich um Tauroggen und Polanien, da bestand Einigkeit. Letzlich wurde die Teilung kartentechnisch nicht durchgeführt, weil sie nur durch den Vorgang Gebietsverkleinerung und Neueintragung möglich gewesen wäre. Der zweite Vorgang ist Dostarusien/Xinhai gewesen auch da war es nur durch diesen komplizierten Prozeß möglich, wurde aber durchgeführt. Ich finde die Formulierungen eigentlich nicht schwammiger als nötig, es gibt nun einmal Staaten in denen der Gründer selber bestimmen will, ob etwas abgespaltet werden darf und in anderen wird grundsätzlich demokratisch entschieden, ob nun simon oder simoff. Gegen den Willen des Gründers kann so eine Abspaltung schonmal nicht passieren (3b) und gegen die demokratische Tradition einer MN (3c) auch nicht. Das Problem ist ja, daß man den Mikronationen hier kein Verfahren vorschreiben kann, mit dem sie ihre Teilung simulieren müssen, denn dann würde man in die interne Simulation eingreifen. Andererseits wollte ich die Einschübe nicht noch kasuistischer machen und weiter aufblasen. Desweiteren sind Verbesserungsvorschläge natürlich möglich, auch wenn dann vermutlich die Diskusion von vorne begonnen werden muß. - Stanislav Goldmann - 12.01.2008 Ich denke, dies ist eine zu schwierige politische Frage, als dass sie mit einem Regelwerk einer Kartenorganisation gelöst werden könnte. Die Karte der OIK soll ja letztlich auch Fakten abbilden. Was hilft es da, wenn die OIK die Eintragung in die Karte verweigert, sich aber "real" ein Teil abspaltet, simuliert und mit der Welt interagiert? Und was hilft eine Eintragung, wenn "real" keine Fortentwicklung folgt? Ansatz für die OIK sollte auch sein, die Realitäten der MN-Welt anzuerkennen und nachzubilden. Wenn das zu sehr auseinanderläuft, so wird die OIK zum "reinen" Konzept, ist aber nicht mehr Abbild der MN-Welt. - Attila Saxburger - 12.01.2008 Ich stimme da Herrn Goldmann zu. Man sollte daher die Anforderungen an die Teilung und die Nachfolgestaaten keinesfalls zu hoch schrauben. Was wäre, wenn zu hohe Bedingungen nicht erfüllt werden können, denn die Alternative? Die Teilung würde einfach nur auf der Karte nicht vollzogen, eines der beiden Länder würde auf der Gesamtfläche eingetragen bleiben und die von Herrn Goldmann angesprochene Differenz zwischen Realität und Karte würde zustande kommen. Das Beispiel Tauroggen/Polanien zeigt dies recht eindrucksvoll. Meiner Meinung nach sollten über die in § 4 zu formulierenden reinen formellen Voraussetzungen keine allzu großen Anforderungen gestellt werden, und vor allem nicht allzu viel Bedingungen, die objektiv nicht unbedingt nachzuvollziehen sind (z.B. Zustimmung des "Hauptverantwortlichen", kein "erkennbarer Grund" für die Teilung). Ich würde als Grundbedingung den Antrag des jeweiligen angemeldeten Delegierten des eingetragenen Staats ansehen. Damit kann die OIK davon ausgehen, dass der Antrag von befugter Stelle erfolgt. Dann sollen eben noch jene Angaben aus dem § 4 erforderlich sein und vielleicht noch eine einzuhaltende Mindestexistenzdauer erfüllt sein und damit könnte sich die Sache eigentlich schon erledigt haben. Bezüglich eventueller Vetorechte könnte man noch überlegen, ob diese wieder für alle Anlieger gelten sollen. Dabei muss man sich aber vor Augen führen, dass die Vetos dann nur gegen die Teilung gerichtet sein können, und falls sie wirksam sind, zwar die Teilung auf der Karte verhindert werden kann, jedoch die "reale" Teilung nicht zu beeinflussen ist. Will man wirklich Vetorechte gegen Teilungen einräumen, könnte man die ganze separate Teilungsregel besser komplett sein lassen. Denn für diese Abwicklung gibt's ja schon die Möglichkeit der Gebietsverkleinerung (hier dann für den bisher eingetragenen Staat und ohne Vetorecht) und die sofortige Eintragung (eventuell nach einer Reservierung) des neu entstehenden Landes. Letzteres wäre wieder ganz normal vetoberechtigt. Diese Verfahrensmöglichkeit haben damals Dostarusien und Xinhai in Anspruch genommen. - Wernher Graf von Perleburg - 12.01.2008 Zitat:(z.B. Zustimmung des "Hauptverantwortlichen", kein "erkennbarer Grund" für die Teilung). Dazu muß ich allerdings sagen, daß ich das nicht ohne Grund eingebaut habe. So lange sich alle einig sind, ist es ja schön und gut, aber es kann ja durchaus auch passieren, daß eine gewisse Spielergruppe versucht - gegen den Willen des Hauptverantwortlichen (eben der betreuende Gründer oder der, der diese Aufgabe übernommen hat, weil sich der Gründer zurückgezogen hat), bzw. der Spielermehrheit - ein Teil herauszubrechen und dafür ein eigenes Forum eröffnen. Das wiederum könnte die Simulation im Ursprungsland empfindlich stören. Desweiteren könnte es passieren, daß ein Land seinen Einfluß bei der OIK auszudehnen versucht, indem es sich formal zerstückelt, damit es mehr Delegierte entsenden kann. - Stanislav Goldmann - 12.01.2008 Als Freiländer bin ich ja schon historisch gegen Ihre Thesen der "Hauptverantwortlichkeit" einer Person. Für mich bilden die Bürger den Kern einer Nation, nicht deren Staatsgründer. Dies wird durchaus kontrovers gesehen - ich weiss und sehe das. Die Frage der Anerkennung eines "herausgebrochenen" Landstückes ist erstmal eine aussenpolitische Frage. Diese Anerkennung durch andere Staaten zu erlangen ist durchaus ein Kraftakt. Ich spreche da aus persönlicher historischer Erfahrung. Erfolgt aber diese internationale Anerkennung wäre es in meinen Augen hochgradig lächerlich und falsch, wenn die OIK dies nicht anerkennen würde und eine Eintragung/Umwidmung verweigert. Wenn Realitäten so sind, wie sie eben sind (und auch wenn das manchem Delegierten nicht passen mag), dann muss eine Kartenorganisation letztlich auch diese Realitäten abbilden. Was Ihre zweite Anmerkung angeht (Mehrfachmandate "eines" Landes), so gebe ich Ihnen Recht. Davor können uns Vetos schützen, wenn es allzu offensichtlich ist. Schwipp-Schwagertum und Drittidentitäten dagegen sind auch schon jetzt Realität. Wer mehrere Länder gründet und diese auf die OIK-Karte bringt hat auch schon jetzt ein Mehrfachstimmrecht im Beirat. Nicht unbedingt zu meiner persönlichen Begeisterung ... - Mr. Thumbsup - 12.01.2008 Meine Meinung ist diese: Keine Gruppe in einer MN kann ein Stück Land gegen den Willen der verbliebenen Spieler herausbrechen. Sie kann allein eine neue, ähnliche MN gründen. Warum dies? Weil die Interessen der einen Gruppe nicht über die Interessen der anderen Gruppe gestellt werden können. Wenn drei Spieler in Freiland beschließen, den Süden unabhängig zu machen, dies von den anderen Freiländern aber nicht anerkannt wird, hätte die OIK ein Problem. Auf welcher Grundlage soll sie den Sepparatisten ein eigenes Stück Land einräumen? Es wird ja so sein, daß die Sepparatisten im Forum gesperrt werden und Freiland seine alten Grenzen weitersimuleirt. Die OIK Karte entspräche dann nicht mehr dem, was simuleirt wird. Würde man den Abspaltern Recht geben, stünde Sabotage Tür und Tor offen. Jeder, der einer Nation Böses will, meldet ein paar NIDs an und zersplittet seinen Haßstaat. Deshalb sollte gelten: Die OIK hält sich bei Fragen über Gebietsteilungen ausschließlich an den Delegierten der MN. Ist die Legitimation des Delegierten unklar, dann wird im Zweifel für den Angeklagten entschieden und die MN bleibt zusammen. Das ist der einzige Weg, sabotierendes Zerpflücken von Staaten zu verhindern. Leute, die eine MN gegen die Gruppe jener zersprlittern wollen, welche die MN betreiben, haben von der OIK keine Unterstützung verdient. Denn sie können sich doch selbst einen Staat eröffnen. Neu Freiland oder was auch immer. |