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Aus aktuellem Anlass: auch im RL schlägt sich so mancher mit dem Thema "Wertung von Enthaltungen" rum. So weltfremd ist die OIK gar nicht ...
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...07,00.html
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Richtig. Wobei es hier noch krasser ist, denn die Enthaltung dort wirkt im Grunde wie eine Nein-Stimme, das heisst, dass die Funktion "Enthaltung" gar keine ist; man bräuchte realistisch gesehen tatsächlich hier nur ja und nein. Die Funktion "Enthaltung" ist aber eine: Es ist eine abgegebene Stimme, zählt als solche also zu den "abgegebenen Stimmen" dazu, aber es ist ohne Wertung "ja oder nein". Insofern kann ich - auch wenn ich sonst kein Fan von Schäubi bin - ihn unterstützen, wenn er hier was ändern will (auch wenn seine Motive wohl andere sind als meine.

).
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Genau dies wurde ja auch hier kritisiert: das Zählen der Enthaltung als Nein. Da sehe ich schon die Parallele.
Man sollte aber auch nicht verkennen: manchem CDU/FDP Bundesland ist es möglich mit Enthaltung zu stimmen, ein Nein wäre es aus Parteiräson nicht. So ist zwar die Auswirkung identisch, aber nicht die Stimme. Dass das einem Schäuble nicht gefällt ist natürlich klar ...
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Stimme Dir voll und ganz zu. Nur im Grunde ist es schon etwas merkwürdig, wenn ja die Auswirkung dieselbe ist und man nur aus Parteiräson dann mit Enthaltung stimmt. Paradox eben. Ich stehe eben auf dem Standpunkt, dass die AbstimmungsOPTIONEN auch ihre FUNKTIONEN wieder haben sollen, keine Zweckentfremdung.