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Zitat:Original von Wernher Graf von Perleburg
Kann jemand Informationen geben, wozu die Vorwahlnummern bei der OIK ursprünglich geschaffen wurden?
RL sind internationale Vorwahlnummern wohl zu dem Zweck geschaffen worden, daß internationale Geschäftsreisende an Flughäfen schnell in ihr Heimatland telefonieren konnten. Des weiteren waren sie sicher aber auch deshalb einheitlich, damit man zu Zeiten der elektromechanischen Vermittlungsstellen die nationalen Auslandsvermittlungsstellen effektiver zusammenkoppeln konnte. Die Nummernlogik der OIK, wäre vor der Digitalisiereung fernmeldetechnisch höchst ineffektiv gewesen, weil die erste Ziffer nicht ausgenutzt wird, das hätte ein teures Mehr an Wählern und Wählergestellen bedeutet. Das nur am Rande, aber zurück zu meiner Ausgangsfrage 
Warum wird die erste Ziffer nicht ausgenutzt? Die zeigt das Gebiet an, in dem das Land liegt
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Vielen Dank für die Antworten
Zitat:Ansonsten wurden die Vorwahlnummern nur dazu geschaffen, um die damals existenten Staaten voneinander auf irgendeine Weise zu unterscheiden bzw. deren Simulationshintergrund mittels einer halbwegs aus dem realen übernommenen Vorwahl zu verdeutlichen. Zumindest bei den "ganz alten" Staaten werden Sie feststellen, daß die virtuellen Vorwahlen einigermassen realen Staaten entsprechen.
Insbesondere das erscheint mir dann einleuchtend.
Zitat:Warum wird die erste Ziffer nicht ausgenutzt? Die zeigt das Gebiet an, in dem das Land liegt
Nun ja, man kann doch prinzipiell auf jeder Stelle einer Telefonnummer genau 10 Zahlen auswählen. Dabei wird der 1 ein Impuls zugewiesen, der 2 zwei, usw., die 0 erhält dann zehn Impulse. Nun braucht man ein Gerät, um dies auszuwerten, einen sogenannten Wähler. Prinzipiell ist so ein Wähler in der Lage alle Zahlen von 1 bis 0 zu erkennen. Belege ich allerdings nur z.B. die 1,2,3,4, so bleiben die restlichen Wahlmöglichkeiten ungenutzt und müssen durch einen zweiten Wähler ausgewertet werden. Um ökonomisch zu arbeiten empfiehlt es sich daher möglichst alle oder wenigstens fast alle Zahlen auszunutzen. Meine Erklärung ist nun wirklich nicht erschöpfend, aber ich weiß nicht ob es Sinn macht in die Tiefe zu gehen und die komplette Funktionsweise einer analogen Vermittlungsstelle zu erklären, andererseits dürfte es auch so einleuchten. Es wäre ja im konkreten Fall nicht nur das Mehr an Wählern, sondern auch an Wählergestellen und gelöteten Kabelverbindungen und die Wartung. Um es noch mal kurzzufassen, wäre es sinnvoller gewesen, die OIK Karte auf der ersten Stelle in mindestens 8 Bereiche aufzuteilen. Der Rest hätte Reserve für Bedarfsfälle bleiben können.
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Fortschrittliche Länder benutzen schon seit Jahren Ton- statt Impulswahl ...
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Zitat:Original von Stanislav Goldmann
Fortschrittliche Länder benutzen schon seit Jahren Ton- statt Impulswahl ...
Mir ist bewußt, daß Telefonnetze die auf dem Stand der Technik sind, digitale Vermittlungsstellen besitzen, es ging mir bei meinen Ausführungen mehr um einen historischen Aspekt, der hier unstimig ist. Die digitalen Vermittlungsstellen erkennen sowohl Ton- als auch Impulswahl. Wenn man will, kann man an das heutige Telefonnetz der Telekom auch einen Zentralbatterie-Selbstanschlußapparat von 1909 anschließen und das funktioniert dann auch.
Aber ob das auch für 'fortschrittliche' Länder gilt, die hängen doch im Fernmeldebereich meistens technisch 30 Jahre hinterher

Man brauch ja nur an die Wiedervereinigung zu denken, wo in der "DDR" noch die 22er Vermittlungstechnik aus der Weimarer Republik im Einsatz war, die Telefone waren natürlich längst ersetzt, die konnte man schließlich sehen
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Das Netz der US of A ist auch nicht das beste.
Das haben die gemerkt als sie es nicht schafften die Handynetze im Irak abzuhoeren.
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