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Definition Ferienstaat
#11
Die wenigsten Micronationen haben von Anfang an 10 Bürger, geschweige den gleich 75. Und selbst wenn sie 75 hätten, so denke ich mal das sie deswegen nicht gerade bedeutend ist. Bedeutend was die Bürgeranzahl und Aktivität entspricht, wenn es nicht 75 Karteileichen sind, vielleicht. Bedeutend ist eine Micronation erst richtig, wenn sie sich in die Gemeinschaft einfinden kann. Mit den anderen zusammen Agiert und seinen Beitrag dazu liefert, aber wie soll das bei einem Katastrophalen Auftreten in der Außenpolitik geschehen? Denn wenn dies der Fall wäre, so wäre deren Auftreten überall Katastrophal. Und somit kann sie sich auch nicht richtig in die Gemeinschaft einfügen, da sie überall aneckt und keiner will mehr was mit denen zu tun haben. Wenn es jedoch einige gibt, die mit denen Leben können, dann kann ja nicht von einem Katastrophalen Auftreten gesprochen werden. Nicht in der Gesamtansicht.

Wenn so ein Staat wirklich 2 Jahre überleben sollte, was ich ehrlich gesagt eher bezweifle, dann hatte es auch genügend Zeit sich anzupassen. Was das Auftreten betrifft. Und wenn dem Gründer wirklich was an seiner Nation liegt, dann hätte er auch das Aussehen der selbigen den normalen Standards angepasst. Außer natürlich er wäre ein Sturkopf, dem es egal ist was andere über seine Nation sagen und denken. Einschließlich seine Bürger. Vielleicht nicht alle, aber einige würde es bestimmt geben.
Es gibt zwar keinen Schönheitswettbewerb der Micronationen, aber seine Nation würde bestimmt von vielen immer belächelt und nicht als solch eine gesehen werden.

Ob dies ein gutes Beispiel ist oder nicht, ist irrelevant. Denn so ein Beispiel gab es vor einigen Jahren mal zwischen zwei anderen Nationen. Und die, die diese Drohung ausgesprochen hatte, existierten keine zwei Monate bevor sie für immer verschwanden.

Wenn solch eine Begrüßung bei Ihnen Standart ist beim Besuch anderer Nationen, dann möchte ich Ihnen wissen lassen, das Sie mit dieser Art in Pizzaros nicht Willkommen sind.
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#12
Zitat:Original von Kaiser Rudjamun
Bedeutend ist eine Micronation erst richtig, wenn sie sich in die Gemeinschaft einfinden kann. Mit den anderen zusammen Agiert und seinen Beitrag dazu liefert, aber wie soll das bei einem Katastrophalen Auftreten in der Außenpolitik geschehen?

Naja, man muss hier schon unterscheiden zwischen kulturell bedingt und unbegründeter katastrophaler Außenpolitik. Nehmen wir die Klingonen in Startrek. Die spielen eine bedeutende Rolle in dem Universum, doch ihr außenpolitisches Auftreten ist katastrophal. Wenn hier jemand einen Wikingerstaat hätte, könnte er teilw. gar nicht ernsthaft simulieren, ohne einen rauhen Umgangston an den tag zu legen. Ebenso sind eroberungskriege an sich eine katastrophale Außenpolitik. Aber sie gehören zur Simulation dazu und können nicht als schlchtes Spiel bezeichnet werden. Was Sie in meinen Augen meinen, ist nicht eine katastrophale Außenpolitik simon, sondern ein Benehmen, dass davon zeugt, dass man seine Diplomaten-ID lieblos ausspielt.

Wie dem auch sei, all dies und noch viel mehr, gehört nicht zur Definition einer Feriennation, sondern es bringt nur zum ausdruck, was einer für eine gute und für eine schlechte MN hält.
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#13
Dann teilen wir doch mal die katastrophale Außenpolitik in zwei Bereiche.

Bereich A) Die Bewusste katastrophale Außenpolitik.
Der Staat folgt eine katastrophale Außenpolitik gegen jeden. Er benimmt sich wie die Axt im Wald, wie der Elefant im Porzellanladen. Ist jedem gegenüber Feindlich, Aggressiv, Herablassend, weil er es so geplant hat. Er erntet Aufmerksamkeit der Ablehnung. Kein anderer Staat will mit so einem was zu tun haben, der jeden anderen Staat so behandelt. Der wird es sehr schwer haben sich einzufinden in die Gemeinschaft.
Wenn er nur bei bestimmten Staaten diese Art der Politik anwendet, dann ist er anderen Staaten gegenüber anders. Aus deren Sicht ist diese Politik richtig, wenn sie der gleichen Ansicht sind. Während die anderen, gegen die diese Politik gerichtet ist, von einer katastrophalen Außenpolitik sprechen.

Bereich B) Die Unbewusste katastrophale Außenpolitik.
Er eckt überall an, macht sich unbeliebt, und weiß vielleicht noch nicht mal wieso. Warum? Weil er sich nicht vorher genauer Informiert hat, wie das Spiel der Politik gespielt wird. Er springt gleich ins kalte Wasser und schlägt mit dem Schädel am Beckenboden auf.
Bei so etwas schließe ich, das er sich nicht intensiv genug mit diesem Thema auseinander gesetzt hat. Wenn dann seine Nation auch noch aussieht wie in 5Minuten zusammen geklatscht, dann ist er bei mir unten durch. Mit dem beschäftige ich mich nicht mehr weiter.
Erst recht nicht, wenn er sich auch noch aufregt das man ihn nicht für voll nimmt oder er sich aggressiv zu verteidigen versucht das er es vorher nicht genau wusste wie es gemacht wird.

Wer bewusst eine katastrophale Außenpolitik für seine Nation plant und umsetzt, darf sich nicht wundern, wenn er auf wenig gegenliebe stößt.
Wer unbewusst eine katastrophale Außenpolitik für seine Nation anwendet, hätte sich vorher genauer Informieren sollen worauf man achten muss um so etwas zu vermeiden.

Es gibt ID’s die ihrem Verhalten her nett und sympathisch sind, aber auf Grund der fehlenden Planung und Unwissen trotzdem nicht gut ankommen. Sei es bei der Gestaltung derer Nation, Politik und/oder Auftreten bei Besuchen. Und dann gibt es wiederum ID’s, die nervtötend sind, aggressiv, arrogant und das ist genau so geplant.
Der der nett ist hat das Problem, das er sich nicht vorher schlau gemacht hatte, was von ihm erwartet, bzw. gefordert wird. Nämlich das was bei allen an der Tagesordnung ist, korrekte Verhaltensweise und eine Nation die zeigt das es ihm mit den MN’s ernst gemeint ist und nicht als ein Spiel für zwischen durch wenn mal Windows Solitär ausfällt.
Und der arrogante, nervtötende, aggressive hat das Problem, das er eben so ist wie er sich geplant hat. Er kann sich ja ändern. Spricht nichts dagegen. Wenn er es aber nicht macht, dann darf er sich auch nicht wundern, wenn er immer wieder aufs neue Gegenwind bekommt und wenige mit ihm was zu tun haben wollen.

Die Klingonen sind wirklich bedeutend, denn ohne die gebe es weniger Spannung bei Star Trek. Ohne die Klingonen wäre Star Trek wie der kalte Krieg ohne den Osten. Wie die Titanic Katastrophe ohne dem Eisberg.

Wenn es zwei Supernationen in den MN’s gebe, deren Konflikt unter einander jederzeit die gesamte MN Welt auslöschen könnte, dann gebe es eine große Bedrohung für die Welt. Jede Nation würde diese beiden Supernationen als bedeutend ansehen, da deren Verhalten Auswirkungen auf alle andere Nationen hätte, da sie ja jederzeit das Ende der MN Welt besiegeln könnten, durch deren Konflikt.
Wenn jetzt eine neu gegründete MN einen Konflikt mit Bananaworld anfängt, dann ist er für Pizzaros nur so hin bedeutend, das er den Frieden der Dreifaltigen Allianz gefährdet und stört. Aber für die restliche Welt hat dies keinen Einfluss. Ich glaube nicht, das aufgrund so etwas jemand in Freiland das große schlottern kriegt und das Ende der Deutschen MN’s aufziehen sieht. Das einzigste was passiert ist, das die neue MN auf sich aufmerksam macht, im Negativen sinne. Ein wirklich guter Start für eine junge Nation. Ein wenig negative Presse hat schon was tolles an sich. Es entsteht das Bild, das die höchstwahrscheinlich nur auf Krawall aus sind. Am nächsten Tag können die sich bestimmt über Kontaktaufnahmen von begeisterter Fans nicht mehr retten.

Es mag vielleicht Ihre Meinung sein, das einige Punkte, die hier angesprochen wurden, nicht zur Definition eines Ferienstaates zugehört. Das ist Ihre Meinung, die ich akzeptiere.
Aber meiner Meinung nach gehören solche Punkte dazu.
Schlechte MN’s gibt es auch unter nicht Ferienstaaten. Da reicht manchmal schon ein einziger Punkt aus, um sie als Schlecht zu bezeichnen. Oder auch mehrere, das ist bei jedem Unterschiedlich, wie es auch Unterschiedlich ist, was der einzelne unter einem Ferienstaat versteht. Ich habe meine Ansicht, was ein Ferienstaat als solcher Definiert, kund getan.

Wie sieht es denn bei Ihnen aus, Herr Nr. 1? Was verstehen Sie unter einem Ferienstaat? Würde mich schon interessieren.

Noch eine kurze Bemerkung zu dem Editierten Teil Ihres vorherigem Postings:

Ein Beispiel kann ich Ihnen per Link nicht geben, da diese Beispiele schon lange nicht mehr Existieren. Sobald mir aber mal wieder eins unter die Augen kommt, werde ich Ihnen den Link zukommen lassen. Aber ich denke mal, das es auch ohne direktes Beispiel klar sein sollte, was mit Übertreibung gemeint ist.

Wenn Sie an so was wie Tauroggen Freude haben, dann bitte. Meine Ansicht dazu habe ich gesagt und dem ist nichts mehr hinzu zufügen.
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#14
Zitat:Original von Kaiser Rudjamun
Wenn es zwei Supernationen in den MN’s gebe, deren Konflikt unter einander jederzeit die gesamte MN Welt auslöschen könnte, [...]Wenn jetzt eine neu gegründete MN einen Konflikt mit Bananaworld anfängt, dann ist er für Pizzaros nur so hin bedeutend, das er den Frieden der Dreifaltigen Allianz gefährdet und stört. Aber für die restliche Welt hat dies keinen Einfluss.

Ja. Gleiches gilt auch, wenn eine alte MN einen Krieg mit Bananaworld anfängt. Eine MN ist immer nur soweit bedroht, wie sie es selbst zuläßt. Es wird nie Supermächte geben. Kriege haben nur dort auf die restliche Welt Einfluss, wo man es zuläßt. Deshalb ist es für eine gute Kriegssimulation notwendig, dass sich die Betreiber der betreffenden MNs auf eine gewisse Art und Weise verstehen, während sich deren IDs hassen. So wie man Risiko, Schach oder Monopoly schwer miteinander spielen könnte, wenn einer die Züge des anderen ignoriert.

EDIT:
Achso, Sie fragten, was ich unter Feriennation verstehe. Eine Nation, die in den Ferien oder ähnlichen Zeiten schnell gegründet wurde und ebenso schnell wieder vernachlässigt wird. Gründe dafür möchte ich nicht bewerten, vielleicht hat der MN Betreiber im RL die Liebe seines Lebens gefunden, einen neuen Job oder merkt, dass er einmal auf dem Sterbebett nicht konstatieren will, er hätte die hälfte seiner Zeit auf Erden eine tolle Mikronation geführt. Über all das weiß ich letztlich nichts. Erst im nachhinein möchte ich ihn als Feriennation bezeichnen. Also ein staat mit drei Eigenschaften: geringe Ausgestaltung, allmähliches Sterben und Existenzende, wären für mich die drei beobachtbaren Punkte.
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#15
Nr.1, man merkt, du bist noch neu. Wer noch Namen, wie Special Forces und Baltor kennt, der weiß, dass man auch Kriege verlieren kann, ohne dass man es zulässt. Wink

Feriennationen sind mMn Nationen, die aus einer Laune heraus entstehen, nur kurz mittlere bis hoher Aktivität hervorbringen und dann mangels Ideen, Planung oder Zeit wieder eingehen. Selten können sich solche Gebilde halten, noch seltener wirklich etablieren. Die Bürger, wenn denn mehr als 1, bestehen meist aus rL-Freunden. Meist sind Ferien-Mns, wenn sie denn ein paar Bürger haben eher Communities als Mns. Oftmals verquickt mit dem rL, schlecht ausgestaltet und Politik eher mau.

Man sollte nur aufpassen, dass man Ferien-Mns nicht mit anderen Eintagsfliegen-Mns gleichsetzt, sonst wird die Definition noch schwerer.
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#16
Oh, das interessiert mich aber mal. Da wurde aber nicht gehackt, oder? Erzähl mir bitte eine Gutenachteschichte von Special Forces und Baltor :-) Wie funktioniert der Simulationsmodus eines Krieges da? Wenn es ein Regelwerk gibt, braucht es die Zustimmung der beteiligten MN, um simuliert werden zu können.

...

Hab mir die HP von denen angeschaut. Die sind ja noch irrer als wir ... lol
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#17
Forumspamming. Das Forum wurde per Skript so schnell vollgespammt, dass die Software zusammengebrochen ist. Das ist bei heutigen Boards nicht mehr möglich, aber bei den älteren Foren ging das problemslos.

Inwiefern auch mal Passwörter geknackt wurden, das weiß ich nicht, aber Regeln gab es definitiv keine, zumindest kein allgemein anerkannten.
Hatte man damals reagiert und das Forum teilweise gesperrt, so wurde das als Anerkennung der Niederlage definiert.

Simulativ wurde das, wenn dann unterschiedlich, aber stets sehr heftig definiert. Baltor und die SF haben das "operativen Eingriff", also mit einer kleinen Truppe, die schnell die wichtigen Positionen übernimmt definiert. Andererseits wäre ein massives Luftbombardement dem eher gleichzusetzen, da die Infrastruktur (Forum) am Ende ja platt ist. Also eher mit der Heckenschere als mit dem Skalpell unterwegs gewesen.
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#18
Nur ist das keine Simulation, sondern schädliches Verhalten gegenüberder Community. Ich würde solche Nationen nicht als MN bezeichnen, sondern einfach als Internethacker- und spamergemeinschaften. Sowas sollte eher geächtet werden als Ferienstaaten. Was wäre denn, wenn ich bei einem MN-Betreiber zuhause vorfahre und ihm paar auf die Schnauze haue? Über Impressum und andere Wege kann man die Adressen ja leicht herausfinden. Habe ich dann eine außenpolitische Simulation vollbracht? Oder wenn ich ungeliebten MN-Betreibern über Freunde in deren Stadt die Autoreifen zerstechen lasse?
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#19
Andere Zeiten, andere Sitten. Wink Und glaube mir, das war weit schlimmer als es sich anhört. Wink
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#20
Danken wir den Göttern für die späten zeiten, in denen wir leben.
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