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Antrag Natal
#11
Meine Stellungnahme zum Veto:

Zitat:a) Das Gebiet ist unverhältnismäßig groß. Für das Aussimulieren einer Kolonie als kleinerem Teilaspekt der Gesamtsimulation muss normalerweise ein kleineres Gebiet ausreichend sein. Es ist auch keine besondere Aktivität hinsichtlich der Aussimulierung der Erweiterung erkennbar, die ein besonders großes Gebiet möglicherweise eher rechtfertigen könnte. Eine wirkliche Simulation ist nicht erkennbar.

Ebensowenig wie die Größe eines Gebietes ein Vetogrund ist (so war es immer gängige Praxis), ist die Behauptung, die Erweiterung werde nicht "simuliert", tragbar - man schaue sich folgende drei Links an:

1. http://www.ct28.s2.busoft.de/wbb/thread....eadid=1047
2. http://www.ct28.s2.busoft.de/wbb/thread....eadid=1048
3. http://ct28.s2.busoft.de/mambo/index.php...&Itemid=95

Wie aus diesen Beiträgen/Meldungen ersichtlich, wird eine weitergehende "Simulation" folgen.

Zitat:Schon Valoir und das eigentliche Neuenkirchen werden wenig aktiv simuliert. Die Simulation mit Natal lässt daher keinerlei Tiefgang erwarten.

Diese beiden Sätze sind schlicht und ergreifend eine Frechheit und eindeutig in die Kategorie "schlechteste Polemik" einzuordnen.

Zitat:b) Das Gebiet hat völlig unrealistische Formen. Zwar kann es in Wüstengebieten durchaus zu geraden Grenzverläufen kommen, jedoch nicht zu einem derart eckigen Grenzverlauf mit gleich mehreren geraden Grenzen und rechtwinklingen Grenzverläufen.

Hätten Sie sich den Antrag genau durchgelesen, Messieurs, dann wüßten Sie, weshalb der vorliegende Grenzverlauf und eben kein anderer gewählt wurde: die Grenzen Natals waren zunächst nicht klar definiert und wurden erst 1900 "von oben" festgelegt. Bei eben dieser Festlegung zeichnete man natürlich keine "schönen" Grenzen, sondern orientierte sich an künstlich bereits vorhandenen Grenzen: in diesem Falle aufgrund der Ermangelung von Längen- und Breitengraden eben an den Planquadraten der OIK (was die Voraussetzung impliziert, daß es diese damals schon gab).
Genau das Gegenteil Ihrer Behauptung ist also wahr: Unrealistisch wäre es bei vorliegendem Szenario, wenn es natürlich wirkende Grenzen gäbe.

Zitat:c) Sofern sich die geraden Grenzverläufe aus großflächigen Wüsten erheben sollen, ist die Simulation auch nicht schlüssig geografisch fortgesetzt. Astor bestand keineswegs im wesentlichen aus Wüsten. Zwar ist bei einer Neueintragung nach Löschung selbstverständlich eine gewisse Anpassung möglich, jedoch soll sich dadurch nicht das geografische Simulationskonzept eines ganzen Subkontinents schlagartig völlig ändern.

Endgültig ersichtlich werden die wahren Vetogründe durch diesen Teilaspekt des Vetos: er greift gleich auf zweierlei Weise nicht.

Erstens. Es zeigt von wahrem Desinteresse und damit davon, daß ein Veto von Anfang an geplant war, daß man hier einen "Wenn-dann"-Grund vorschiebt. Wenn es in Natal also Wüsten gäbe, dann sei ein Vetogrund? Was soll denn bitte eine derartige Spekulation? In Natal gibt es nicht eine Wüste, das hätte man durch simples Nachfragen erfahren können.

Zweitens. Ist ein Staat von der Karte gelöscht, so ist dieser passé - darüber diskutiere ich nicht, werde wohl aber ein Beispiel anbringen: Bei der Eintragung Attekariens legte Turanien Veto ein - das ist soweit nichts neues; man kennt es von den mehrheitlich leicht beschränkten Turaniern. Aber die Begründung, daß Attekarien das sich vormals auf diesem Platze befindliche Barqueswi nicht weiterführe, wurde nicht anerkannt und es war allgemeiner Konsens, daß ein Staat mit der Löschung von der Karte vollends verschwindet - inklusive allem, was er mit sich zog.
Daß dies eine Entscheidung klarster Vernunft und hervorstechender Konsequenz ist, möchte ich nur insofern kurz anreißen, als daß man, möchte man gelöschten Staaten eine Art Nachwirken zuschreiben, dieses Nachwirken konsequenterweise auf alle Bereiche ausdehnen müßte und nicht nur auf jene, bei denen es zur Durchsetzung der eigenen Interessen gerade päßlich erscheint.
Schlußendlich ist es eine unerhörte Bevormundung der Vetomächte, legt man fest, welches geographische "Simulationskonzept" einer Region zugrundeliegen sollte.

Fazit: Würde ich behaupten, daß mich dieses Veto überrasche, so löge ich - nur hätte ich nicht erwartet, daß das Direktorium seine eigenen Interessen derart offensichtlich zur Schau stellen würde - was ja schon bereits bei der Bearbeitung ersichtlich wurde. Dieses Veto ist eine Farce sondergleichen; kein einziger Punkt ist stichhaltig begründet: ja genaugenommen beruhen alle Punkte auf falschen Tatsachen. Dieses Veto nimmt der OIK auch den letzten Vorteil, den sie bisher gegenüber der Graphein Foundation hatte: denn wenn Privatinteressen auch hier bald zur Tagesordnung gehören, kann man sich genauso gut auch jener unterwerfen. Dieses Veto ist letztendlich ein klarer Fall von Machtmißbrauch.

Avec l'expression de mes salutations distingués,

Hermann zu Grimmberg
#12
Excellencia, das Direktorium hat nicht vor, über das Veto zu diskutieren. Der Beschluss wurde gefasst, wie er gefasst wurde. Wenn Sie diskutieren wollen, tun sie das in der Lobby oder andernorts. Die von Ihnen genannten Aspekte waren allesamt Gegenstand der wohlüberlegten Abwägungen im Direktorium.

Nicht immer, wenn Sie nicht Ihren Willen exakt bekommen, liegt eine Verschwörung aus privaten Motiven vor. Und - ich kann insoweit nur für mich persönlich sprechen - es ist mir auch völlig unklar, woher diese Annahme kommt.

Sind Sie bereit, Ihren Antrag nachzubessern?
#13
Eine kurze Stellungnahme meinerseits: Ich begreife dieses Amt als neutral. Daher muss ich im Interesse der OIK handeln. Zudem sollte Euch, kaiserliche Hoheit, bekannt sein, dass ich persönlich nichts gegen Neuenkirchen habe, womit Eurer Vorwurf mit dem privaten Interesse nicht zieht. Im Gegenteil will ich ihn als verletzend zurückweisen.
#14
Sehr interessant: anstatt zuzugeben, daß das Veto aufgrund offensichtlicher falscher Informationen von seiten des Direktoriums erfolgte, versucht man nun, sich von der Diskussion zu entbinden.
#15
Zitat:Original von Hermann zu Grimmberg
Sehr interessant: anstatt zuzugeben, daß das Veto aufgrund offensichtlicher falscher Informationen von seiten des Direktoriums erfolgte, versucht man nun, sich von der Diskussion zu entbinden.
Ein innerer Widerspruch - was wollt Ihr eigentlich? Eine Diskussion oder dass wir Euch zustimmen? Entscheidet Euch.
#16
Sie wissen sehr gut, daß dies nicht meiner Entscheidung obliegt.
#17
1. Eine nicht gerade berauschende Ausgestaltung Valoirs ist Fakt. Bei Kernneuenkirchen mag das anders aussehen, in Ordnung, aber für Valoir trifft das nicht zu. Die Simulation zu Natal hat just erst begonnen, da werdet Ihr die Skepsis des Direktoriums sicher verstehen.
2. Von oben festgelegte Grenzen orientieren sich sehr oft an Flüssen oder Bergketten und das sind auch nicht gerade Linien .
3. Erklärt mir doch bitte einmal, was diese Erweiterung Neuenkirchen bringen soll? Simulatorischen Tiefgang gäbe es doch in Valoir, Nugensil oder Neuenkirchen selbst, mit dem man Neubürger anziehen könnte. Was nutzt Ihnen ein riesiges Natal?
#18
Zitat:Original von Hermann zu Grimmberg
sich von der Diskussion zu entbinden.

Entbindungen sind nicht meine Stärke. Ich habe Ihnen schon gesagt: Sie haben nichts neues vorgetragen, was nicht im Wesentlichen schon Gegenstand des Beschlusses gewesen wäre.

Das heißt, dass alles, was Sie zur Diskussion vorgetragen haben, ist in dem Beschluss bereits berücksichtigt.

Wollen Sie Ihren Antrag nun anpassen oder nicht?
#19
Zitat:Original von Faantir Gried
1. Eine nicht gerade berauschende Ausgestaltung Valoirs ist Fakt. Bei Kernneuenkirchen mag das anders aussehen, in Ordnung, aber für Valoir trifft das nicht zu. Die Simulation zu Natal hat just erst begonnen, da werdet Ihr die Skepsis des Direktoriums sicher verstehen.
2. Von oben festgelegte Grenzen orientieren sich sehr oft an Flüssen oder Bergketten und das sind auch nicht gerade Linien .
3. Erklärt mir doch bitte einmal, was diese Erweiterung Neuenkirchen bringen soll? Simulatorischen Tiefgang gäbe es doch in Valoir, Nugensil oder Neuenkirchen selbst, mit dem man Neubürger anziehen könnte. Was nutzt Ihnen ein riesiges Natal?

1. Zwar mag über Valoir noch nichts auf unserer Website zu finden sein, doch dürfte es kaum zu verkennen sein, daß Valoir einen nicht unerheblichen Einfluß auf das ganze Land ausübt.

2. Sagt wer? Wollen Sie uns vorschreiben, wie wir unsere Grenzen ziehen? Überdies: Eine Orientierung ausschließlich Flüssen fällt in unserem Falle schwer, möchte man diesen halbwegs realistische Fließrichtungen zuweisen. Immerhin sind wir nicht Nöresund, wo die Flüsse völlig schwachsinnig hin- und herfließen, wie dem Kartenzeichner gerade lustig war.

3. Wer sagt, daß wir Neubürger anziehen wollen? 99% aller potentiellen Neubürger haben bei uns ohnehin keine großen Karriereaussichten, weil sie IDs in anderen Staaten haben. Ferner: Wir möchten Natal haben, weil es uns gefiele. Es wäre mir neu, daß man das begründen müßte.


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