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Also ein Reservierungsantrag sollte nicht erneut nötig sein, schließlich ist das Gebiet, auf welchem die Staatenteilung vollzogen wird ja bereits eingetragen.
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Wie von Anfang an geschrieben, würde ich beide Staaten als legitime Nachfolger akzeptieren.
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es geht nicht um die Frage ob die Nachfolge legitim ist, sonern wer de jure das Erbe antritt; dass kann nur einer
*so Beispiele aus dem RL gibt es genügend. Die Tschechische Republik als Rechtsnachfolger der CSFR, Russland als Nachfolger der UdSSR, in beiden Fällen wurden die sich abspaltenden Staaten nicht als Rechtsnachfolger verstanden so*
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*so*SSR wenn ich bitten darf!*so*
Wenn sich ein Land spaltet, dann gibt es auf dem selben Staatsgebiet zwei neue Staaten!
Und da sind beide legitimiert und müssen sich nur untereinander ausreden, wie jeder Teil aussieht.
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Nicht unbedingt. Wenn sich ein Teil vom anderen abspaltet ist der ursprüngliche Teil ja noch da, er hat nur eine andere Form
*so aus der CSSR wurde die CSFR bevor sie sich auflöste so*
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Ich wäre dafür, daß beide Teilstaaten mit der Teilung einverstanden sein müssen. Ich hätte z.B. keine Lust darauf, daß man mir meinen Staat über den Kopf hinweg zerteilt.
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Wenn man es wirklich streng machen will, müsste man bei Gebietsteilung zwischen Sezession (Abspaltung eines Landesteils unter Beibehaltung der Rechtsidentität des anderen Teils) und Dismembration (Zerfall eines Staates) unterscheiden.
Bei der Sezession ist (auch IRL) die Lage einigermaßen klar: Das Land bleibt Mitglied der OIK, der abgespaltene Teil muss Aufnahme beantragen.
Bei der Dismembration ist die Lage (auch IRL) schwieriger. Nach überwiegender Auffassung besteht für Mitgliedschaften in int. Organisationen weder Rechtsidentität noch Rechtsnachfolge. Es müssten dann alle neu entstandenen Staaten die Mitgliedschaft neu beantragen.
Ob man diese komplizierte Unterscheidung hier wirklich einführen will (mit auch IRL umstrittenen Beispielen: ungeklärt in dieser Hinsicht z.B., ob das alte Jugoslawien zerfallen ist oder Sezessionen von Serbien vorliegen, sodass völkerrechtliche Identität zwischen Jugoslawien und Serbien besteht; weniger, aber auch umstritten ist das Beispiel UdSSR).
Ich würde annehmen, dass wir uns mit solchen Entscheidungen überfordern würden. Ich sehe daher zwei Möglichkeiten:
A)
Alle Nachfolgestaaten, gleich ob aus Sezession oder Dismembration, werden eingetragene OIK-Mitglieder (wenn sie das wollen; Anzeige genügt).
B)
Wenn es zwischen den (faktischen) Nachfolgestaaten Einigkeit darüber gibt, welcher von ihnen rechtsidentisch oder Rechtsnachfolger des alten OIK-Mitglieds ist, so bleibt dies eingetragen und die anderen müssen einen neuen Antrag stellen (evtl. mit Erleichterungen).
Besteht eine solche klare Einigkeit nicht, wird der Staat insgesamt gelöscht und alle (faktischen) Nachfolgestaaten müssen neue Anträge stellen (ebenso evtl. mit Erleichterungen).
Ich tendiere zu Möglichkeit B. Probleme bei A ergeben sich bei Nichtanerkennung einer Sezession durch das bestehende OIK-Mitglied. Die OIK würde dann sozusagen eine politische Funktion einnehmen. Außerdem macht man solche Vorgänge dann sehr attraktiv, woran eigentlich niemand ein Interesse haben kann.
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Zitat:Original von T.E. Le Fon
Nicht unbedingt. Wenn sich ein Teil vom anderen abspaltet ist der ursprüngliche Teil ja noch da, er hat nur eine andere Form
Genau das habe ich geschrieben...
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Zitat:Original von Abdonez
Besteht eine solche klare Einigkeit nicht, wird der Staat insgesamt gelöscht und alle (faktischen) Nachfolgestaaten müssen neue Anträge stellen (ebenso evtl. mit Erleichterungen).
So kann man mit etwas Ausdauer und Geschick Staaten von der Karte fegen. Man sabotiert sie mit IDs, die eine Spaltung hervorrufen (z.B. unter dem Vorwand, ein Bürgerkrieg wäre mal wieder eine nette Aktivitätssteigerung.) Danach verweigert man eine Einigung. Schon ist der Staat gelöscht.
Angenommen, man simuliert einen kleinen Bürgerkrieg, in dem die Revolutionäre eine Enklave festsetzen. Plötzlich wollen die einen eigenen Staat. Der Reststaat ist gezwungen, ihnen nachzugeben, da sonst bei Nichteinigkeit der komplette Staat gelöscht wird. Ggf. würde vielleicht ein Admin alle Revolutionsbeiträge löschen. Wie auch immer, hier würden staatsinterne Simulationsverläufe arg vom Regelwerk der OIK geleitet.
EDIT: Simples Beispiel. Eine Bundesrepublik einer Union MN beschließt, sich abzuspalten. Erschreckende Konsequenzen.
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Das müsste man dann eben dementsprechend verhindern Nr1.
Ansonsten finde ich Vorschlag B von dir abdonez für den besseren.