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[Diskussion] Valinor
#21
Nein, denn ob ein Veto eingelegt wird, hängt von der Einstellung des Vetoberechtigten ab: manch einem ist an Stimmigkeit gelegen, anderen nicht - man könnte es als Glücksspiel bezeichnen.
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#22
Ich würde mal vorschlagen, die OIK macht sich generell gedanken wie sie mit dem Kulturfaschismus umgehen möchte.

Denn trotz kultureller Stimmigkeit so mancher Länder, haben doch nur die wenigsten eine gemeinsamme Geschichte - Da Frage ich mich ernsthaft wozu wir das ganze dann so kulturfixiert machen wenn sich nach der Eintragung eh keine Sau mehr dafür interessiert.

Für die, die es gerne kulturfixiert haben gibt es ja die GF...
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#23
Ich würde mal vorschlagen, bei der OIK werden weniger polarisierende Worte à la "Kulturfaschismus" verwandt. Und seien Sie nicht immer derart vulgär, das ist ja schlimm...

Ob mit dem neuen Nachbarn gemeinsam etwas ausgestaltet wird, steht wieder auf einem ganz anderen Blatte, Fakt ist: der Neue muß sich gegebenfalls anpassen oder sich eine andere Stelle zum Siedeln suchen.
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#24
Spräche etwas dagegen, den Zwang, sich neben Vetostaaten anzusiedeln, aufzuheben und dafür kulturelle Vetos leichter zuzulassen. Auf diese Weise würden Neustaaten nicht ausgegrenzt und diejenigen, die Wert auf stimmige Nachbarschaft legen, bekämen nur noch stimmige Nachbarn.
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#25
Werfen Sie doch einen Blick auf die Karte: viel Fläche, die nicht in Nachbarschaft eines Vetostaates liegt, gibt es nicht mehr.
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#26
Ich denke ja nur nach, wie man einen Kompromiß fände, mit dme alle leben können. Ich habe durchaus Verständnis, wenn jemand stimmige Nachbarn möchte. Ich möchte aber auch, daß unstimmige Neustaaten ansiedeln können. Vielleicht könnte man die Karte verbreitern.
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#27
Sollte eigentlich kein Problem sein, noch etwas von der Klorolle abzutraseln.
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#28
Zitat:Original von Attila Saxburger
Sie müssen mir jedoch gestatten, darauf hinzuweisen (wenn auch sicher in einer etwas parolenhaften Art) dass Forderungen nach bestimmten kulturellen Ausgestaltungen für bestimmte Gegenden der OIK-Karte sehr stark nach einer Entwicklung hin zur Kulturkreiskarte riechen, welche ein prägendes Merkmal der GF ist.

Und die Graphein Foundation ist keinesfalls ein Feindbild, sondern ein Wettbewerber, der genauso seine Existenzberechtigung hat. Diese Organisation hat ein anderes Konzept und einen anderen Organisationsaufbau. Beides zu bewerten, steht mir nicht zu und werde ich auch nicht tun.

Hier und jetzt geht es eigentlich mal wieder grundsätzlich um die Konzeption der OIK. Hansastan kann selbstverständlich ein kulturell begründetes Veto ankündigen und einlegen. Ich möchte nur auf die Gefahr hinweisen, dass sich die OIK meiner Meinung nach bei der extensiven Auslegung des Vetorechts davon weg entwickeln wird, was sie eigentlich mal ausmachte, nämlich eine sehr große Vielfalt an Ideen, die unterschiedlichsten Kulturen sowie die verschiedenste Staats- und Regierungsformen unmittelbar nebeneinander und die Offenheit für fast jeden neuen Nachbarn, solange es vor allem eine gute Idee ist (wobei diese Einschätzung natürlich immer subjektiv bleibt).

Manche Staaten gestalten die unmittelbare Nachbarschaft völlig unterschiedlicher Kulturen sogar im eigenen Land. Wenn ich daran denke, dass in Hansastan hinter dem Gebirge das Auenland mit seiner Kultur liegt während jenseits der Berge eher rL-asiatische Kulturen leben, ja und im Norden des Landes die rL-Nordeuropäer hausen zeigt mir das doch, dass ein Miteinander unterschiedlichster Kulturen auch in unmittelbarer Nachbarschaft möglich ist und funktioniert. Deshalb verwundert mich die Vetoankündigung seitens Hansastans, verknüpft mit der Bedingung, "in der Gegend" nur bestimmte Kulturkreise haben zu wollen, um so mehr.

Dem offiziellen Begrüßungstext der VtR Hansastan kann man einen sehr schönen Satz entnehmen. "Wie man sieht, ist Hansastan kulturell sehr vielfältig, doch das macht auch den Reiz des Landes aus.". Sollten wir uns das nicht auch in der OIK als ganzes zueigen machen?

Die Ausgestaltung Hansastans ist zugegebenermaßen kulturell überfrachtet, ein Fehler mMn im Nachhinein. Aber wie gesagt, man soll aus Fehlern ja lernen. Aber da unsere Ausgestaltung diese Umstände erklären kann, sehe ich darin kein Problem. Allerdings sollte klar sein, dass Kulturen sich stets von ihrer Umgebung und ihrer Herkunft entwickeln. Die auenländische und die norrgardische Kultur sind eindeutig als Fremdkulturen aussimuliert, eben dem Umstand entsprechend, dass sie nicht hinzupassen scheinen. Spätere Besiedlungen, die mit dem eigentlichen Land nichts zu tun haben. Wenn in unsere kontinentale Nachbarschaft nun jedoch nicht ostmediterrane/nahöstliche Kulturen sind, sind unsere simulierten indigenen Kulturen isoliert und es ist nicht klar, woher diese kommen. Logischerweise gehen wir davon aus, dass es diesbezüglich Kontakte zum Festland geben muss, da ich Kulturisolationismus nicht sinnvoll finde. Folglich sehe ich es als ersichtlich an, dass ein Staat wie Valinor dort irgendwie nicht passt.
Es geht mir nicht darum, zu sagen, dass für bestimmte Kulturen bestimmte Gebiete vorgeschrieben werden sollen, ähnlich wie es die GF tut, sondern darum, dass ich es verhindern will, dass für unsere Simulation unlogische Konstellationen entstehen.
Und ich habe auch nichts gegen Vielfalt auf der OIK-Karte. Aber auch die GF-Karte ist vielfältig, nur mit dem Versuch eine gewisse Logik zu schaffen. Dass man sich dort auf starre Kulturgebiete geeinigt hat, ist deren Lösung, nicht meine Idee, nicht mein Ideal. Wie gesagt, für die Logik unserer Simulation ist es notwendig, dass auf dem Kontinent wenigstens eine grob ähnliche Kultur herrscht. Welche genau, schreibe ich nicht vor und da bin ich flexibel. Aber auch Flexibilität hat seine Grenzen, und die sind aktuell überschritten.

Wieso man daraus auf "Kulturfetischismus" schließen kann, entgeht meinem Verständnis. Aber scheinbar verwechseln manche den Wunsch nachbarschaftliche logische historische Erklärungen finden zu können, mit einem starren Weltbild. Vielleicht haben sich manche einfach auch nur auf einen Feind namens "kulturelle Logik" eingeschossen, oder auf Leute, die diese Meinung vertreten. Vielleicht sollten manche von ihrem Hass auf bestimmte Personen einfach mal zur Sachfrage zurückkehren. Diverse Staaten wechseln zur GF, eben weil sie auch kulturhistorische Aspekte in ihrer Simulation haben wollen. Deswegen wechselte z.B. Sebulon, deswegen spaltete sich das GR, deswegen entstand die GF erst. Ganz einfach, weil manche erkannt haben, dass sie mit ihrer OIK-Lage sich in einer Sackgasse diesbezüglich befunden haben. Bei uns sieht es nun anders aus. Mit dem Weggang von Aranien und Astor ist aus der Sackgasse für uns eine Möglichkeit zum Weiterkommen entstanden und es mag mir bitteschön gegönnt sein, dass ich versuche, Hansastan nicht wieder in eine Sackgasse zu lotsen.

Ich habe nichts gegen Valinor, auch nicht gegen Neu Babylon, jede Mn hat seine Daseinsbereichtgung. Aber es behindert unsere Simulation, wenn kulturhistorisch unlogische Mns bei uns in der Nähe siedeln möchten. Das Veto ist genau dazu da, Mns die Möglichkeit zu geben, Behinderungen der eigenen Simulation zu verhindern. Das finde ich gut so und das gestehe ich jedem zu. Wer das nicht nutzen möchte, muss es nicht nutzen. Manche simulieren lieber Wirtschaft, manche lieber Juristerei, wir simulieren lieber Kultur. Und für uns ist es sinnvoll, wenn man das auch im Kontext mit der Umgebung tun kann.

Im übrigen, Herr Saxburger, politische Aspekte (Staats-/Regierungsformen) sind als Vetogrund mMn richtigerweise ausgeschlossen. Ihre Befürchtung, dass sich die OIK politisch auf Grund von Vetos politisch homogenisiert, halte ich nicht für realistisch. Und vielmehr homogenisiert sich die OIK kulturell, wenn man Wildwuchs fördert, denn wer ernsthaft Kulturen simulieren will, für den ist die OIK wahrlich äußerst unattraktiv.
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