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Zitat:Original von Attila Saxburger
Werte Frau Levin, mich beschleicht das ungute Gefühl, dass Sie hier einem ganz großen Missverständnis aufgesessen sind und von völlig falschen Voraussetzungen ausgehen.
Das trifft wohl eher auf Sie zu.
Zitat:Im Fall Wolfenstein geht es um den Diskussionsantrag meinerseits, das Land möglicherweise für inaktiv erklären zu lassen, während es im Fall Chaumont um die Erfüllung des Reservierungskriteriums "innere Aktivität von 30 Tagen" geht.
Für Inaktivitätserklärungen sieht das Regelwerk ein recht eindeutiges und vollständig demokratisches Verfahren vor. Die Inaktivitätserklärung muss mit 2/3-Mehrheit im Beirat beschlossen werden. Erst danach ist ein Löschantrag möglich, gegen welchen innerhalb weiterer 30 Tage durch einfache Erklärung seitens eines Bürgers des betroffenen Staats wirksamer Widerspruch eingelegt werden kann. In diesem Verfahren hat das Direktorium sogut wie keine Kompetenzen, welche es überschreiten könnte.
Es geht hier nicht um das Verfahren, sondern um die Definition was Aktivität ist und was nicht. Über das Verfahren zur Löschung brauchen Sie mich sicherlich nicht aufzuklären.
Zitat:Bei Reservierungs- und Antragsverfahren dagegen obliegt es dem Direktorium, und hier zuerst dem Vizedirektor für Kartenanträge, den Antrag auf Vollständigkeit und Einhaltung der festgelegten Kriterien zu überprüfen und bei Mängeln das jeweilige Verfahren nicht zu eröffnen. Neben einigen rein formellen Bedingungen, deren Erfüllung recht offensichtlich gegeben sind oder eben nicht, ist dabei das Kriterium "innere Aktivität von xx Tagen" das einzige, über welches das Direktorium subjektiv zu befinden hat.
Und das ist der Punkt an dem Sie irren. Es ist nichts subjektiv zu befinden, sondern objektiv zu befinden, ob Aktivität vorliegt oder nicht. Der Unterschied zwischen Aktivität und Inaktivität liegt in einem Post. Aktivität heißt soviel wie tätig sein. Wenn gefordert ist, daß innerhalb der letzten 30 bzw. 60 Tage jemand tätig war, so ist das mit einem Post erfüllt.
Zitat:Mit der Ansicht, 1 Beitrag im vorgeschriebenen Zeitraum sein bereits "innere Aktivität" stehen Sie, werte Frau Levin jedoch weitgehend allein da.
Wie kommen Sie darauf? Es wurden schon mehrere Staaten nicht als inaktiv eingestuft, obwohl sie nur ein oder zwei Post in den letzten zwei Monaten vorweisen konnten. Da hat die Mehrheit des Beirates anscheinend dieses Aktivitätsverständnis geteilt. (Ich weiß es ist ein anderes Verfahren, aber es geht hier ja um die Aktivitätsdefinition.)
Wenn Sie sich die Diskussionen zu der Aktivitätsfrage ansehen, werden Sie feststellen, daß es immer geteilte Meinungen gab. Wobei ich behaupten würde die Anzahl der Vertreter der jeweiligen Meinungen haben sich die Waage gehalten.
Zitat:Ich kann mich gut an heiße Diskussionen und Versuche erinnern, den Maßstab für "innere Aktivität" zu objektivieren, sprich an konkreten Beitragszahlen in bestimmten Zeiträumen fest zu machen. Diese Versuche sind gescheitert, ja sie mussten scheitern, weil es einen solchen objektiven Maßstab nicht geben kann. Bleibt also für die Entscheidung, ob jenes Reservierungs- oder Eintragungskriterium "innere Aktivität" erfüllt ist nur eine Institution übrig, welcher diese übertragen wird. Und das ist im derzeitigen Regelwerk halt das Direktorium in Person des Kartenvize. Ob das gut oder schlecht ist, kann sicher immer wieder diskutiert werden. Andere Organisationen schaffen sich dazu eine Kommission, ein Kuratorium oder auch Gutachterposten. Die OIK hat sich bisher für das Direktorium entschieden, was meiner persönlichen Meinung nach auch gut so ist.
Die OIK hat sich nicht dazu entschlossen, daß dem Direktorium subjektiv zu überlassen. Der OIK ging es immer darum alle Staaten gleich zu behandeln und genau das wird durch Ihre Interpretation unterminiert. Dem einen Direktor langt der eine Beitrag in den zwei Monaten, der nächste möchte täglich mindestens einen Beitrag - der Willkür und dem Gutdünken sind Tür und Tor geöffnet. Sicherlich keine vom Regelwerk gewollte OIK-Politik.
Sie haben Recht die Versuche sind gescheitert, weil sich keine Mehrheit für die Festlegung strengerer Aktivitätnachweise finden lies. Die Festlegung ein Post gleich Aktivität ist im übrigen sehr leicht nachzuprüfen und damit objektiv. Die Entscheidungen des Kartenvize bzw. des Direktoriums hingegen nicht. Da kann keiner sagen, ob es um Vorlieben, Beziehungen oder tatsächlich um die Aktivität geht und das ist das Problem.
Ich bezog mich im übrigen nicht auf Chaumont, sondern auf Pektonien, welchem Sie ohne Grundlage gedroht haben die Eintragung zu verweigern, wenn die innere Aktivität nicht gesteigert wird.
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Der Emir Exekutivdirektor möge mir doch mal erklären, wieso man sich an der Organisation hier beteiligen muss, um auf der Karte zu simulieren. Danke im Voraus.
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Werte Frau Levin, Sie ich kann mich Ihren Argumentationen hier leider grundsätzlich nicht anschließen. Der Begriff "interne Aktivität" ist nicht eindeutig definiert. Ihrer Auffassung, ein einziger SimOn-Beitrag würde diese Bedingung schon erfüllen stimme ich nicht zu. Und ich weiß mich da mit den anderen Mitgliedern des Direktoriums und mit einer großen Zahl der Delegierten im Beirat einer Meinung. Wenn Sie das anders sehen, kann ich das leider auch nicht ändern.
Die Bewertung von "innerer Aktivität", und da bleibe ich bei meiner Auffassung, dass dies nicht objektiv bewertbar ist, obliegt bei Antragsverfahren dem Direktorium und bei Löschverfahren dem Beirat. Sollte dies von Mitgliedern unserer Organisation anders gesehen werden, steht es jedem dieser Mitglieder frei zu beantragen, a) entweder das Regelwerk zu ändern bzw. zu präzisieren oder b) eben das Direktorium auszuwechseln. Dann muss nur einfach die Mehrheit des Beirats von diesen angestrebten Änderungen überzeugt werden. Bis dahin können alle Mitglieder davon ausgehen, dass das derzeit amtierende Direktorium auch weiterhin die Regeln so anwendet, wie es dies bisher getan hat. Und da kann ich bisher keine Verstöße gegen das Regelwerk feststellen.
Werter Emir Gried, ich habe nicht behauptet oder gefordert, dass sich Mitglieder der OIK (und das sind nunmal alle auf der OIK-Karte eingetragenen Staaten) an der Arbeit in der Organisation beteiligen MÜSSEN. Meine Aussage ging dahin, dass sich Mitglieder der OIK über die Vorgänge innerhalb der OIK zumindest informieren SOLLEN. Ansonsten besteht halt die Gefahr, dass ein an der OIK völlig desinteressiertes Land plötzlich mit geänderten Regelwerken konfrontiert wird oder keinerlei Kenntnisse von Änderungen auf der Karte erhält, die vielleicht nicht gerade in seinem Vetobereich ablaufen.
Selbstverständlich kann jedes Land auf der OIK-Karte vor sich hin existieren. Die Gefahr besteht nur, dass es dann, wenn es sich nach seiner Eintragung nie wieder in der OIK sehen lässt, von einer völlig unaktuellen Karte ausgeht. Auch das könnte einem Land egal sein. Nur ist dann die Frage, warum es überhaupt noch auf der Karte verzeichnet ist.
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Eine "große Zahl" ist noch längst nicht die Mehrheit. Die stimmt bei den Löschanträgen mit schöner Regelmäßigkeit für ein anderes Aktivitätsverständnis.
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Zitat:Original von Nara
Eine "große Zahl" ist noch längst nicht die Mehrheit. Die stimmt bei den Löschanträgen mit schöner Regelmäßigkeit für ein anderes Aktivitätsverständnis.
Aber dann ist doch die Welt in Ordnung, werte Frau Levin. Ihrer Meinung nach reicht der Mehrheit der OIK-Mitglieder bei Anträgen auf Inaktivitätsfeststellung eine Minimalaktivität um diese abzuweisen, sodass unter diesen Umständen eine ungewollte Löschung normalerweise wirksam verhindert wird. Und das Direktorium hat bisher meines Wissens nach (aber ich lasse mich da, wie gesagt gern belehren) noch keinen Reservierungs- oder Eintragungsantrag wegen mangelnder Aktivität wirksam abgelehnt. Was bitte läuft da eigentlich Ihrer Ansicht nach falsch in der OIK?
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Daß Druck auf Staaten ausgeübt wird und ihnen gedroht wird einen Eintragungsantrag abzulehnen, weil dem Exekutivdirektor die Aktivität nicht ausreichend erscheint.
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Zur Ehrenrettung von Emir Saxburger muss ich jedoch sagen, dass man leicht einen entsprechenden Änderungsantrag über die Bestimmung von Aktivität einbringen könnte.
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Zitat:Original von Nara
Daß Druck auf Staaten ausgeübt wird und ihnen gedroht wird einen Eintragungsantrag abzulehnen, weil dem Exekutivdirektor die Aktivität nicht ausreichend erscheint.
Und in welchem Fall haben diese von Ihnen, werte Frau Levin als Drohung oder Druck bezeichneten Hinweise seitens des Direktoriums, ein eintragungswilliger Staat möchte sich doch um die Steigerung seiner inneren Aktivität bemühen, geschadet? Mir ist da kein einziger Fall bekannt.
In letzter Zeit (und gerade konkret im Fall Chaumont wieder) wird eher Druck seitens der Mitgliedschaft auf das Direktorium aufgebaut, es möge doch die Erfüllung des Aktivitätskriterium verschärfen.
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Geschadet oder nicht - es ist nicht ihre Aufgabe zu drohen.
Und Druck von Seiten der Mitgliedschaft? Lesen Sie doch erstmal die beiden Threads zu Chaumont. Der einzige der sich über die Aktivität beschwert und die Reservierung rückgängig machen möchte, ist der Herr Gried. Herr Grün vertritt keinen Staat. Genosse Hirschie hat sich nur besorgt ob der Zukunft Chaumonts gezeigt und Herr Alexander hat festgestellt, daß Chaumont noch im Aufbau ist, was für neue Staaten sicherlich nicht ungewöhnlich ist. Pektonien ist nur dafür, weil das Direktorium Pektonien trotz größerer Aktivität aufgrund der subjektiven Herangehensweise Steine in den weg gelegt hat. Sprich die Ungleichbehandlung, die sich aus Ihrer Interpretation von Aktivität und Aktivitätsnachweis ergibt und die ich hier anprangere, hat zur Position Pektoniens geführt.
Womit wir wieder beim Schaden wären. Ihr Druck hat Pektonien direkt geschadet, da man mehr Anstrengungen unternehmen mußten als eigentlich notwendig und indirekt Chaumont, da dieses nun durch Ihr Verhalten bei einer Abstimmung womöglich eine Gegenstimme mehr bekommen würde.
Ratharia hat sich klar dagegen ausgesprochen, der Rest sind nur die üblichen Beleidigungen. Wenn Sie das als Druck ansehen, messen Sie dem Herrn Gried weitaus mehr Gewicht zu als er besitzt.
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Zitat:Original von Nara
Geschadet oder nicht - es ist nicht ihre Aufgabe zu drohen.
...
Richtig. Meine Aufgabe und die Aufgabe des gesamten Direktoriums ist es, die Einhaltung des Kartenregelwerks zu gewährleisten. Und da steht drin "interne Aktivität", welche vorzuliegen hat. Was das ist, darüber gehen Ihre und meine Ansicht halt auseinander. Doch solange ich im Amt bin, werde ich von der Definition ausgehen, welche ich mehrfach dargelegt habe.
Zitat:Original von Nara
...Ihr Druck hat Pektonien direkt geschadet, da man mehr Anstrengungen unternehmen mußten als eigentlich notwendig...
Bitte werte Frau Levin, machen Sie sich nicht lächerlich. Eigentlich hatte ich ob ihrer fundierten Kenntnisse und klaren Gedanken bisher eine recht hohe Meinung von Ihnen. Aber dass meine Hinweise an Pektonien, seine Aktivität in der Zeit zwischen Reservierung und Eintragungsantrag zu erhöhen diesem Land geschadet haben sollen, ist ja schon fast lächerlich. Pektonien sieht sich derzeit mit einem Veto konfontiert, welches seitens des Vetostaats nicht zuletzt auch mit der immer noch mangelnden Aktivität nachvollziehbar begründet ist. Der Gedanke, dass Pektonien auf Grund meiner "Drohung" mehr Anstrengungen im Bereich Aktivität unternehmen musste als eigentlich notwendig, ist also offensichtlich vollkommen abwegig.
Zitat:Original von Nara
... und indirekt Chaumont, da dieses nun durch Ihr Verhalten bei einer Abstimmung womöglich eine Gegenstimme mehr bekommen würde....
Gegenstimme? Bei welcher Abstimmung? Glauben Sie ernsthaft, ich werde einen Antrag zur Abstimmung stellen, der offensichtlich regelwidrig ist?
Zitat:Original von Nara
... Wenn Sie das als Druck ansehen, messen Sie dem Herrn Gried weitaus mehr Gewicht zu als er besitzt.
Ob und vieviel Bedeutung ich Emir Gried beimesse, müssen Sie mir überlassen. Neben den Diskussionen hier im Foyer, welche zwar informellen Charakter haben können, für die Abläufe in der OIK jedoch nicht maßgeblich sind, hat Emir Gried bisher den einzigen wirklich maßgeblichen Akt vollzogen. Er hat nämlich einen Antrag im Beirat eingebracht, den zu bearbeiten ich als Mitglied des Direktoriums verpflichtet bin. Emir Gried vertritt auch einen Mitgliedsstaat der OIK, was ich von vielen der im Foyer diskutierenden Gäste nicht behaupten kann, leider auch von Ihnen nicht, werte Frau Levin. Ich diskutiere ja gern mit Ihnen hier in der Öffentlichkeit, werde jedoch Aussagen von Vertretern der Mitgliedstaaten, und erst recht wenn sie im Beirat geäußert werden, stets ein höheres Gewicht bemessen müssen und dies auch tun.
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