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Einige Gedanken
#31
Jede Festschreibung von irgendwelchen Vorgaben ist immer nur eine Momentaufnahme von Interessen gegenwärtig aktiver MNs. Dadurch verliert die OIK die subtile Fähigkeit, sich auf zukünftige Interessensänderungen einzustellen. Denn sowas klappt dann erst wieder durch schwierige Reformen. Betrachtet man die Entwicklungen der MNs sieht man ja, daß sie sich durchaus verändern. Es gab Zeiten großer Spaßnationen, dann rein politischer Simulationen, mit der GF das Hoch von Kultursims. Vielleicht gibt es in Zukunft Fantasynationen oder was auch immer. Nationen, die völlig ohne geographischen Schwerpunkt simsen, die Maßstäbe und Geographie einfach nicht interessieren, haben es inzwischen sicher schwieriger auf die Karte zu kommen. Drauf wollen sie aber, da sich ein Kartenstandpunkt nunmal als Simulationsbasis eignet. Nationen, die sich null für Kultur interessieren, haben es ja schon durch das Veto schwer. Also eine perfekt und klug durchdachte reine Politiksim könnte theoretisch wegen kultureller Unstimmigkeit zu Nachbarn gevetötet werden. Wie gesagt, wir zementieren die jetzigen Mehrheitsinteressen und ändern die sich schrittweise, sterben die Zuwachszahlen ab. Denn es wird eben nicht so sein, daß sich eine Mehrheit findet, die alles rückgängig macht; eher werden potentielle, aber anpassungsunwillige Neuinteressenten nacheinander aufgeben, so daß es zu keinem demokratischen Überhang kommen kann. Und das Ende sieht dann so aus wie in der englischsprachigen MN Szene. Die Karten dort haben heftige Vorgaben und die Szene ist halb tot, gemessen an unserer hier. Dort sind die Staaten so aktiv/inaktiv wie die ganze GF. Als die USSRAT dort mal eine Staatsrundreise durchgeführt hat, wunderte man sich, wie aktiv die doch ist. Und die gehört nun wahrlich nicht zu den aktivsten Foren. Ich führe das z.T. auf die strengen Kartenvorschriften zurück. Eine offene OIK, wie sie früher mal war, spiegelt automatisch die sich wandelnden Interessen der Mitglieder wieder. Die OIK, die sich dagegen nun langsam entwickelt, möchte die Interessen der jetzigen Mitglieder möglichst für immer bewahren. Eine Gemeinschaftskarte finde ich daher auch nicht mehr überzeugend. Der Gedanke einer Gemeinschaftskarte kam ja erst dadurch ins Spiel, weil die GF am Sterben ist. Wäre die GF stark und aktiv, würden die Länder dort eine OIK Annäherung gar nicht erwägen. Eine gemeinsame Karte würde aber auch eine Annäherung der OIK an die GF bedeuten. Daß die GF aber nun stirbt, beweist, diese Organisationsform ist nicht zukunftsfähig. Das Paradoxe ist nun: gerade weil sich die GF als ein nicht auf Dauer funktionierendes Systems offenbart, nimmt sich die OIK Maßstabsregulierungen und was weiß ich was noch kommt zum Vorbild. Eben diese Komponenten, die zum Untergang der GF führen. Denn die GF hat eben nur die Interessen ihrer gegenwärtigen Spieler festgeschrieben, ohne Blick auf zukünftige Mikronationalisten mit anderen Interessen. Und wenn diese Mitglieder, die die Regeln so tief einmeißelten, dann aufhören, geht die Orga zugrunde.
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#32
Ja, das ist eine durchaus nüchterne Betrachtung der Tatsachen. Ich gehe mit dem konform.
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#33
Man kann bei beide ,sowohl Gried wie Thumbsup gute sachen erkennen die wahrheit liegt wie immer wohl irgendwie in der mitte.
Beide engagieren sich was ebenfalls schwer positiv angerechnet werden solte.
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#34
Zitat:Original von Ascanius Divus
Ich finde viele der Ideen gut. Die OIK muss sich von der vermaßstabten GF-AIC-Welt lösen und ihren einzigen Vorteil ausspielen, und das ist nunmal Innovation und Simulationsfreiheit.

Eben. Wobei gewisse Freiheiten auch schonmal übertrieben arrogant sind Wink Aber Innovativ definitiv.
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#35
Innovation wird aber durch Reglementierung eingeschränkt.
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#36
Zitat:Original von August Bebel
Zitat:Bailow

*schallendes Gelächter*

Scheiße Big Grin.
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#37
Zitat:Original von Ascanius Divus
Innovation wird aber durch Reglementierung eingeschränkt.

Find eich nicht. Siehe Klima und Kulturen. Wild durcheinander Wink
Das wir nun rund sind, merkt man kaum und das mit den 144qkm ist auch ne gute Sache.

Das Problem ist hier weniger metaphysischer Natur durch die OIK als vielmehr simon politischer. Aber das gehört hier ja net her Smile
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#38
Zitat:Find eich nicht. Siehe Klima und Kulturen. Wild durcheinander Wink

Und genau das ist, was die OIK von der AIC/GF unterscheidet.

Zitat:Das wir nun rund sind, merkt man kaum und das mit den 144qkm ist auch ne gute Sache.

Nein, ist es meiner Meinung nach nicht.

Zitat:Das Problem ist hier weniger metaphysischer Natur durch die OIK als vielmehr simon politischer. Aber das gehört hier ja net her Smile

Was hat das mit Metaphysik zu tun? Das Problem ist auch nicht Simon-Politischer Natur. Es geht darum, dass gewisse Leute vergessen haben, was die OIK von den anderen Kartenorgas überhaupt noch abhebt.

Ein kleiner Geheimtipp: Die Qualität ist es nicht.
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#39
Zitat:Original von Ascanius Divus
Innovation wird aber durch Reglementierung eingeschränkt.

Wenn es so allgemein hingestellt wird ist es falsch. Denn durch Reglementierung erfolgt Anpassung und die Findung einer Win-Win-Situation für alle beteiligte. Dadurch erfolgt Veränderung und Innovation. Es schränkt höchstens die Innovationen von Personen ein, die auf ihrem Standpunkt fest beharren wollen.

PS: Qualität lässt sich bei Medien nicht objektiv messen.
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#40
Die OIK wird von der Durchachtheit ihres Regelwerkes, der Stimmigkeit ihrer geographischen und historischen Anordnung von Völkern und des auf ihr herrschenden Chaos und der teils sehr geringen Seriösität ihrer Staaten her niemals mit der GF oder der AIC vergleichbar sein. Aus diesem Grunde sollte man erst gar nicht versuchen sinnlose Maßstäbe und Planetengrößen etc. einzuführen: Das macht die OIK im Grunde nur zu einem GF-Abklatsch....in....nunja....in "schlecht".
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