18.10.2009, 15:53
Zitat:Original von Napaloni
Ich finde es sehr bedauerlich, dass die beiden Kandidaten sich nicht einmal die Zeit genommen haben über das Ergebnis 24 Stunden nachzudenken, sondern sofort ihre Hüte wieder in den Ring geworfen haben.
Vielleicht will das Ergebnis auch ausdrücken, dass man keinen der beiden Kandidaten zum Direktor möchte.
Für die OIK wäre es sicherlich positiv, wenn nun beide Kandidaten auf eine erneute Kandidatur verzichtet hätten.
Also weiter im Kasperletheater.
Seit der ersten Wahl in diesem, wie du es nanntest, Kasperletheater denke ich darüber nach, was meine Mitkandidaten dazu bewegt sich für dieses Amt zu interessieren. Seither sind Wochen vergangen. Es hat viele Statements dazu gegeben und viel Palaver von Anhängern der einzelnen Kandidaten. Was sich da inzwischen an Streitkultur entwickelt hat ist nicht mehr schön, ja noch nicht einmal interessant.... sieht man mal von der netten Wahlwerbung seitens der Anhänger Friedrich Alexanders I. ab.
Wenn man zurück blickt, auf die erste Kandidatur von Friedrich Alexander I. im Juni diesen Jahres, dann kommt man nicht umhin festzustellen, dass wir beide im Prinzip das gleiche für die OIK wollen: Eine unkomplizierte, stressfreie Verwaltung der OIK-Karte.
Darüber hinaus ist es mir wichtig, dass der Beirat nicht von 20 Leuten aus 54 Ländern besetzt ist, so dass wirklich interessante Diskussionen entstehen, was aber leider, aufgrund der inzwischen festgestellten Doppel- bis Dreifach-ID´s in diesem Gremium nicht mehr gegeben ist.
Doch auch wenn wir beide im Grunde das gleiche Ziel verfolgen, so ist die Art und Weise, wie man das hier auf der Gegenseite versucht, mehr als unsympathisch.
Da werden Länder-Delegierte aktiviert, die sich „Jahre lang“ kein bisschen für die OIK interessiert haben. Die Ämter werden an ein- und dieselbe RL-Person vergeben, man spricht von „Diktatur des Direktoriums“, obwohl man selbige im Beirat, wo tatsächlich Entscheidungen getroffen werden, die ALLE angehen, durch die Mehrfach-ID`s selbst betreibt. Ich nenne das Manipulation und genau das lehne ich für die OIK ab.
Man spricht davon, dass man die „alte OIK“ wiederhaben will, aber gleichzeitig stellt man sich gegen ausländische MN´s weil der „Nasenfaktor“ nicht gefällt. Ja man spricht sogar davon, dass man solche „Subjekte“ entfernen muss. Man betreibt hier Politik, obwohl die OIK eine unpolitische Einrichtung ist. Wo ist das, bitteschön, im Sinne der „alten OIK“?
Man unterstellt mir, dass ich am Amt des Exekutivdirektors klebe, weil ich Spaß daran habe Macht auszuüben. Welche Macht eigentlich? Das Direktorium besteht aus drei unterschiedlichen Personen und ich habe bereits mit verschiedenen an meiner Seite zusammen gearbeitet. Wir waren uns nicht immer einig, wenn es um Entscheidungen ging, aber wir haben uns zusammen gerauft und versucht im Hinblick auf alle Mitglieder der OIK das Beste heraus zu holen. Man kann in diesem Amt keine Macht ausüben, wenn man nicht Verbündete im Beirat hat, die nach der Pfeife des Direktors tanzen. Und die habe ich definitiv nicht, im Gegensatz zu meinem Gegenkandidaten.
Unter diesen Umständen werde ich meine Kandidatur aufrecht erhalten, um so der Manipulation, so lange ich im Amt bin, keinen Raum zu geben.

