Ihr Forum ist zur Zeit geschlossen.

Lösungsvorschlag für Maßstäbe und Co
#1
Ich denke mal das Hauptproblem für das Scheitern von Maßstabs-, Klima- und Kulturraumeinführung ist klar: Es wirft die Karte übereinander. Über dieses Problem habe ich mir in der Vergangenheit oft den Kopf zerbrochen und während ich für Kulturraum und Klima schon eher Lösungen parat hatte, erledigte sich das Maßstabsproblem gestern abend in einem Globalisierungsatlas.

Maßstab: Wesentlich ist, dass die gesamte Karte keinen Maßstab hat, alle Staaten aber in der Regel einen. nehmen wir an, dass die leeren Flecken auf der Karte nicht kathographiert sind und nehmen wir wiederum an, dass sich diese Flecken zu gegebener Zeit ins verhältnis mit dem Rest der Karte setzen lassen. meine Idee ist es nämlich, dass wir uns für eine Auflösung entscheiden und dann die Staatsflächen entsprechend stauchen und dehnen. Der Unterschied zwischen der mercator-Weltkarte und der realistischen Weltkarte zeigt das sehr gut. Bei mercator ist traditionell Europa größer als Südamerika und mit anderen Regionen verhält es sich in Größe und Form ebenso. Zugegeben, diesesn Dehnen und stauchen macht eine Heidenarbeit - aber es bringt uns den Kartenmaßstab ohne die Karte grundsätzlich zu ändern - sie wird nur halt besser vermessen.

Kultur: Derzeit tagt die zweite KSN in Turanien, um für den Nordwesten eine einheitliche Geschichte zu schaffen. Es ist völlig unnötig Kulturräume vorzugeben, weil Geschichte auch völlig anders verlaufen kann, als wir es im RL sehen. Darum müssten wir nicht etwa die Staateh an die Kulturräume anpassen, sondern die karten an die Kultur der Staaten. Es ist Aufgabe der Staaten, die Kultur zu erklären - und wir haben Kulturräume, ohne Zweifel - und der Karten diese Räume dann darzustellen. Wir können dies alles realistisch erklären, weil wir die Realität hier gemeinsam bestimmen. Es macht einfach keinen Sinn, alle Kulturen wie im RL zu gewichten, wie das auf der GF-Karte der Fall ist. Es macht jedoch durchaus Sinn die karte nach den MNs zu gestalten. Die Staaten machen die Karte aus, nicht umgekehrt.

Klima: Genauso ist es mit Klima und Relief - wir sind in meinen Augen viel zu nah an der Realität. Da einige MNs zusammen mehr Platz einnehmen als uns auf der Erde bleiben würde, müssen wir annehmen, dass allein unser Planet größer ist und er kann auch andere Umweltbedingungen haben und auf anderen Sachen beruhen. Es ist nicht Aufgabe der karten, das Klima vorzugeben, sondern der Staaten, die Unterschiede zu erklären, mit der Karte können wir alles abbilden.

Meine Idee ist es, die OIK zu erweitern um einen Geographie- und Geschichtskonsens, so dass wir demokratisch das kreiren woran die GF gescheitert ist, Realismus wie ihn die Staaten diktieren, nicht die karte und das unter Bewahrung der Position all unserer Staaten und unserer Beziehungen. Wir müssen die Karte nicht aufgeben und sichern unsere verknüpften Kulturen ab - wir erweitern sie, intern. Wir bekommen den Maßstab, den sich viele wünschen, soweit ich weiß, ohne dass wir viel aufgeben müssen, und wir können realistische Kulturräume schaffen. Da einige Staaten wirklich verdammt groß sind, sollten wir uns, so dieser Vorschlag tatsächlich einmal Eingang findet, ob nicht nur bloß die unmittelbaren Nachbarstaaten vetoberechtigt sind und es nicht nötig sein sollte, mindestens eine Landesgrenze(oder Seegrenze) zu einem anderen Staat zu haben.
Zitieren
#2
Also ich stimme ihnen da zu. Ich finde strikte vorgaben schränken ein und halte es auch für angebrachter, wenn man insbesondere Dinge wie die Kultur lieber einem geschichtlichen Entwicklungsprozess überlässt, anstatt der Vorgabe einer Karte.

Von dem Massstab halte ich eine Menge, ich werde die entsprechenden Daten für Ratelon schonmal organisieren. Die Frage der Geschichte könnte bei uns ein Problem werden, da Geschichte bei uns durch die einzelnen Länder geregelt wird, aber auch das werde ich in Ratelon zur Sprache und - so hoffe ich - zu einem guten Ergebnis bringen.
Zitieren
#3
Dieses Stauchen und Dehnen verändert aber z.B. den Grenzverlauf, wenn die Nachbarländer untersch. "interne Massstäbe" haben. Und dann heisst es: vorhandene Nationalkarten neu zeichnen! Und das scheint mir die Haupthürde zu sein.

Zu Kultur: Kultur ist das, was die Nationen draus machen. Insofern ist die Kultur auf der jetzigen Karte doch wunderbar gewachsen.
Zitieren
#4
Hmm... als Vertreter eines Inselstaates ist mir das natürlich nicht aufgefallen Wink
Eine Alternatividee wäre ja, sich die Massstäbe der Länder mal anzugucken und zu versuchen einen zu finden, der für den Großteil der Länder bisher in etwa zutrifft. Also nicht die Internationale Karte zu ändern, sondern die Massstäbe auf den nationalen Karten. Das wäre zwar immer noch eine Umstellung für den einzelnen und würde den einen relativ größer oder kleiner machen, aber sicherlich in der Gesamtheit weniger anstrengend, als neue Kartenverläufe.
Zitieren
#5
Nun, ich stelle mir nur vor, dass sich die Gesamtkarte ändert, die direkte Grenze bleibt gleich, die Länder werden nur in ihrem Innern größer.
Zitieren
#6
Das ist mir noch nicht so ganz klar. Also vergrößern sich bestimmte Landstriche der Gesamtkarte?
Zitieren
#7
Mir auch nicht Wink
Das Problem ist ja, wenn die Grenze zwischen Staat A und Staat B laut dem Massstab von Staat A 200 km, bei Staat B aber 500 km lang ist.
Zitieren
#8
Zitat:Original von Talon Karrde
Das Problem ist ja, wenn die Grenze zwischen Staat A und Staat B laut dem Massstab von Staat A 200 km, bei Staat B aber 500 km lang ist.
Achso, das ist in der Tat ein Problem.
Zitieren
#9
Wieso belässt man nicht alles wie es ist und führt lediglich einen gesamt-mikronationalen Maßstab ein? Dann könnte Turanien seinen turanischen Kilometer behalten und Ratelon seinen ratelonischen Kilometer, aber trotzdem bestünde eine MN-Maßeinheit.
Zitieren
#10
Was ich nicht verstehe: Wie will man eine Weltkarte zeichnen, wenn es keinen Maßstab gibt? Es wäre ein Ding der physikalischen Unmöglichkeit, wenn bei gleichen Einheiten die Grenze des einen Landes zum anderen doppelt und dreifach so lang sein soll, wie die Grenze des anderen Landes zum einen.

Von daher bin ich der Meinung, daß es bereits einen Maßstab gibt. Mit der Eintragung in die Karte gibt ein Land auch die Größe im Verhältnis zu anderen Ländern an. Was lediglich unterschiedlich sein kann, ist die Auslegung der Längeneinheiten.

Wenn bspw. Falkenland erklären würde, seine Grenze zu Freiland sei 1500 km lang, Freiland aber erklärt, seine Grenze zu Falkenland sei 300 km lang, dann heißt das nur, daß ein Falkenländer km 5 mal länger ist, als ein Freiländer. Das Verhältnis aber ist schon durch die Karte festgelegt. Andernfalls wäre die Erstellung einer Weltkarte nicht möglich.
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 5 Gast/Gäste