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Auch wenn man nun in eine der berühmten Schubladen gepackt wird:
Wenn man bei einer Wahl schon die Option Enthaltungen mit aufführt, dann kann man sie hinterher nicht einfach unter dem Tisch fallen lassen.
Das Wahlergebnis sagt klar aus: Ja = 50.00%.
50.00% sind nicht die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Meiner Ansicht nach hat die Option Enthaltung bei einer Wahl nichts verloren. Wenn sie nun aber vorhanden ist, dann kann man diese Stimmen nicht einfach unter dem Tisch fallen lassen.
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Zitat:Original von José Maria Tioxalaj
Man könnte die Option Enthaltung durch die Option Jein ersetzen, dann müsste für alle ersichtlich sein, dass die Option als abgegebene Stimme gewertet werden muss!
Dann wäre ich eher für "Mir doch egal!". Dann wird es nämlich deutlich, was der Sinn der Enthaltungsoption ist.
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Zitat:Original von Friederike Fresse
Zitat:Original von Faantir Gried
Danke, ich hab schon geglaubt, dass niemand das Regelwerk lesen würde.
Zumindest die Überschrift, auf die sich Regelungen beziehen, werden eher selten gelesen. ^^
Gewohnheitsrecht
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Ich gebe zu, ich kann das Regelwerk jetzt nicht auswendig zitieren, aber steht für solche Wahlen irgend wo festgeschrieben, daß die Optionen Ja, Nein oder Enthaltung heissen müssen?
Die Krux des ganzen ist doch, daß es nur einen Kandidaten gegeben hat.
Der Vizedirektor ist aber vorgesehen.
Wenn es weiterhin nur einen Kandidaten gibt, der von genau 50% der Wahlteilnehmer abgelehtn wird, kann man bis zum Sankt Nimmerleinstag wählen, ohne zu einem Ergebnis zu kommen.
Mein V orschlag ist eine Änderung der Wahlfrage nach dem Muster "Stimme für Kandidat X, Stimme für Kandidat Y".
Bei jeder demokratischen Wahl muss man sein Kreuz im Feld für einen Kandidaten oder eine Partei machen.
Dieses zu Übernehmen, würde in Zukunft Diskussionen wie die jetzige verhindern und u.U. dazu führen, daß sich mehr Kandidaten für die Posten finden.
In diesem Fall kann man die Wahl des einzigen Kandidaten nur dadurch verhindern, daß man einen Gegenkandidaten findet, statt nur zu sagen, den will ich nicht, den wähl ich nicht.
Bei nur einem zur Verfügung stehenden Interessenten dreht man sich bei der jetzigen Abstimmform im Kreis.
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Demokratie in der OIK. Funktioniert ja prächtig.
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Zitat:Original von Inga van Mauritz
Zitat:Original von Platzmeister
Immer wieder mal die selbe verquere, sinnlose und von wenig Intelligenz zeugende Diskussion um die Stimmenthaltung.
Eine Stimmenthaltung ist und bleibt KEINE abgegebene gültige Stimme. Da kann noch soviel argumentiert werden, es bleibt dabei. Ob jemand trotz Anwesenheit bei einer Abstimmung einfach keine Stimme abgibt, sich also "der Stimme enthält" oder ob er diese Stimmenthaltung öffentlich dokumentiert, ist in der Wirkung gleich. Auch eine dokumentierte Stimmenthaltung ist einfach nur eine nicht abgegebene Stimme. Zur Ermittlung des Abstimmungsergebnisses sind nur Stimmen mit den Optionen Ja oder Nein zu zählen.
Bei geheimen Ja-Nein Abstimmungen ist daher eigentlich die Abstimmoption "Enthaltung" blanker Unfug, da dabei nicht zu ersehen ist, wer sich dokumentiert der Stimme enthalten hat. Nur bei offenen Abstimmungen macht es insoweit Sinn, dass dann ersichtlich wird, wer zwar zur Abstimmung da war, aber erkennbar für alle Anderen keine Stimme abgeben, sich also der Stimme enthalten wollte. Auch in diesem Fall zählt eine Enthaltung nicht als abgegebene gültige Stimme.
Ob das irgendwann mal in die Köpfe reingeht?
Kleiner Nachtrag noch: Problematisch wird es nur dann, wenn es um die Mehrheit der Stimmberechtigten/Mitglieder geht. In diesem Fall würde eine Enthaltung wie eine Nein-Stimme wirken. Beispielsweise im dt. Bundesrat.
Warum liest das eigentlich keiner?!
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@Inga: Weil diese Begründung genau so unumstösslich ist, wie mein Einwurf, daß eine Enthaltung per Definition keine abgegebene Stimme ist.
Ein Argument, daß den Gegnern dieser Entscheidung jede Begründungsgrundlage nimmt.
Diese Wahrheiten sind für diese Personengruppe unbequem.
Da sie der essenziellen Logik dieser Begründung nichts entgegenzusetzen wissen, trotzdem aber ihren - ich zögere beim Gebrauch des Wortes "Betonkopf" - durchsetzen wollen, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als die stichhaltigen Argumente gegen ihre Einwürfe zu ignorieren.
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Zitat:Original von Hogarth Carson McSniff
@Inga: Weil diese Begründung genau so unumstösslich ist, wie mein Einwurf, daß eine Enthaltung per Definition keine abgegebene Stimme ist.
Ein Argument, daß den Gegnern dieser Entscheidung jede Begründungsgrundlage nimmt.
Diese Wahrheiten sind für diese Personengruppe unbequem.
Da sie der essenziellen Logik dieser Begründung nichts entgegenzusetzen wissen, trotzdem aber ihren - ich zögere beim Gebrauch des Wortes "Betonkopf" - durchsetzen wollen, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als die stichhaltigen Argumente gegen ihre Einwürfe zu ignorieren.
Hauptsache mal gestänkert.
Zitat:Original von Inga van Mauritz
Zitat:Original von Inga van Mauritz
Zitat:Original von Platzmeister
Immer wieder mal die selbe verquere, sinnlose und von wenig Intelligenz zeugende Diskussion um die Stimmenthaltung.
Eine Stimmenthaltung ist und bleibt KEINE abgegebene gültige Stimme. Da kann noch soviel argumentiert werden, es bleibt dabei. Ob jemand trotz Anwesenheit bei einer Abstimmung einfach keine Stimme abgibt, sich also "der Stimme enthält" oder ob er diese Stimmenthaltung öffentlich dokumentiert, ist in der Wirkung gleich. Auch eine dokumentierte Stimmenthaltung ist einfach nur eine nicht abgegebene Stimme. Zur Ermittlung des Abstimmungsergebnisses sind nur Stimmen mit den Optionen Ja oder Nein zu zählen.
Bei geheimen Ja-Nein Abstimmungen ist daher eigentlich die Abstimmoption "Enthaltung" blanker Unfug, da dabei nicht zu ersehen ist, wer sich dokumentiert der Stimme enthalten hat. Nur bei offenen Abstimmungen macht es insoweit Sinn, dass dann ersichtlich wird, wer zwar zur Abstimmung da war, aber erkennbar für alle Anderen keine Stimme abgeben, sich also der Stimme enthalten wollte. Auch in diesem Fall zählt eine Enthaltung nicht als abgegebene gültige Stimme.
Ob das irgendwann mal in die Köpfe reingeht?
Kleiner Nachtrag noch: Problematisch wird es nur dann, wenn es um die Mehrheit der Stimmberechtigten/Mitglieder geht. In diesem Fall würde eine Enthaltung wie eine Nein-Stimme wirken. Beispielsweise im dt. Bundesrat.
Warum liest das eigentlich keiner?!
Ich habs gelesen stimmen tut es aber leider trotzdem nicht m.E.n. Man kan leider in diesem Fall die Enthaltungen auf unterschiedliche Weise interpretieren. Wenn gewünscht führe ich Beispiele an..
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Zitat:Original von Mehregaan
Ich habs gelesen stimmen tut es aber leider trotzdem nicht. Man kan leider in diesem Fall die Enthaltungen auf unterschiedliche Weise interpretieren.
Nein, kann man nicht.
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Zitat:Original von Inga van Mauritz
Zitat:Original von Mehregaan
Ich habs gelesen stimmen tut es aber leider trotzdem nicht. Man kan leider in diesem Fall die Enthaltungen auf unterschiedliche Weise interpretieren.
Nein, kann man nicht.
Na, wenn du das sagst dann wird der Sicherheitsrat der UNO sicher seine laufende Praxis ändern.
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