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Diskussion zu GO-Änderung
#1
Zitat:Original von Ernst Willun
Ich beantrage die Änderung besagter Nummer (bzw. erstmal die Fällige Aussprache dazu) von:

Zitat:6. Einer RL-Person ist es nur erlaubt für einen Mitgliedsstaat das Amt eines Delegierten wahrzunehmen.

in

Zitat:6. Einer natürlichen Person ist es nur erlaubt ein einziges Delegiertenamt wahrzunehmen. Vertritt dieser Delegierte mehr als eine Virtuelle Nation, so haben die vertretenen Nationen bei Wahlen und Abstimmungen lediglich eine gemeinsame Stimme.

Begründung: Man will, daß ich Xinhai löschen lasse. Wink

Ich möchte mich ebenfalls kurz zu diesem Antrag äußern und gleich zu Beginn sagen, daß ich ihn ablehne. Warum? Nun, welchen Mehrwert soll diese Änderung bringen? Offenkundig den, das alle Staaten hier vertreten sind. Aber werden sie das dadurch? Nein. Denn jeder Staat kann nur für sich selbst sprechen. Wie soll ich mir eine "gemeinsame Stimme" vorstellen? Sollen sich die Staaten vorher zusammensetzen und überlegen, wie sie abstimmen wollen? Hat der Delegierte die Freiheit selbst zu entscheiden? In beiden Fällen kann ein Staat mit abweichender Meinung nicht ausreichend repräsentiert werden. Und ganz ehrlich: Ein Staat der es nicht schafft, einen Delegierten zu finden, der anderswo nicht bereits Delegiert ist, hat wohl oder übel Pech gehabt. Es hindert doch keine RL-Person daran abzuwägen, welchen Staat sie mit welcher ID vertreten will. Also wenn ich jetzt Delegierte wäre und müßte mich entscheiden, ob ich das Amt für ein Staat ausüben will, welches sonst keinen Delegierten stellen kann, oder für ein Land, das noch Kapazitäten hätte, dann wäre die Auswahl doch recht logisch. Das greift für mich alles zu kurz.

Davon ab lehne ich es aus prinzipiellen Überlegungen (und Erfahrungen) ab, daß eine RL-Person für mehrer Staaten spricht. (Wie auch immer das im Zweifel ohne Schizophrenie klappen soll.) Für die OIK und die betroffenen Staaten erkenne ich da keinen Gewinn. Ich bitte den Beirat, den Antrag abzulehnen.
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#2
Dazu möchte ich nur knapp bemerken, daß wir das im RL auch finden, daß kleinere und womöglich weniger potente Staaten durch ausländische Mächte mitvertreten werden - so vertrat etwa jahrelang die Schweiz Liechtenstein generell und tut es in den meisten Ländern meines Wissens noch heute.

Der Mehrwert ist ja doch offenkundig, etwa daß für Xinhai ein Löschantrag gestellt werden kann und das Projekt nicht endlos eingetragen bleibt, weil ich bereits Korland vertrete. Ansonsten könnte es weitere Fälle geben, wo jemand gerne mehrere kleine Länder simuliert als ein Großes und die aber politisch nicht eine Einheit darstellen. (Gebietszusammenschluß von DVR Xinhai und dem nationalkonservativen Ständestaat Korland wäre recht albern, wobei sich sowieso die Frage stellt, wie das ohne zweiten Delegierten zu realisieren wäre).

In diesem Fall hätte übrigens eher die OIK Pech und zwar, daß eine Karteileiche nicht gelöscht werden kann.

Wie das klappen soll? Nun ja, auch hier wieder RL-Parallele. Das Außenministerium der BR vertritt nunmal auch ein Konglomerat von 16 Bundesländern. Ob das schizophren ist, darüber kann man sicher streiten, aber es funktioniert ganz passabel. Wenn zwei MNs involviert sind, setzen sich eben die Verantwortlichen zusammen und klären das, falls sie sich nicht einigen, enthalten sie sich eben der Stimme. Und ansonsten gibt es ja ohnehin kein Regelwerk, wie die Delegierten ihre Entscheidung zu treffen haben, ob die zuhause ihre regierung, das Volk den Administrator fragen, würfeln oder nach Gutdünken entscheiden, ist nirgends festgelegt.
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#3
Und jetzt ganz ehrlich: Die OIK muß gerade weder vor Überfüllung geschützt werden, noch wäre es so, daß das Eintragen mehrerer einzelner Staaten zwangsläufig unglaublich viel Fläche verschlingen würde. Korland und Xinhai nehmen zusammen nicht so viel Platz ein, wie PfKanien. Und wer "viel Fläche" will, der schafft das auch so. Aber ich werde mir hier auch nicht den Mund fusselig reden, wir haben das alles schon mal durchgekaut, eigentlich braucht bloß noch abgestimmt zu werden.
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#4
Zitat:Original von Ernst Willun
Dazu möchte ich nur knapp bemerken, daß wir das im RL auch finden, daß kleinere und womöglich weniger potente Staaten durch ausländische Mächte mitvertreten werden - so vertrat etwa jahrelang die Schweiz Liechtenstein generell und tut es in den meisten Ländern meines Wissens noch heute.
Wenn es dann am Ende aber nur eine Stimme gibt, hilft es dem Land auch nicht weiter. Zumal meine - eher technische - Frage von oben immer noch nicht geklärt wurde.

Zitat:Der Mehrwert ist ja doch offenkundig, etwa daß für Xinhai ein Löschantrag gestellt werden kann und das Projekt nicht endlos eingetragen bleibt, weil ich bereits Korland vertrete. Ansonsten könnte es weitere Fälle geben, wo jemand gerne mehrere kleine Länder simuliert als ein Großes und die aber politisch nicht eine Einheit darstellen. (Gebietszusammenschluß von DVR Xinhai und dem nationalkonservativen Ständestaat Korland wäre recht albern, wobei sich sowieso die Frage stellt, wie das ohne zweiten Delegierten zu realisieren wäre).

In diesem Fall hätte übrigens eher die OIK Pech und zwar, daß eine Karteileiche nicht gelöscht werden kann.
Warum nicht als Delegierte von Korland abtreten, als Xinghai-Delegierter Antrag stellen und als korischer Delegierter zurückkomen? Somit wäre dem Regelwerk Genüge getan.

Zitat:Wie das klappen soll? Nun ja, auch hier wieder RL-Parallele. Das Außenministerium der BR vertritt nunmal auch ein Konglomerat von 16 Bundesländern. Ob das schizophren ist, darüber kann man sicher streiten, aber es funktioniert ganz passabel. Wenn zwei MNs involviert sind, setzen sich eben die Verantwortlichen zusammen und klären das, falls sie sich nicht einigen, enthalten sie sich eben der Stimme. Und ansonsten gibt es ja ohnehin kein Regelwerk, wie die Delegierten ihre Entscheidung zu treffen haben, ob die zuhause ihre regierung, das Volk den Administrator fragen, würfeln oder nach Gutdünken entscheiden, ist nirgends festgelegt.
Das sind jetzt aber Äpfel und Birnen die hier verglichen werden...
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#5
Zitat:Original von Ernst Willun
Und jetzt ganz ehrlich: Die OIK muß gerade weder vor Überfüllung geschützt werden, noch wäre es so, daß das Eintragen mehrerer einzelner Staaten zwangsläufig unglaublich viel Fläche verschlingen würde. Korland und Xinhai nehmen zusammen nicht so viel Platz ein, wie PfKanien. Und wer "viel Fläche" will, der schafft das auch so. Aber ich werde mir hier auch nicht den Mund fusselig reden, wir haben das alles schon mal durchgekaut, eigentlich braucht bloß noch abgestimmt zu werden.
Hä? Darum geht es doch gar nicht. Es stellt sich doch die grundlegende Frage, wie hier mit ID-Trennung umgegangen wird.
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#6
Was ist überhaupt die nichtbeantwortete Frage? Die OIK läuft auf Metaebene also stehen die Delegierten mehr oder weniger in einem Vertragsverhältnis zu den sie beauftragenden MNs. Und wenn sich MN A und MN B einigen, daß der Delegierte C für sie eine gemeinsame Stimme abgibt (wie seinerzeit Coburg und Gotha im Bundesrath), dann brauchen die Gewissensbisse und Entscheidungsprobleme des Delegierten die OIK doch nicht zu interessieren, das hat er gegenüber seinen Auftraggebern (die sich darauf nicht hätten einlassen müssen) zu vertreten, aber nicht gegen die OIK.

"ID-Trennung "ist ja unproblematisch. Eine ID wird für zwei Staaten eingetragen, technisch kann sie nur einmal abstimmen, wo es geheim ist und wo es öffentlich ist, weiß man ja sowieso Bescheid.


Zitat:Wenn es dann am Ende aber nur eine Stimme gibt, hilft es dem Land auch nicht weiter.

Es gibt ja auch Vetorecht, Anträge auf Gebietsveränderung usf. und da hilft es durchaus, einen Delegierten zu haben.

Zitat:Warum nicht als Delegierte von Korland abtreten, als Xinghai-Delegierter Antrag stellen und als korischer Delegierter zurückkomen? Somit wäre dem Regelwerk Genüge getan.

Ich glaube nicht, daß die Regel eingeführt wurde, um sie mit fliegendem Delegiertenwechsel zu unterlaufen, zumal ich es auch nicht einsehe, da aich von Anfang an gegen die Regel war und prophezeit habe, daß sie nicht förderlich ist. Darum werde ich das nicht auslöffeln, was da eingebrockt wurde.
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#7
Zitat:Original von Ernst Willun
Was ist überhaupt die nichtbeantwortete Frage? Die OIK läuft auf Metaebene also stehen die Delegierten mehr oder weniger in einem Vertragsverhältnis zu den sie beauftragenden MNs. Und wenn sich MN A und MN B einigen, daß der Delegierte C für sie eine gemeinsame Stimme abgibt (wie seinerzeit Coburg und Gotha im Bundesrath), dann brauchen die Gewissensbisse und Entscheidungsprobleme des Delegierten die OIK doch nicht zu interessieren, das hat er gegenüber seinen Auftraggebern (die sich darauf nicht hätten einlassen müssen) zu vertreten, aber nicht gegen die OIK.
Genau darum ging es mir. Halte ich dennoch für unpraktikabel und führt im Zweifel dazu, daß keines der Länder ordentlich vertreten wird.

Zitat:Es gibt ja auch Vetorecht, Anträge auf Gebietsveränderung usf. und da hilft es durchaus, einen Delegierten zu haben.
Dann kann man ja einen benennen. Das Regelwerk schreibt ja nicht vor, daß die Delegierten Staatsbürger des zu vertretenden Staates sein müssen. Da wird sich wohl wer finden. Und ein Land, das keinen Delegierten findet sollte sich zwei mal fragen, ob Gebietsveränderung so wirklich sinnvoll ist.

Zitat:Ich glaube nicht, daß die Regel eingeführt wurde, um sie mit fliegendem Delegiertenwechsel zu unterlaufen, zumal ich es auch nicht einsehe, da aich von Anfang an gegen die Regel war und prophezeit habe, daß sie nicht förderlich ist. Darum werde ich das nicht auslöffeln, was da eingebrockt wurde.
Und ich war von Anfang an für diese Regeleung und halte sie nach wie vor für sinnvoll. Sehe daher nicht ein, warum die OIK jetzt was auslöffeln soll, was Ihnen nicht schmeckt.
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#8
Zitat:Genau darum ging es mir. Halte ich dennoch für unpraktikabel und führt im Zweifel dazu, daß keines der Länder ordentlich vertreten wird.

Das können die betreffenden Länder ja im Zweifel selbst entscheiden, es wird ja niemand gezwungen von dieser Regelung Gebrauch zu machen, der diese Auffassung teilt. Im übrigen scheint mir es dann doch nicht geboten, die MNs sozusagen vor sich selbst zu schützen, sonst müßten wir ja auch definieren, welchen sonstigen Anforderungen dieser Delegierte zu genügen hat- sozusagen eine Art Delegiertenführerschein.

Außerdem halte ich das für stark übertrieben, daß niemand ordentlich vertreten würde. Wenn zwei MNs den gleichen Delegierten entsenden, ist wohl schon anzunehmen, daß es gewisse administrative oder spielermäßige Gemeinsamkeiten gibt und ansonsten gibt es ja auch so ganz unterschiedliche MNs. In der einen vertritt der Delegierte vielleicht zwei Spieler oder gar bloß einen und zwar sich selbst und in der anderen 50, die wiederum auf 5 Gliedstaaten aufgeteilt sind.

Zitat:Dann kann man ja einen benennen. Das Regelwerk schreibt ja nicht vor, daß die Delegierten Staatsbürger des zu vertretenden Staates sein müssen. Da wird sich wohl wer finden. Und ein Land, das keinen Delegierten findet sollte sich zwei mal fragen, ob Gebietsveränderung so wirklich sinnvoll ist.


Es gibt ja eigentlich auch in den MNs keine Staatsbürger sondern bloß Mitspieler... Aber was wäre das für eine Vertretung, einen unbeteiligten "Ausländer" zu entsenden? Löschung von der Karte oder Gebietsverkleinerung mag da aber allemal angezeigt sein. Big Grin

Zitat:Und ich war von Anfang an für diese Regeleung und halte sie nach wie vor für sinnvoll. Sehe daher nicht ein, warum die OIK jetzt was auslöffeln soll, was Ihnen nicht schmeckt.

Das bleibt Ihnen ja unbenommen, verehrte gnädige Frau. Ich bitte allerdings zur Kenntnis zu nehmen, daß ich nichts dazu kann, daß Xinhai auf Grund dieser Regelung keinen Delegierten mehr hat, da ich damals dagegenstimmte.
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#9
Aber ich bin durchaus kompromißbereit: Wenn eine Regelung mehr Anklang fände, daß eine MN durch den Delegierten eines anderen Landes lediglich in Kartenantragsfragen (Löschung, Veto, eventuell Eintragung und Gebietsveränderung) mitvertreten werden kann, würde ich auch einen solchen Vorschlag einbringen. Dann ergäbe sich nicht das "Problem" bei Wahlen und Abstimmungen.
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#10
Die Diskussion im Beirat wird ja immer absurder...

Entweder Sie wollen Xinhai löschen lassen oder nicht. Entscheiden Sie sich mal. Im Übrigen kann auch der Beirat die Inaktivität eines Landes feststellen lassen. Somit erübrigt sich ihr Argument der "Leichenstaaten".
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