16.10.2005, 11:57
Die Frage stellt sich mir auch. Man macht doch dann ein neues Kartenprojekt innerhalb eines Kartenprojektes auf. Ob nun mein Nachbar plötzlich auf eine andere Karte verschwindet oder auf einen Teil der Karte mit Maßstab, ändert ja nichts daran, daß er plötzlich auf unerklärliche Weise verschwunden ist und die ganze gemeinsame Geschichte, Kultur, Geographie nicht mehr hinhaut. Halte ich also für "suboptimal".
Wie soll es übrigens eine Karte geben, in der es einen Teil mit Maßstab gibt und einen weiteren ohne Maßstab? Würde nicht jeder den Maßstab des Maßstabteils auf die gesamte Karte anwenden?
Das Hauptproblem ist, das versucht wird, unserer Welt eine rL-Längeneinheit zu verpassen. Wenn von einem km gesprochen wird, denkt jeder an einen rL-km. Dann stimmen natürlich auch die ganzen Gebietsgrößen und die beabsichtigten Simulationen nicht miteinander überein.
Ein erster Schritt das ein wenig anzupassen, wäre zu sagen, daß ein hansastanischer Km nicht genauso lang ist wie ein ratelonischer, genausowenig wie eine englische Meile einer deutschen, sächsischen oder norwegischen entspricht. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Meile)
Aus dem Wikipedia-Artikel kann man noch eine weitere Anregung entnehmen, so sind die Meilen oftmals am Vielfachen einer Bogenminute orientiert. Für uns wäre das dann eine Planquadratlänge, ein Vikal.
Die einzelnen km-Angaben der Staaten hätten dann zum Vikal jeweils einen anderen Umrechnungsfaktor, z.B. würden 100 moncaotische Km (mkm) rund einem Vikal entsprechen.
Soweit so gut. Das eigentliche Problem kommt erst noch, nämlich wie schnell fliegt ein Flugzeug?
Würde ein mkm einem rL-Kilometer entsprechen und ein Flugzeug 500 rl-km/h fliegen, wäre man in 6 Stunden über die ganze Karte von Nord nach Süd geflogen. Bei einem anderen Staat wäre das dann natürlich anders. Will man das? Wahrscheinlich nicht!
Daher auch hier die vL-Einheit Vikal anwenden. Ein Flugzeug fliegt dann z.B. 1 Vikal pro Stunde (dies würde bedeuten man fliegt in ca. 30 h von Nord nach Süd über die Karte) oder umgerechnet 100 mkm/h.
Wichtig ist das wir aufhören die Geschwindigkeit eines rL Flugzeuges zu denken, denn hier fliegen keine rL-Flugzeuge, sondern vl-Flugzeuge, die können ganz andere Dinge.
Worauf man sich einigen muß, ist
1. Wollen die Mitglieder der OIK einen Maßstab?
2. Werden die auf der Karte sichtbaren Großenverhältnisse auch als solche anerkannt?
Wie soll es übrigens eine Karte geben, in der es einen Teil mit Maßstab gibt und einen weiteren ohne Maßstab? Würde nicht jeder den Maßstab des Maßstabteils auf die gesamte Karte anwenden?
Das Hauptproblem ist, das versucht wird, unserer Welt eine rL-Längeneinheit zu verpassen. Wenn von einem km gesprochen wird, denkt jeder an einen rL-km. Dann stimmen natürlich auch die ganzen Gebietsgrößen und die beabsichtigten Simulationen nicht miteinander überein.
Ein erster Schritt das ein wenig anzupassen, wäre zu sagen, daß ein hansastanischer Km nicht genauso lang ist wie ein ratelonischer, genausowenig wie eine englische Meile einer deutschen, sächsischen oder norwegischen entspricht. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Meile)
Aus dem Wikipedia-Artikel kann man noch eine weitere Anregung entnehmen, so sind die Meilen oftmals am Vielfachen einer Bogenminute orientiert. Für uns wäre das dann eine Planquadratlänge, ein Vikal.
Die einzelnen km-Angaben der Staaten hätten dann zum Vikal jeweils einen anderen Umrechnungsfaktor, z.B. würden 100 moncaotische Km (mkm) rund einem Vikal entsprechen.
Soweit so gut. Das eigentliche Problem kommt erst noch, nämlich wie schnell fliegt ein Flugzeug?
Würde ein mkm einem rL-Kilometer entsprechen und ein Flugzeug 500 rl-km/h fliegen, wäre man in 6 Stunden über die ganze Karte von Nord nach Süd geflogen. Bei einem anderen Staat wäre das dann natürlich anders. Will man das? Wahrscheinlich nicht!
Daher auch hier die vL-Einheit Vikal anwenden. Ein Flugzeug fliegt dann z.B. 1 Vikal pro Stunde (dies würde bedeuten man fliegt in ca. 30 h von Nord nach Süd über die Karte) oder umgerechnet 100 mkm/h.
Wichtig ist das wir aufhören die Geschwindigkeit eines rL Flugzeuges zu denken, denn hier fliegen keine rL-Flugzeuge, sondern vl-Flugzeuge, die können ganz andere Dinge.
Worauf man sich einigen muß, ist
1. Wollen die Mitglieder der OIK einen Maßstab?
2. Werden die auf der Karte sichtbaren Großenverhältnisse auch als solche anerkannt?

