13.08.2006, 17:13
Da hier offenbar schwerwiegende Verständnisprobleme vorherrschen, die teilweise durchaus auch Ascaaron selbst angelastet werden können, möchte ich als Bürger der Eidgenossenschaft folgende Erklärung abgeben:
Ascaaron war ursprünglich als österreichische MN mit karibisch-südländischem Einschlag geplant. Dieses Konzept ging - meines Erachtens zu recht - nicht auf. Die verbliebenen Bürger des Landes stimmten daher auf meine Initiative hin darüber ab, ob Ascaaron aufgelöst oder ob ein Neuanfang gewagt werden sollte. Die Mehrheit entschied für einen völligen Neuanfang mit neuem Konzept, eben der Ausgestaltung nach südtiroler Vorbild. Da eine sklavische Orientierung am RL nicht in Frage kam, entschied man sich, die real recht kleine Volksgruppe der Ladiner zur Bevölkerungsmehrheit zu machen, und mit den Cordaniern auch eine deutschsprachige Minderheit zu simulieren. Im Rahmen einer wohldurchdachten Ausgestaltung griff man auf die Rätoromanische Schriftsprache ("Rumantsch grischun") als Sprache der Ascaaroner zurück, die eine größtmögliche Ähnlichkeit zur ladinischen Sprache aufweist. In historischer Hinsicht wiederum bediente man sich der ladinischen Nationalsage über das legendenumwobene Reich der Fanes, um die ascaaronische Vorgeschichte zu gestalten. Sie sehen also, werte Signuras e Signurs, von einer "zusammengebastelten" Kultur kann keine Rede sein.
Nun gibt es einige Herren, die glauben, aus dem Gebrauch des Wortes "Eidgenossenschaft" auf eine künftige Helvetisierung schließen zu können. Dies ist mitnichten der Fall. In ascaaronischer Sprache heißt unser Staat "Confederaziun Ascaaruniac". Eidgenossenschaft bezieht sich auf den im Jahre 1911, also dem 4014 Jahre der Ascaaronischen Zeitrechnung, geschlossenen Heiligen Eid der fünf Häuser, durch den nach dem Aussterben der königlichen Dynastie das Land zu einer Konföderation der fünf Häuser umgewandelt wurde.
Was die Topographie unseres Landes angeht, so sind wir gerne bereit, unsere Landschaft den Wünschen unserer Nachbarn aus Neuenkirchen entsprechend anzupassen. Die bisherige Landkarte Ascaarons war eh nur ein Provisorium, das über viel zu wenig Hochgebirge verfügte. Wir hoffen in Bezug auf die topographische Aktualisierung durchaus auf die Unterstützung Neuenkirchens, das seine großen diesbezüglichen Fähigkeiten bereits mehrfach unter Beweis stellen konnte.
So bleibt mir an dieser Stelle nur, noch einfach darauf hinzuweisen, dass ein Wechsel der Ausgestaltung unsererseits gewiss nicht anzunehmen ist und auch auf meinen und der anderen Bürger entschiedenen Widerstand treffen würde.
Im übrigen fordere ich Herrn Bolled auf, uns aufzuzeigen, wo er denn im Rahmen Ascaarons eine nordische Mythologie entdeckt haben will. Als Angehöriger des traditionsreichsten Hauses meines Heimatlandes wäre mir eine solche Sache doch bestimmt nicht entgangen.
Ascaaron war ursprünglich als österreichische MN mit karibisch-südländischem Einschlag geplant. Dieses Konzept ging - meines Erachtens zu recht - nicht auf. Die verbliebenen Bürger des Landes stimmten daher auf meine Initiative hin darüber ab, ob Ascaaron aufgelöst oder ob ein Neuanfang gewagt werden sollte. Die Mehrheit entschied für einen völligen Neuanfang mit neuem Konzept, eben der Ausgestaltung nach südtiroler Vorbild. Da eine sklavische Orientierung am RL nicht in Frage kam, entschied man sich, die real recht kleine Volksgruppe der Ladiner zur Bevölkerungsmehrheit zu machen, und mit den Cordaniern auch eine deutschsprachige Minderheit zu simulieren. Im Rahmen einer wohldurchdachten Ausgestaltung griff man auf die Rätoromanische Schriftsprache ("Rumantsch grischun") als Sprache der Ascaaroner zurück, die eine größtmögliche Ähnlichkeit zur ladinischen Sprache aufweist. In historischer Hinsicht wiederum bediente man sich der ladinischen Nationalsage über das legendenumwobene Reich der Fanes, um die ascaaronische Vorgeschichte zu gestalten. Sie sehen also, werte Signuras e Signurs, von einer "zusammengebastelten" Kultur kann keine Rede sein.
Nun gibt es einige Herren, die glauben, aus dem Gebrauch des Wortes "Eidgenossenschaft" auf eine künftige Helvetisierung schließen zu können. Dies ist mitnichten der Fall. In ascaaronischer Sprache heißt unser Staat "Confederaziun Ascaaruniac". Eidgenossenschaft bezieht sich auf den im Jahre 1911, also dem 4014 Jahre der Ascaaronischen Zeitrechnung, geschlossenen Heiligen Eid der fünf Häuser, durch den nach dem Aussterben der königlichen Dynastie das Land zu einer Konföderation der fünf Häuser umgewandelt wurde.
Was die Topographie unseres Landes angeht, so sind wir gerne bereit, unsere Landschaft den Wünschen unserer Nachbarn aus Neuenkirchen entsprechend anzupassen. Die bisherige Landkarte Ascaarons war eh nur ein Provisorium, das über viel zu wenig Hochgebirge verfügte. Wir hoffen in Bezug auf die topographische Aktualisierung durchaus auf die Unterstützung Neuenkirchens, das seine großen diesbezüglichen Fähigkeiten bereits mehrfach unter Beweis stellen konnte.
So bleibt mir an dieser Stelle nur, noch einfach darauf hinzuweisen, dass ein Wechsel der Ausgestaltung unsererseits gewiss nicht anzunehmen ist und auch auf meinen und der anderen Bürger entschiedenen Widerstand treffen würde.
Im übrigen fordere ich Herrn Bolled auf, uns aufzuzeigen, wo er denn im Rahmen Ascaarons eine nordische Mythologie entdeckt haben will. Als Angehöriger des traditionsreichsten Hauses meines Heimatlandes wäre mir eine solche Sache doch bestimmt nicht entgangen.

