07.11.2005, 15:09
Fortsetzung von Direktoriumssitzung!
die unter anderem besagen, daß die OIK unpolitisch und neutral sei. Und genau das bestreite ich. Jede Entscheidung, die hier, im Valoir-Fall getroffen wird, ist in Anbetracht der Lage eine politische. Hier geht es um einen Präzedenzfall, eine Annexion. §5 (2) der Regeln wurde aber für so etwas nicht geschaffen.
Schon allein die Angaben, die Herr Roi de Valoir macht, sind sehr widersprüchlich. Dazu kommt die dokumentierte Aussage, daß Roi de Valoir ursprünglich durchaus sein Forum wiederhaben wollte. Was im Hintergrund zwischen dem Neuenkirchener Kaiser und Roi de Valoir gelaufen ist, kann man nur mutmaßen, aber ich denke, es bleiben erhebliche Zweifel an der ausdrücklichen Zustimmung des Roi de Valoir. Sie kam wohl eher durch RL-Druck zustande.
Zudem gibt es micronational großen Widerstand gegen diese Annexion.
Deswegen ist es auch nie eine neutrale Entscheidung. Akzeptiert die OIK das Posting des Roi, stellt sie sich auf die Seite Neuenkirchens. Akzeptiert sie es nicht, stellt sie sich auf die Seite der Gegner.
Im Althing Falkenlands habe ich übrigens einen Antrag eingebracht, daß Falkenland diese Annexion nicht anerkennt und daß auf Falkenländer Karten Valoir nach wie vor verzeichnet ist. Dreibürgen macht es vor. Was tut die OIK, wenn der Antrag durchkommt? Will die OIK Falkenland eigene Karten untersagen? Dann würde sie politisch handeln. Tut sie es nicht, sind solche Paragraphen wie 5 (2) wertlos. Die OIK würde ihre Stellung verlieren, oder müßte sich umorientieren.
Im Grunde ist es ein Dilemma, für das eine Lösung gefunden werden muß. Kartographie ist immer eine politische Angelegenheit, selbst wenn Vetogründe wie bei der IMC wegfallen. Denn auch die IMC steht früher oder später vor dem Problem...
Um neutral zu bleiben, dürfte die OIK solche politischen Streitfälle eigentlich gar nicht entscheiden, sondern den Staaten nur Kartenversionen anbieten - einmal mit Valoir, einmal mit Neuenkirchen. Bzw. im momentanen Stadium erst einmal das Territorium Valoirs als umstritten markieren, aber Neuenkirchen noch nicht zusprechen....
Viele Aktionen wurden im Laufe der Zeit ins Auge gefaßt, ausgeführt oder wieder verworfen. Das allein besagt noch gar nichts. Übrigens: Waren nicht Sie immer für eine strikte Trennung der IDs? Oder habe ich Sie jetzt verwechselt? 8)
Zitat:Original von Faantir Gried
Habe ich alles sehr genau gelesen, genau wie den Artikel in Ihrer Zeitung. Fakt ist, dass sich die OIK nicht einfach Ihren Wünschen beugen kann, es gibt hier feste Regeln.
die unter anderem besagen, daß die OIK unpolitisch und neutral sei. Und genau das bestreite ich. Jede Entscheidung, die hier, im Valoir-Fall getroffen wird, ist in Anbetracht der Lage eine politische. Hier geht es um einen Präzedenzfall, eine Annexion. §5 (2) der Regeln wurde aber für so etwas nicht geschaffen.
Zitat:§5 Eintragung
2. Die Übernahme oder der Zusammenschluß eines Staatsgebietes ist möglich, wenn die beteiligten Staaten dem ausdrücklich zustimmen und die beteiligten Staaten mindestens 2 Monate lang auf der Karte eingetragen sind.
Schon allein die Angaben, die Herr Roi de Valoir macht, sind sehr widersprüchlich. Dazu kommt die dokumentierte Aussage, daß Roi de Valoir ursprünglich durchaus sein Forum wiederhaben wollte. Was im Hintergrund zwischen dem Neuenkirchener Kaiser und Roi de Valoir gelaufen ist, kann man nur mutmaßen, aber ich denke, es bleiben erhebliche Zweifel an der ausdrücklichen Zustimmung des Roi de Valoir. Sie kam wohl eher durch RL-Druck zustande.
Zudem gibt es micronational großen Widerstand gegen diese Annexion.
Deswegen ist es auch nie eine neutrale Entscheidung. Akzeptiert die OIK das Posting des Roi, stellt sie sich auf die Seite Neuenkirchens. Akzeptiert sie es nicht, stellt sie sich auf die Seite der Gegner.
Im Althing Falkenlands habe ich übrigens einen Antrag eingebracht, daß Falkenland diese Annexion nicht anerkennt und daß auf Falkenländer Karten Valoir nach wie vor verzeichnet ist. Dreibürgen macht es vor. Was tut die OIK, wenn der Antrag durchkommt? Will die OIK Falkenland eigene Karten untersagen? Dann würde sie politisch handeln. Tut sie es nicht, sind solche Paragraphen wie 5 (2) wertlos. Die OIK würde ihre Stellung verlieren, oder müßte sich umorientieren.
Im Grunde ist es ein Dilemma, für das eine Lösung gefunden werden muß. Kartographie ist immer eine politische Angelegenheit, selbst wenn Vetogründe wie bei der IMC wegfallen. Denn auch die IMC steht früher oder später vor dem Problem...
Um neutral zu bleiben, dürfte die OIK solche politischen Streitfälle eigentlich gar nicht entscheiden, sondern den Staaten nur Kartenversionen anbieten - einmal mit Valoir, einmal mit Neuenkirchen. Bzw. im momentanen Stadium erst einmal das Territorium Valoirs als umstritten markieren, aber Neuenkirchen noch nicht zusprechen....
Zitat:Zitat:Ach und:Ich könnte hier ein paar Dinge zitieren, wo von gewissen Personen solche Aktionen ins Auge gefasst wurden. Möchten Sie das?
Daß hier irgendwelche Bürger eingeschleust werden sollten, entspringt offensichtlich ihrer Fantasie. Durch Fakten unterlegt ist das nicht.
Viele Aktionen wurden im Laufe der Zeit ins Auge gefaßt, ausgeführt oder wieder verworfen. Das allein besagt noch gar nichts. Übrigens: Waren nicht Sie immer für eine strikte Trennung der IDs? Oder habe ich Sie jetzt verwechselt? 8)

