24.05.2007, 16:20
Es gibt keinen objektiven Zweck. Laissez faire ist nur ein von vielen Staatsdefinitionen. Je nach Anschauung definiert man den Staatszweck. Ich kann der Eigenverantwortungsphrase nichts mehr abgewinnen, seit ein guter Bekannter von mir dank des liberalisierten Marktes in keine Krankenversicherung mehr hineinkam und an einer unbehandelten Herzschwäche starb. Solange nicht klar ist, wer mit "jeder" gemeint ist und was genau "Eigenverantwortung" sein soll, bleibt es eine leere Phrase.
Als Eigenverantwortung bezeichnet man die Fähigkeit und die Bereitschaft, für das eigene Handeln, Reden und Unterlassen Verantwortung zu tragen. Einer Linkspartei oder Gewerkschaften anzugehören, zu streiken und mehr Staatssanktionen zu fordern, widerspricht dem nicht. Denn für sein linkes Reden und Handeln, kann man ja auch Verantwortung übernehmen. Eigenverantwortungsglaube ignoriert strukturelle Zwänge. Man hört ja auch "Ich muß Euch entlassen, ich kann nicht anders." Wo ist denn da die Eigenverantwortung? Und wo sind Kriegs- und Verbrechensopfer für Ihr Leid verantwortlich? Das widerspricht pauschalisiert völlig unserer Rechtssprechung.
Als Eigenverantwortung bezeichnet man die Fähigkeit und die Bereitschaft, für das eigene Handeln, Reden und Unterlassen Verantwortung zu tragen. Einer Linkspartei oder Gewerkschaften anzugehören, zu streiken und mehr Staatssanktionen zu fordern, widerspricht dem nicht. Denn für sein linkes Reden und Handeln, kann man ja auch Verantwortung übernehmen. Eigenverantwortungsglaube ignoriert strukturelle Zwänge. Man hört ja auch "Ich muß Euch entlassen, ich kann nicht anders." Wo ist denn da die Eigenverantwortung? Und wo sind Kriegs- und Verbrechensopfer für Ihr Leid verantwortlich? Das widerspricht pauschalisiert völlig unserer Rechtssprechung.

