26.05.2007, 11:33
Wenn man die kommentare zum Mindestlohn liest, muß man wiedermal feststellen, daß einige von Volkswirtschaft keine große Ahnung haben oder überhaupt nicht verstanden haben, worum es beim Mindestlohn geht.
Das gleiche trifft auf Bemerkungen zu Kommunismus und Marxismus zu, aber das ist ja nichts neues.
Manche sind halt zu faul sich mit der Sache zu befassen oder aus ideologischen Gründen einfach nicht gewillt, diese zu verstehen. Man kann ja dann immernoch (mit guten Gründen) anderer Meinung sein, aber man sollte nicht immer wieder die gleichen falschen Behauptungen in die Welt setzen.
Was stimmt an der Verfassung nicht?
Das größte Problem ist die momentan bestehende föderale Ordnung: was man 1990 hätte überarbeiten müssen sind die Zuständigkeiten von Bund, Ländern, Kommunen (Stichworte: Subsidiaritätsprinzip, Verantwortung, Entflechtung) und damit verbunden die Finanzverfassung. Man hätte den Moment auch nutzen sollen für eine Neuordnung der Bundesländer (Reduzierung auf ca. 7-8 mit jeweils 10 Mio. Einwohner).
Jetzt versucht man das mit den Föderalismusreformen, was sicherlich ein paar gute Ansätze bringt, aber letztlich durch die Machtgeilheit der Verhandlungspartner nur beschränkte Erfolge bringen dürfte.
@Nr. 1: Kennst du den Prof. Jesse?
Edit:
Ich hab in meinen Gedanken doch immer die Anarchisten am äußerst linken Rand angesiedelt und diese sind ja für vollkommene Herrschaftsfreiheit und eine Maximierung der Freiheit allgemein, aber jetzt erfahre ich, daß die Linksextremen gegen die Freiheit sind.
Der Unterschied zwischen links und rechts besteht darin, daß Rechte Freiheit, Wohlstand usw. für wenige wollen, während Linke es für alle wollen. Die Rechten begründen dies dann rassistisch, ethnisch, religiös, populärdarwinistisch, sexistisch, ständisch usw.
Das gleiche trifft auf Bemerkungen zu Kommunismus und Marxismus zu, aber das ist ja nichts neues.
Manche sind halt zu faul sich mit der Sache zu befassen oder aus ideologischen Gründen einfach nicht gewillt, diese zu verstehen. Man kann ja dann immernoch (mit guten Gründen) anderer Meinung sein, aber man sollte nicht immer wieder die gleichen falschen Behauptungen in die Welt setzen.
Was stimmt an der Verfassung nicht?
Das größte Problem ist die momentan bestehende föderale Ordnung: was man 1990 hätte überarbeiten müssen sind die Zuständigkeiten von Bund, Ländern, Kommunen (Stichworte: Subsidiaritätsprinzip, Verantwortung, Entflechtung) und damit verbunden die Finanzverfassung. Man hätte den Moment auch nutzen sollen für eine Neuordnung der Bundesländer (Reduzierung auf ca. 7-8 mit jeweils 10 Mio. Einwohner).
Jetzt versucht man das mit den Föderalismusreformen, was sicherlich ein paar gute Ansätze bringt, aber letztlich durch die Machtgeilheit der Verhandlungspartner nur beschränkte Erfolge bringen dürfte.
@Nr. 1: Kennst du den Prof. Jesse?
Edit:
Ich hab in meinen Gedanken doch immer die Anarchisten am äußerst linken Rand angesiedelt und diese sind ja für vollkommene Herrschaftsfreiheit und eine Maximierung der Freiheit allgemein, aber jetzt erfahre ich, daß die Linksextremen gegen die Freiheit sind.

Der Unterschied zwischen links und rechts besteht darin, daß Rechte Freiheit, Wohlstand usw. für wenige wollen, während Linke es für alle wollen. Die Rechten begründen dies dann rassistisch, ethnisch, religiös, populärdarwinistisch, sexistisch, ständisch usw.

