26.05.2007, 19:18
Zitat:Original von Nr.1
Gegen menschen mit bestimmten Ansichten, nicht gegen das Menschsein in bestimmter Form an sich. Ein Jude kann nichts tun, um einem Rechten zu genügen, kein Ablass, keine Ideologieübernahme nichts. Einem Linksextremen mag das Bekenntnis zu Marx mitunter genügen.
Prächtig, der eine ist ob seiner Intoleranz weniger böse als der andere, das ist doch irrsinnig.
Zitat:Persönlich aber glaube ich, daß Extremeinstellungen und damit verbundene Gewalt funktional sinnvoll sind. Ohne die Angst vor zunehmender Radikalität und Unruhen, würde eine Verelendung der unteren Schichten ohne Gleichen stattfinden.
Sie würden sich also mit dem Argument "Das ist doch alles nur Gegengewalt" zufrieden geben? Ich bitte Sie... Nein, Gewalt halte ich für keine gute Lösung.
Zitat:Das ist ähnlich wie mit Mutationsveranlagungen, die einerseits Krebs erzeugen, andererseits der Menschheit als Ganzes sichert es das Überleben. Man braucht nur mal zu hören, wie oft gesagt wird, wir müssen uns mehr um die Jugend kümmern, sonst wird sie gewalttätig, wir müssen mit dem Islam den Dialog suchen, sonst nehmen Anschläge zu, wir müssen den sozialen Standard einhalten, sonst gewinnen Extremparteien an Boden. Es wird selten gesagt, wir müssen uns um die Jugend kümmern, einfach so, wir müssen die Sozialstandards einhalten, einfach weil es menschlich ist und mit dem Islam reden, weil das einfach nett ist.
Sie sprechen von den Klatsch- und Tratschmedien à la RTL etc.
Zu Madame Nara. Der Bezug bei mir war a) der von der Linskpartei geforderte Mindestlohn und b) das Osteuropa jenseits der Mitgliedstaaten - wobei das, ich gebe es zu, so groß nicht mehr ist. Jedenfalls nehme ich mal an, daß die Mindestlöhne dort weitaus geringer sind als in Deutschland. In welchem Maße die Unternehmen abwandern, das weiß ich nicht, aber ja, ich denke schon, daß sie es sich zweimal überlegen werden, weiterhin in der BRD arbeiten zu lassen.
Die Wege der Unternehmen sind mitunter nicht nachvollziehbar; an dieser Stelle sei ein Besuch in der Hauptstadtrepräsentanz der Telekom empfohlen.

