25.07.2007, 16:39
Ich finde, jegliche Standardisierungen, die mit einer Karte als solche nicht direkt etwas zu tun haben, sollten in externen Institutionen und nicht in der OIK bearbeitet werden, um den Betrieb hier nicht zu stören. Wenn sich die OIK um Wechselkurse und anderes auch noch kümmern soll, braucht das wieder mehr Personal und mehr Arbeit. Auch gibt es dann mehr Streit. Wohingegen man aus externen Institutionen einfach aussteigen kann, ohne seinen Kartenplatz zu verlieren. Auf diese Weise steht die OIK auch solchen Staaten offen, die sich nicht mit Standardisierungsmaßen befassen wollen. Das halte ich für sehr wichtig, denn die inaktiven Wirtschafts- und Standardisierungsorganisationen zeigen, daß solche Ziele nicht von allgemeinem Interesse sind. Die SDR wollte schon vor Urzeiten ein Lexikon der Statistiken herausbringen, was nie verwirklicht wurde. Wir können davon ausgehen, daß alle hier verzeichneten Staaten Interesse an der Weltkarte haben. Folglich funktioniert die OIK. Interesse an der Karte wird jeder hier verzeichnete Staat immer haben. Interesse an allen möglichen anderen Funktionen schwankt und ist nicht vorhersehbar. Für zahlreiche Delegierte wäre die Beschäftigung mit Standardisierungsfragen, Weltwirtschaftsangelegenheiten oder politischen Fragen (der UVNO Beitritt zur OIK wurde ja auch schon vorgeschlagen) eine Interessensüberforderung. Ich schlage vor, wer Interesse an Standardisierung hat, gründet eine Organisation und wenn Interesse besteht, treten Staaten bei und die Orga funktioniert auch ohne OIK. Wenn kein Interesse besteht, dann gibt es hingegen keinen Grund, die OIK mitzuverpflichten. Freilich ist nichts dagegen einzuwenden, wenn die OIK als Absprungplattform für solche Organisationen dient.

