30.10.2007, 12:20
Zitat:Original von Nr.1
Je weniger Karten es gibt, desto größer ist die Verlockung, eine neue zu gründen. Auch ist die Chance um so größer, neue Staaten zu finden, auf die die Karte genau abgestimmt ist. So wird es immer wieder spparate Kartenprojekte geben, welche die Kompromisse unterlaufen würden. Das ist einfach so. Der einzige Grund, warum man nicht noch mehr Karten hat, ist die schlechte Positionierung neben drei anderen. Gäbe es nur noch eine, wäre diese Hemmschwelle auch nicht mehr da. Geht die GF ein, wird die AIC stärker und es wird irgendwann wieder eine kleine Dritte Orga hinzukommen. So ist das halt und warum auch nicht. [...]
Da magst Du allerdings Recht haben.
Zitat:Original von Nr.1
[...] Was mich an der GF gestört hat, ist einfach die verachtende Überheblichkeit und der künstlich aufgeblasene Elitegedanke, den sie für ihre verzeichneten Staaten in Anspruch nehmen wollte. Das Kredo hieß nicht, wir machen eine Karte für Nationen mit speziellen Prägungen, sondern, wir machen eine Karte für die "hochwertigen" Staaten und alle anderen sind daneben Mist. Tja, da braucht sie sich nicht wundern, wenn ihr Scheitern nun Schadenfreude verursacht. Die hat sie sich selbst eingebrokt. Wer fällt, nachdem er sich groß aufgespielt hat, den sieht man eben gern fallen. Das ist nur zu menschlich.
Die GF hat einen anderen Fokus als die OIK. Überheblichkeit, Gehässigkeit oder Elitegedanken in der von Dir beschriebenen Art und Weise sehe ich da allerdings nicht - die Beschreibung passt eher auf die DU.
Aber es ist symptomatisch, dass Du das so siehst. OIK-Freunde bemängeln den Realismuswunsch der GF-Staaten und machen daraus einen "Kartenfaschismus" und überhebliche Verachtung, GF-Freunde bemängeln an OIK-Staaten den fehlenden Realismus und das "Kindergartenfeeling". Beide Darstellungen sind deutlich übertrieben, aber sie haben sich in den Köpfen derjenigen manifestiert, die sich mal vom anderen auf den Schlips getreten gefühlt oder einfach aus Mangel an Zeit diese Parolen von anderen übernommen haben.

