31.10.2007, 01:33
Weswegen sollte man "die Community zusammenführen"? Welche "Community"? Gibt es eine solche überhaupt? Das wage ich stark zu bezweifeln; vielmehr gestaltet sich die Realität so, daß es verschiedene Gruppen gibt, die sich zwar teilweise überschneiden, aber hauptsächlich intern interagieren - da wären zum Beispiel die NAFT-Staaten (zugegeben, dieser Begriff paßt heute nicht mehr ganz), die Fraktion der "teutonischen Monarchien" (zu der wir nicht zählen) oder eben der "harte Kern" der GF-Staaten. Dieser gesamte irenische Gedanke der "Zusammenführung" fußt also auf einer völlig verzerrten Realitätswahrnehmung, die dazu herangezogen wird, die Existenz verschiedener Karten auf ein eschatologisches Ausmaß hochzustilisieren. Verbrüderungsaktionen als Selbstzweck? Oder um sich als Messias zu profilieren? Einen echten Vorteil sehe ich in "der einen Karte" nicht - im Gegenteil: man ginge nur nachteilige Kompromisse ein, ohne dafür Vorteile zu erhalten, da die Interaktion untereinander wahrscheinlich nur im Promillebereich zunähme. Das ist pure Gesinnungsethik, purer Idealismus, pures Gutmenschentum.
Und bitte, hier sollten einige Leute mal ihre Naivität in Bezug auf die GF-Führung ablegen. Ich darf wohl behaupten, Einblicke in die GF erhalten zu haben, die so kaum ein anderer Außenstehender erhalten hat. Ich weiß, wie die GF funktioniert, ich weiß, wie die Entscheidungsprozesse ablaufen, ich habe miterlebt, wie Lennox ganze Staaten umgekrempelt hat, wie DvA vergeblich versucht hat, sich in die Machtstrukturen einzuschleichen und wie Rüdenberg dies mit einer kaum zu übertreffenden Portion Chuzpe geschafft hat. Wer tatsächlich glaubt, daß die Gründungselite auch nur darüber nachdächte, einen kleinen, winzigen Teil ihrer Macht abzugeben, der glaubt auch an die soziale Marktwirtschaft, den menschlichen Altruismus oder die Zahnfee.
Man mag mich nun als visionslosen Positivisten oder Empiro-Faschisten bezeichnen - das ändert nichts an der simplen Tatsache, daß es sich bei der hier angeschnittenen Karten-Irenik um eine - aufgrund mehrerer Faktoren - nicht zu realisierende Utopie handelt. Das hat nichts mit "mangelder Vorstellungskraft", "uralten Vorurteilen" oder "Engstirnigkeit" zu tun, sondern läßt sich einfach aus empirisch erlangtem Wissen deduzieren, das hier anscheinend vielen Leuten fehlt.
Und bitte, hier sollten einige Leute mal ihre Naivität in Bezug auf die GF-Führung ablegen. Ich darf wohl behaupten, Einblicke in die GF erhalten zu haben, die so kaum ein anderer Außenstehender erhalten hat. Ich weiß, wie die GF funktioniert, ich weiß, wie die Entscheidungsprozesse ablaufen, ich habe miterlebt, wie Lennox ganze Staaten umgekrempelt hat, wie DvA vergeblich versucht hat, sich in die Machtstrukturen einzuschleichen und wie Rüdenberg dies mit einer kaum zu übertreffenden Portion Chuzpe geschafft hat. Wer tatsächlich glaubt, daß die Gründungselite auch nur darüber nachdächte, einen kleinen, winzigen Teil ihrer Macht abzugeben, der glaubt auch an die soziale Marktwirtschaft, den menschlichen Altruismus oder die Zahnfee.
Man mag mich nun als visionslosen Positivisten oder Empiro-Faschisten bezeichnen - das ändert nichts an der simplen Tatsache, daß es sich bei der hier angeschnittenen Karten-Irenik um eine - aufgrund mehrerer Faktoren - nicht zu realisierende Utopie handelt. Das hat nichts mit "mangelder Vorstellungskraft", "uralten Vorurteilen" oder "Engstirnigkeit" zu tun, sondern läßt sich einfach aus empirisch erlangtem Wissen deduzieren, das hier anscheinend vielen Leuten fehlt.

