04.11.2007, 18:43
Zitat:Original von Stanislav Goldmann
Das wäre, wenn das stimmt, ein nicht akzeptables Manko. Geht ja nicht an, dass z.B. Turanien auf einmal 2 Stimmen bei jeder Wahl hat nur weil Sie Direktor sind.
Auch die Doppelfunktion Delegierter/Direktor hat in meinen Augen ziemlichen Beigeschmack. Ich sehe da zugegebenermassen keine klar wiedersprechende Regelung in den Statuten der OIK, aber ich (und auch andere) haben das in der Vergangenheit bewusst anders gehandhabt und unseren Delegiertenstatus als Direkoriumsmitglied aufgegeben.
Werter Herr Goldmann, es ist leider genau umgekehrt. Durch die Aufgabe und Übertragung des Delegiertenstatusses auf einen anderen Vertreter des Heimatlandes des Exekutivdirektors wird das Problem der möglichen Doppelstimme erst real. Der Exekutivdirektor (und nur dieser, bei den Vizedirektoren ist dies nicht der Fall) ist automatisch Mitglied der Gruppe der Delegierten. Benennt nun das Heimatland daneben einen Delegierten, wäre dieser halt die mögliche zweite Stimme bei Wahlen. Dies ist technisch so bedingt, da einzelne Mitglieder der Gruppe der Delegierten nicht von Wahlen ausgeschlossen werden können. Die Übernahme des Delegiertenmandats für sein Land schließt also beim Exekutivdirektor die zweite Stimmmöglichkeit aus.
Will man also das von Ihnen, werter Herr Goldmann als "nichakzeptables Manko" (einer Einstufung, der ich im Übrigen keinesfalls zustimme) eingestufte Problem lösen, bliebe derzeit nur die Vorschrift, dass der jeweils amtierende Exekutivdirektor automatisch die Stimme seines Heimatlandes wahrnimmt.
Zitat:Original von Stanislav Goldmann
Wie sieht es denn bei den anderen Delegiertenwechseln aus, die Sie in letzter Zeit vollzogen haben (Andro z.B.). Ist dort eine doppelte Stimmabgabe ausgeschlossen worden?
Wenn Sie sich die entsprechenden Protokolle ansehen, werden Sie feststellen, dass kein Delegiertenwechsel während des Laufens einer Wahl vollzogen wurde.

