13.12.2007, 01:08
Zitat:Original von Attila Saxburger
Werte Frau Levin, mich beschleicht das ungute Gefühl, dass Sie hier einem ganz großen Missverständnis aufgesessen sind und von völlig falschen Voraussetzungen ausgehen.
Das trifft wohl eher auf Sie zu.
Zitat:Im Fall Wolfenstein geht es um den Diskussionsantrag meinerseits, das Land möglicherweise für inaktiv erklären zu lassen, während es im Fall Chaumont um die Erfüllung des Reservierungskriteriums "innere Aktivität von 30 Tagen" geht.
Für Inaktivitätserklärungen sieht das Regelwerk ein recht eindeutiges und vollständig demokratisches Verfahren vor. Die Inaktivitätserklärung muss mit 2/3-Mehrheit im Beirat beschlossen werden. Erst danach ist ein Löschantrag möglich, gegen welchen innerhalb weiterer 30 Tage durch einfache Erklärung seitens eines Bürgers des betroffenen Staats wirksamer Widerspruch eingelegt werden kann. In diesem Verfahren hat das Direktorium sogut wie keine Kompetenzen, welche es überschreiten könnte.
Es geht hier nicht um das Verfahren, sondern um die Definition was Aktivität ist und was nicht. Über das Verfahren zur Löschung brauchen Sie mich sicherlich nicht aufzuklären.
Zitat:Bei Reservierungs- und Antragsverfahren dagegen obliegt es dem Direktorium, und hier zuerst dem Vizedirektor für Kartenanträge, den Antrag auf Vollständigkeit und Einhaltung der festgelegten Kriterien zu überprüfen und bei Mängeln das jeweilige Verfahren nicht zu eröffnen. Neben einigen rein formellen Bedingungen, deren Erfüllung recht offensichtlich gegeben sind oder eben nicht, ist dabei das Kriterium "innere Aktivität von xx Tagen" das einzige, über welches das Direktorium subjektiv zu befinden hat.
Und das ist der Punkt an dem Sie irren. Es ist nichts subjektiv zu befinden, sondern objektiv zu befinden, ob Aktivität vorliegt oder nicht. Der Unterschied zwischen Aktivität und Inaktivität liegt in einem Post. Aktivität heißt soviel wie tätig sein. Wenn gefordert ist, daß innerhalb der letzten 30 bzw. 60 Tage jemand tätig war, so ist das mit einem Post erfüllt.
Zitat:Mit der Ansicht, 1 Beitrag im vorgeschriebenen Zeitraum sein bereits "innere Aktivität" stehen Sie, werte Frau Levin jedoch weitgehend allein da.
Wie kommen Sie darauf? Es wurden schon mehrere Staaten nicht als inaktiv eingestuft, obwohl sie nur ein oder zwei Post in den letzten zwei Monaten vorweisen konnten. Da hat die Mehrheit des Beirates anscheinend dieses Aktivitätsverständnis geteilt. (Ich weiß es ist ein anderes Verfahren, aber es geht hier ja um die Aktivitätsdefinition.)
Wenn Sie sich die Diskussionen zu der Aktivitätsfrage ansehen, werden Sie feststellen, daß es immer geteilte Meinungen gab. Wobei ich behaupten würde die Anzahl der Vertreter der jeweiligen Meinungen haben sich die Waage gehalten.
Zitat:Ich kann mich gut an heiße Diskussionen und Versuche erinnern, den Maßstab für "innere Aktivität" zu objektivieren, sprich an konkreten Beitragszahlen in bestimmten Zeiträumen fest zu machen. Diese Versuche sind gescheitert, ja sie mussten scheitern, weil es einen solchen objektiven Maßstab nicht geben kann. Bleibt also für die Entscheidung, ob jenes Reservierungs- oder Eintragungskriterium "innere Aktivität" erfüllt ist nur eine Institution übrig, welcher diese übertragen wird. Und das ist im derzeitigen Regelwerk halt das Direktorium in Person des Kartenvize. Ob das gut oder schlecht ist, kann sicher immer wieder diskutiert werden. Andere Organisationen schaffen sich dazu eine Kommission, ein Kuratorium oder auch Gutachterposten. Die OIK hat sich bisher für das Direktorium entschieden, was meiner persönlichen Meinung nach auch gut so ist.
Die OIK hat sich nicht dazu entschlossen, daß dem Direktorium subjektiv zu überlassen. Der OIK ging es immer darum alle Staaten gleich zu behandeln und genau das wird durch Ihre Interpretation unterminiert. Dem einen Direktor langt der eine Beitrag in den zwei Monaten, der nächste möchte täglich mindestens einen Beitrag - der Willkür und dem Gutdünken sind Tür und Tor geöffnet. Sicherlich keine vom Regelwerk gewollte OIK-Politik.
Sie haben Recht die Versuche sind gescheitert, weil sich keine Mehrheit für die Festlegung strengerer Aktivitätnachweise finden lies. Die Festlegung ein Post gleich Aktivität ist im übrigen sehr leicht nachzuprüfen und damit objektiv. Die Entscheidungen des Kartenvize bzw. des Direktoriums hingegen nicht. Da kann keiner sagen, ob es um Vorlieben, Beziehungen oder tatsächlich um die Aktivität geht und das ist das Problem.
Ich bezog mich im übrigen nicht auf Chaumont, sondern auf Pektonien, welchem Sie ohne Grundlage gedroht haben die Eintragung zu verweigern, wenn die innere Aktivität nicht gesteigert wird.

