19.02.2008, 19:49
Zitat:Original von Dr. Thasco
Schade, dass das Direktorium mit keiner einzigen Silbe auf das Veto des Kirchenstaates aufgrund der kulturellen Unstimmigkeit Sylfaens in der Region eingegangen ist. Ich denke, dass hier sehr eigenmächtig das Recht auf Veto eines Anrainerstaates übergangen wurde.
Wieso ist dies hier keine Silbe?:
Zitat:Begründung:
Es reicht aus Sicht des Direktoriums nicht aus, wenn ein Staat ein kulturelles Veto einlegt, aber selbst kein richtiges kulturelles Profil hat. Ich begrüße es sehr, dass der Kirchenstaat diesen Umstand behoben hat, aber da dies erst auf mein Drängen in dieser Angelegenheit geschah und vor allem rückwirkend, kann ich das nicht gelten lassen.
Ich finde die Vorwürfe ans Direktorium nicht wirklich gerechtfertig. Warum auf eine angebliche Unstimmigkeit Sylvaniens ins Terrain nicht eingegangen wird, kann ich Ihnen erklären. Das Veto wurde ganz ausdrücklich nicht wegen der Unstimmigkeit Sylvaniens abgewiesen, sondern weil der Vetostaat von seinem Nachbarn etwas forderte, was er selbst nicht vorweisen konnte.
Somit lag kein Grund vor, nun Seitens des Direktoriums festzustellen, ob Sylvanien nun wirklich in die Gegend paßt oder nicht. Die Frage war einzig: Darf ein Staat ohne wirkliche Klimaausgestaltung einen anderen wegen des gleichen Mängels ablehnen. Und da hat meiner Ansicht nach das Direktorium völlig korrekt mit Nein geantwortet.
Andere Länder haben kein Veto eingelegt. Was sollte das Direktorium denn nun tun, nachdem kein gültiges Veto mehr vorlag? Von sich aus eines stellen? Dazu bestand keine Veranlassung, denn die anderen Anreihner sahen ja ebenfalls keinen Grund für ein Veto. Die Frage, ob Sylvanien da hineinpaßt oder nicht, ist also nicht objektiv zu beantworten. In so einem Falle hätte ich ein hervorgezaubertes Veto Seitens des Direktoriums als Willkür empfunden. Aber so, wie es sich derzeit anschickt zu lesen, sehe ich den Grund in der Kritik am Direktorium als ungerechtfertigt an.

