04.05.2008, 22:45
Vielen Dank Signore Bailey.
Meine Damen und Herren,
die Intention dieser Änderung sollte klar sein. Ich werbe für eine Regelung, welche den Staaten Gebietserweiterungen madig macht und ein nachhaltiges Bewußtsein für diesen Vorgang schafft. Grund hierfür ist mein Gefühl, dass diese Erweiterungen immer mehr äußerst inflationär beantragt werden, ohne dass sich daraus ein Vorteil für die Struktur und Ausgestaltung unserer Karte ergibt, im Gegenteil. Ich unterstelle, dass 90% der eingetragenden Staaten (Gran Novara selbstverständlich inklusive) nichteinmal ihre ursprüngliche Fläche halbwegs ausgestaltet haben und weder Bedarf noch Ressourcen für weitere Flächen haben.
Die letzten Erweiterungen stehen fast ausschließlich in keinem Verhältnis zur eigentlichen Intention, nämlich die, dass die Welt bereichert wird und die Vielfalt gesteigert wird. Erweiterungen, oftmals als Kolonien aussimuliert, sind tote Flächen mit Namenssignatur. Leider entschwindet in den Mns immer mehr der Anspruch auf Kontinuität und ein nationales Gesamtkonzept. Man wird leicht feststellen, dass etablierte und aktive Staaten kaum Bedürfnis nach Erweiterungen zeigen, Staaten allerdings, welche Aktivitätsschwierigkeiten haben oder in sich teilweise nicht schlüssig sind, umsomehr. Fehlende Aktivität kann man mit einer größeren Fläche nicht kompensieren, eine größere Fläche macht Staaten schwammig und bindet Ressourcen, welche man vielleicht dringender für das Kernland benötigt.
Es gibt vielleicht 3 Situationen, welche eine Erweiterung rechtfertigen:
1. Kolonisation
Bei manchen Staaten vielleicht sogar zwingend konzeptionell erforderlich. Aber sicher nicht sechs mal im Jahr.
2. Krieg und Eroberung
Kann ich durchaus verstehen und nachvollziehen. Leider gibt es de facto keine schlüssige Konfliktsimulation und beschränkt sich dann höchstens auf Gebietszusammenschlüsse, welche von dieser Neuregelung allerdings nicht tangiert werden. Gegen eine "weiße Fläche" Krieg zu führen, setzt voraus dass eine Eroberung simuliert wird. Und dazu kann man sich ja durchaus auch etwas Zeit lassen.
3. Änderung des Simulationskonzeptes
Kommt vor und ist sicher auch ein Mittel einen interessanten Staat vor dem Ende zu bewahren. Nur ist die Frage, ob es hier unbedingt einer Flächenerweiterung bedarf. Und erstens wäre es ohnehin bedenklich, wenn mehrmals im Jahr ein komplettes Simulationskonzept geändert würde. Zweitens bliebe die Frage ob es Sinn macht aus - beispielsweise - aus einem schottischen Hochland ein britisches Commonwealth zu basteln. Da wäre eine komplette Neueintragung sicher sinnvoller und besonders gegenüber den Nachbarn und übrigen Mitgliedsnationen bedeutend fairer.
Ich bin mir darüber bewußt, dass mein Vorschlag sicher nicht bei allen auf Gegenliebe stößt und sich einige angesprochen fühlen werden.
Ich möchte keinesfalls Einzelfälle diskutieren oder Mns dekradieren. Ich möchte aber eine Diskussion darüber führen, ob wir inflationäre Gebietserweiterungen brauchen und ob wir vielleicht geosimulatorisch eher eine Tiefenwirkung, als eine Breitenwirkung brauchen.
Vielen Dank.
Meine Damen und Herren,
die Intention dieser Änderung sollte klar sein. Ich werbe für eine Regelung, welche den Staaten Gebietserweiterungen madig macht und ein nachhaltiges Bewußtsein für diesen Vorgang schafft. Grund hierfür ist mein Gefühl, dass diese Erweiterungen immer mehr äußerst inflationär beantragt werden, ohne dass sich daraus ein Vorteil für die Struktur und Ausgestaltung unserer Karte ergibt, im Gegenteil. Ich unterstelle, dass 90% der eingetragenden Staaten (Gran Novara selbstverständlich inklusive) nichteinmal ihre ursprüngliche Fläche halbwegs ausgestaltet haben und weder Bedarf noch Ressourcen für weitere Flächen haben.
Die letzten Erweiterungen stehen fast ausschließlich in keinem Verhältnis zur eigentlichen Intention, nämlich die, dass die Welt bereichert wird und die Vielfalt gesteigert wird. Erweiterungen, oftmals als Kolonien aussimuliert, sind tote Flächen mit Namenssignatur. Leider entschwindet in den Mns immer mehr der Anspruch auf Kontinuität und ein nationales Gesamtkonzept. Man wird leicht feststellen, dass etablierte und aktive Staaten kaum Bedürfnis nach Erweiterungen zeigen, Staaten allerdings, welche Aktivitätsschwierigkeiten haben oder in sich teilweise nicht schlüssig sind, umsomehr. Fehlende Aktivität kann man mit einer größeren Fläche nicht kompensieren, eine größere Fläche macht Staaten schwammig und bindet Ressourcen, welche man vielleicht dringender für das Kernland benötigt.
Es gibt vielleicht 3 Situationen, welche eine Erweiterung rechtfertigen:
1. Kolonisation
Bei manchen Staaten vielleicht sogar zwingend konzeptionell erforderlich. Aber sicher nicht sechs mal im Jahr.
2. Krieg und Eroberung
Kann ich durchaus verstehen und nachvollziehen. Leider gibt es de facto keine schlüssige Konfliktsimulation und beschränkt sich dann höchstens auf Gebietszusammenschlüsse, welche von dieser Neuregelung allerdings nicht tangiert werden. Gegen eine "weiße Fläche" Krieg zu führen, setzt voraus dass eine Eroberung simuliert wird. Und dazu kann man sich ja durchaus auch etwas Zeit lassen.
3. Änderung des Simulationskonzeptes
Kommt vor und ist sicher auch ein Mittel einen interessanten Staat vor dem Ende zu bewahren. Nur ist die Frage, ob es hier unbedingt einer Flächenerweiterung bedarf. Und erstens wäre es ohnehin bedenklich, wenn mehrmals im Jahr ein komplettes Simulationskonzept geändert würde. Zweitens bliebe die Frage ob es Sinn macht aus - beispielsweise - aus einem schottischen Hochland ein britisches Commonwealth zu basteln. Da wäre eine komplette Neueintragung sicher sinnvoller und besonders gegenüber den Nachbarn und übrigen Mitgliedsnationen bedeutend fairer.
Ich bin mir darüber bewußt, dass mein Vorschlag sicher nicht bei allen auf Gegenliebe stößt und sich einige angesprochen fühlen werden.
Ich möchte keinesfalls Einzelfälle diskutieren oder Mns dekradieren. Ich möchte aber eine Diskussion darüber führen, ob wir inflationäre Gebietserweiterungen brauchen und ob wir vielleicht geosimulatorisch eher eine Tiefenwirkung, als eine Breitenwirkung brauchen.
Vielen Dank.
