10.07.2008, 18:34
Zitat:Original von Lion LorgarWie gesagt, Enthaltungen wirken nur dann faktisch als Gegenstimmen, wenn die Zahl der MÖGLICHEN Stimmen festliegt, wenn sich die Stimmen auf einen festen Kreis von Abstimmenden beziehen. Keinesfalls gilt dies bei vorher nicht festgelegten Stimmenzahlen, also bei der Berechnungsbasis "abgegebene Stimmen".
Nein.
Bei absoluten Mehrheitswahlen wirken Enthaltungen faktisch wie Gegenstimmen, da zur Annahme des Antrags ein bestimmter Prozentsatz der möglichen Stimmen von Ja-Stimmen erreicht werden muss.
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Zitat:Original von Lion Lorgar
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edit:
Außerdem widersprichst du dir gerade selber und auch deine Quelle widerspricht deiner Argumentation.
[QUOTE]Bei absoluten Mehrheitswahlen wirken sie faktisch wie Gegenstimmen, da zur Annahme des Antrags ein bestimmter Prozentsatz der möglichen Stimmen (im Regelfall die Anzahl der Mitglieder des Gremiums laut Geschäftsordnung) von Ja-Stimmen erreicht werden muss.
Wieso widerspreche ich mir? In der GO steht nichts von einem bestimmten Prozentsatz möglicher Stimmen. Dann müsste da stehen, "die absolute Mehrheit der Mitglieder des Beirats".
Zitat:Original von Frederic AichbergerEigentlich bin ich der Meinung, dass Sie intelligent genug sein müssten, selbst zu erkennen, dass dies einfach nur Humbug ist. Enthaltungen sind und bleiben halt "gar keine Stimmen".
Stimmen sind abgegeben, wenn sie gepostet worden sind.
Enthaltungen sind damit abgegebene Stimmen. Wenn sie sagen, dass sie jedenfalls keine Nein-Stimmen sind, so halte ich dem entgegen, dass sie jedenfalls auch keine Ja-Stimmen sind.
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Zitat:Original von Frederic AichbergerRichtig. Nur sind Enthaltungen halt keine Stimmen, da sich diese Stimmberechtigten "der Stimme enthalten", also keine Stimme abgeben wollen.
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Eine absolute Mehrheit bedeutet, dass es mehr Ja-Stimmen als sonstige Stimmen geben muss.
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Zitat:Original von Frederic Aichberger
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Diese Mehrheit wurde in der Abstimmung aber nicht erreicht.
Selbstverständlich ist es Ihr gutes Recht als Exekutivdirektor, dieses Ergebnis (das ich weiterhin für grob fehlerhaft halte) so festzustellen und ich werde dies so akzeptieren (müssen). Ich habe nur die Befürchtung, dass dies ein bezeichnendes (und wirklich nicht vorteilhaftes) Licht auf unsere Organisation wirft und anderswo ob unseres Demokratieunveständnisses nur ein hämisches Grinsen produziert.
Für mich hat sich jede weitere Diskussion damit erübrigt.
EDIT: Rechtschreibung

