03.09.2008, 14:17
Zitat:Original von Shao PingIch komme letztlich zum Schluß, daß es berechtigte Einwände gegen eine Neuordnung gibt, ja vielleicht sogar gegen solche Kartenprojekte wie die OIK im Allgemeinen, aber dennoch wären die Vorteile einer kulturellen Anordnung unbestreitbar. Freiräume müssen natürlich erhalten bleiben, damit berechtigte Wünsche erfüllt werden können. Gegen eine japanische Kolonie in Amerika, ist sicher nichts einzuwenden und auch Entwicklungen wie das Überleben antiker oder das Vorhandensein fiktiver aber logisch konstituierter Kulturen wie in Irkanien muß eben integriert werden.
Die Abschaffung des Massstabes, wie von Ihnen angesprochen, wäre allerdings sehr sinnvoll.
Die Frage ist doch aber vielmehr, warum der fragile Kompromiss zwischen Staaten, die sich weniger am RL orientieren und Staaten, die sich am RL orientieren ins wanken gebracht werden soll. Ersteren Staaten ist es sicherlich egal, welche Kulturen nebeneinander leben, zweitere legen Wert auf rassische Übereinstimmung/Ähnlichkeiten (wenn ich Sie da richtig verstanden habe?) mit ihren jeweiligen Nachbarländern.
Jetzt einer Seite den jeweils anderen Topf überzustülpen, finde ich gegenüber der betroffenen Seite, die keine Änderung will, unfair.
Es können doch meinetwegen die chinesischen Nationen ihre Kartenecke haben, oder die spanischen, wenn sie das wollen (immer schöne Ghettos bilden *kopfschüttel*), aber ich muss sagen, daß ich es für viel spannender - auch für die Sim - halte, wenn eben auch mal bunt durcheinandergewürfelte Nationen Nachbarn sind. Denn das hat das RL eben nicht zu bieten, dafür aber die Virtualität.
saludos

