04.09.2008, 10:36
Zitat:Original von Carmen de Mora-Trauenstein
Und wie die bestreitbar sind. Es ist eher unlogisch, dass eine Wüste neben polarem Eis existiert, als Spanier neben Chinesen. Bei letzterem kann sich die "Wahrheit" hinbiegen, beim Wetter wohl eher nicht.
Es geht mir hier durchaus nicht um bloßes "logisch" oder "unlogisch", sondern um die Frage, was eine schlüssige Simulation mehr beschneidet. Ich kenne keine Mikronation, die auf dem Nachvollziehen physikalischer Zusammenhänge basiert, während bei vielen das Zusammenwirken der Kulturen durchaus eine gewisse Rolle spielt.
Zitat:Die Abschaffung des Massstabes, wie von Ihnen angesprochen, wäre allerdings sehr sinnvoll.
Die Frage ist doch aber vielmehr, warum der fragile Kompromiss zwischen Staaten, die sich weniger am RL orientieren und Staaten, die sich am RL orientieren ins wanken gebracht werden soll. Ersteren Staaten ist es sicherlich egal, welche Kulturen nebeneinander leben, zweitere legen Wert auf rassische Übereinstimmung/Ähnlichkeiten (wenn ich Sie da richtig verstanden habe?) mit ihren jeweiligen Nachbarländern.
Jetzt einer Seite den jeweils anderen Topf überzustülpen, finde ich gegenüber der betroffenen Seite, die keine Änderung will, unfair.
Es können doch meinetwegen die chinesischen Nationen ihre Kartenecke haben, oder die spanischen, wenn sie das wollen (immer schöne Ghettos bilden *kopfschüttel*), aber ich muss sagen, daß ich es für viel spannender - auch für die Sim - halte, wenn eben auch mal bunt durcheinandergewürfelte Nationen Nachbarn sind. Denn das hat das RL eben nicht zu bieten, dafür aber die Virtualität.
Ich wollte klarmachen, daß in meinen augen eine bloße Festlegung auf klimatische Päßlichkeit als medokrer Kompromiß keinem der beiden Seiten (Realisten, Phantasten) wirklich einen ernsthaften Nutzen bringt. Entweder alles bleibt wie es ist, oder es wird gleich alles perfekt gemacht.


