10.09.2008, 14:06
Zitat:Original von Siegfried Halbstroh
zu 1.
Wenn wir die jeweiligen Spielleitungen vorher informieren, kann davon keine Rede sein. Die Spielleitung hat dann immer noch die Möglichkeit, innerhalb einer gewissen Frist zu reagieren und selbst zu entscheiden. Entscheidet sie innerhalb der First trotz Benachrichtigung nicht, dann ist ihr zu unterstellen, daß sie die das Interesse am Projekt verloren hat. Denn da hat man als Delegierter im gewissen Sinne auch eine Holschuld, sich die entsprechenden Infos hier bei der OIK abzuholen.
"Holschuld" ist das entscheidende Stichwort! Wo bitte ist die OIK verpflichtet oder kann verpflichtet werden ihren Mitgliedern nachzulaufen? Die wollen doch auf der Karte sein, nicht die OIK den jeweiligen Staat unbedingt verzeichnet haben.
Zitat:zu 2.
Standards tragen zu Gleichbehandlung und Gerechtigkeit bei. Es gibt meiner Ansicht keinen besonderen Grund, die eine MN in der Frage der Inaktivität anders zu behandeln als eine andere und durch die Aussprache und den Beschluß im Beirat zu einem Politikum zu machen.
Richtig, Gleichbehandlung, aber Gleichbehandlung von unterschiedlichen Sachverhalten, denn die Gründe die zu einem "Stillstand" der Simulation führen, sind sehr unterschiedlich und müssen berücksichtigt werden. Ergo ist Stillstand nicht gleich Stillstand und kann man dann nicht über "einen Kamm scheren".
Zitat:Wo kämen wir beispielsweise hin, wenn jedesmal, wenn Sozialhilfe gewährt oder versagt werden soll, das politische Gremium (Bundestag, Landtag, Gemeinderat etc.) entscheiden soll. Das kann nicht sein, dieses Gremium hat nur die Voraussetzungen zu definieren. Die Entscheidung, ob diese Voraussetzungen zutreffen, muß dann dem ausführenden Organ überlassen werden.
Daher bin dafür, den Beirat hier nicht in die Entscheidung miteinzubeziehen.
Die Sozialhilfe lassen wir jetzt mal außen vor, die verursacht mir nur Gänsehaut.

Ob aber nun der Beirat in seiner Gesamtheit oder nur noch das Direktorium darüber entscheidet, darüber könnte man diskutieren. Allein ich möchte solche Entscheidungen, selbst wenn ich sie sehr gut begründen könnte, nicht auf meinen Schulter allein tragen müssen.
Zitat:zu 3.
Dieses Problem liegt wieder in den Händen der einzelnen Spielleitung bzw. des OIK-Delegierten des Landes. Geht man davon aus, daß die OIK eine Simoff-Veranstaltung ist, dann zählt die Vertretung hier zu den Aufgaben einer MN-Spielleitung, dann hat sie auch zu entscheiden, ob die derzeitige Inaktivität nur vorübergehend ist.
Der Beirat entscheidet ja nicht, ob die Inaktivität vorübergehend ist, sondern ob sie vorliegt. Wenn dann ein Delegierter die Ansicht vertritt, dass Inaktivität nicht gegeben ist, weil die Spielergemeinschaft teilweise in Urlaub, teilweise krank und teilweise unlustig ist, so dass 3 Monate lang keine Beiträge verfasst wurden, dann ist das eben seine Interpretation.

