26.04.2009, 03:20
Bei all den langen Texten geht es im Kern doch um eine Frage. Hat der Staat Anspruch auf ein benachbartes freies Planquadrat, wenn er dort simuliert. Die Entscheidung des Direktoriums über diese Frage hat weitreichende Konsequenzen für die OIK. Lehnt das direktorium den Vetogrund ab, bleibt alles beim Alten. Läßt es ihn aber gelten, ändert sich für zukünftige Verfahren sehr viel. Dann reicht es nämlich, wenn ein Staat auf einer Nachbarfläche simuliert, um jeden Staat abzublocken. Wie wird dann verfahren, wenn zwei Staaten unabhängig voneinander auf demselben Gebiet simulieren? Zum Beispiel ohne es zu wissen oder weil sie sich nicht mögen. Wer hat dann das Recht auf das Planquadrat? Der, der sich zuerst registriert ja nicht. Registrierungen sind in Zukunft irrelevant, sofern eine freie Fläche von einem Staat bereits bespielt wird. Dann muß die OIK feststellen, welcher der Staaten das Gebiet zuerst simuliert hat. Dieser Staat bekommt das Gebiet dann, auch wenn sich der andere bereits registriert hat. Was dann passiert, sollte hier jeder vorhersagen können. ALLE Staaten werden beginnen, sich für ihre Nachbarzonen Unterforen einzurichten. Man hält sich durch das Bespielen seiner freien Nachbarflächen das ultimative Veto offen. Aber man muß natürlich schneller dort simulieren als der Nachbar, sonst hat der Vetorecht auf die Freifläche und man selbst muß Vetos wieder mühsam kulturell oder geographisch begründen. Nein, so eine simple simulation auf eienr Freifläche und schon braucht man für Vetos keine Gründe mehr außer: „Da simuleiren wir schon!“ Es wird zu einigen Streits kommen, wer denn nun zuerst auf eienr Freifläche simuliert hat. Das Direktorium hat dann viel Spaß die ganzen Unterforen zu prüfen, wessen Simulationsdatum eher da war. Nun ist es aber so, daß Forenadmins alte Beiträge nachträglich umeditieren können, so daß es aussieht, als hätte man schonmal vor 1 Jahr die Freifläche bespielt. Dann wird der Nachbar einen noch älteren Thread umeditieren und sagen, er habe da schon vor 2 Jahren simuliert. Ein Dritter zeigt dann einen 3. Thread vor. Man kann ja dann nicht einfach sagen, für Xinhai hat die OIK mal eine Ausnahme gemacht. Ne, das muß dann schon für alle gelten. Wer seine freien Nachbarflächen bespielt, der darf jeden neuen Staat und jede Gebietserweiterung dort ablehnen. Wer dann als erster alle seine Nachbarfreiflächen bespielt hat, der herrscht uneingeschränkt über das Territorium. Alles kondensiert sich in einem Satz: Benachbarte Freiflächen gehören dann dem Staat, der dafür als erster ein Unterforum eingerichtet und die Simulation begonnen hat. Man sollte dann auch das Regelwerk an diese neue Gegebenheit anpassen. Eine Änderung habe ich mal hier zur Diskusison gestellt.
Und da offenbart sich die ganze Unlogik des Vetogrundes aus Xinhai. Man muß sich dafür aber mal kurz etwas konzentrieren: Wenn ein Staat auf einer freien Fläche in seinem Nachbargebiet simuliert, hat er auf dieses Gebiet Anspruch. Wenn er weiter weg simuliert, dann nicht. Ja ist die Simulation auf einer Freifläche denn nun ein Vetogrund oder nicht? Wenn die Simulation auf einer entfernten Freifläche kein Vetogrund ist, wieso ist sie es dann auf einer Nachbarfläche? Was ist der qualitative Unterschied in beiden Simulationen, daß es einmal einen Vetogrund gibt, ein anderes mal keinen? Ich verrats, es gibt keinen. Dem Veto liegt also nicht die Qualität der Ausgestaltung einer leeren Fläche zugrunde, sondern die Tatsache, daß die Fläche neben dem eigenen Land liegt und nicht am Nordpol. Der Grund für Xinhais Veto ist somit eben nicht die Qualität der Simulation, sonder reinweg die Tatsache, daß es neben Xinhai eine freie Fläche gibt, die Xinhai gern für sich haben möchte. ein toller Vetogrund.
Die Ehre im Leib verflog, als du meinen Kompromißvorschlag derart rigeros abgelehnt hast. Rein formaljuristisch war ich von der Registrierung auf der sicheren Seite und habe fast die Hälfte des Gebietes als Abtretung vorgeschlagen. Aber du wolltest alles, obgleich du laut eigener Aussage dich für die Kartensache nicht mehr interessierst. Soviel zur Ehre, trotz Desinteresses am Platz jemanden anderen blocken zu wollen. Xinhai ist mit Vetos auch nicht zimperlich gewesen und hat mit Vetos immer um sich geworfen, sofern ihm irgendwas nicht paßte. Mit anderen Worten, Xinhai hat immer alle formalen Mittel genutzt, seine Interessen gegen neue NAchbarstaaten durchzusetzen. Paßte irgendwas nciht, gabs ein Veto. Nie gabs ein Ok, paßt nicht so recht, aber wir drücken mal ein Auge zu. Jetzt stehen die formalen Dinge mal gegen Xinhai und da schreit es herum, man solle mal nicht so auf die Formalitäten pochen und alle fünfe grade sein lassen. Gerade Ihr als Chinesensim solltet wissen, daß die eigenen Handlungen immer irgendwann als Karma auf einen selbst zurückfallen.
Und da offenbart sich die ganze Unlogik des Vetogrundes aus Xinhai. Man muß sich dafür aber mal kurz etwas konzentrieren: Wenn ein Staat auf einer freien Fläche in seinem Nachbargebiet simuliert, hat er auf dieses Gebiet Anspruch. Wenn er weiter weg simuliert, dann nicht. Ja ist die Simulation auf einer Freifläche denn nun ein Vetogrund oder nicht? Wenn die Simulation auf einer entfernten Freifläche kein Vetogrund ist, wieso ist sie es dann auf einer Nachbarfläche? Was ist der qualitative Unterschied in beiden Simulationen, daß es einmal einen Vetogrund gibt, ein anderes mal keinen? Ich verrats, es gibt keinen. Dem Veto liegt also nicht die Qualität der Ausgestaltung einer leeren Fläche zugrunde, sondern die Tatsache, daß die Fläche neben dem eigenen Land liegt und nicht am Nordpol. Der Grund für Xinhais Veto ist somit eben nicht die Qualität der Simulation, sonder reinweg die Tatsache, daß es neben Xinhai eine freie Fläche gibt, die Xinhai gern für sich haben möchte. ein toller Vetogrund.
Zitat:Original von Shao Ping
Wenn mir bekannt wird, daß ein Stück Kartenplatz bereits simulatorisch genutzt wird, dann sollte man auch soviel Ehre im Leib haben und anstandslos von seinen eigenen Plänen
Die Ehre im Leib verflog, als du meinen Kompromißvorschlag derart rigeros abgelehnt hast. Rein formaljuristisch war ich von der Registrierung auf der sicheren Seite und habe fast die Hälfte des Gebietes als Abtretung vorgeschlagen. Aber du wolltest alles, obgleich du laut eigener Aussage dich für die Kartensache nicht mehr interessierst. Soviel zur Ehre, trotz Desinteresses am Platz jemanden anderen blocken zu wollen. Xinhai ist mit Vetos auch nicht zimperlich gewesen und hat mit Vetos immer um sich geworfen, sofern ihm irgendwas nicht paßte. Mit anderen Worten, Xinhai hat immer alle formalen Mittel genutzt, seine Interessen gegen neue NAchbarstaaten durchzusetzen. Paßte irgendwas nciht, gabs ein Veto. Nie gabs ein Ok, paßt nicht so recht, aber wir drücken mal ein Auge zu. Jetzt stehen die formalen Dinge mal gegen Xinhai und da schreit es herum, man solle mal nicht so auf die Formalitäten pochen und alle fünfe grade sein lassen. Gerade Ihr als Chinesensim solltet wissen, daß die eigenen Handlungen immer irgendwann als Karma auf einen selbst zurückfallen.

