08.06.2009, 19:17
Danke für die Ausführungen.
Ich denke eigentlich eher nein.
Weil die elementare Ausgestaltungfrage in den Hintergrund gedrängt wird und weil Mitspieler, die wissen, warum wir überhaupt zwei Welten haben, nach und nach ausscheiden, entstehen zunehmend unlogische Verknüpfungen, die sie und andere unbedarfte MN's sogar als angenehme Vereinigung im Geiste empfinden können.
Die pixelige Karte stellt doch eigentlich das Aussehen unserer Welt dar, in der wir jeden Tag aufs neue agieren.
Das war natürlich ein pfiffiger Spielzug, aber lässt sich besonders für Binnenstaaten, die schon ihre Nachbarn gefunden haben, schwer nachholen.
Man könnte auf die Schnelle fragen:
Wie sieht ein geographiebasierter Eintrag in einem Lexikon über Gran Novara aus?
Wie sieht ein Schulatlas in der Grundschule Bad Posemuckelione aus?
Wie planen Sie eine Eisenbahnstrecke, die eben auch durch das Gebiet des 33,33%-Nachbarn fahren soll und wie stellen sie da dar?
Und letzendlich die abschließende Frage, warum sie dieses Welten-Durcheinander überhaupt in Kauf nehmen?
Ich bin skeptisch, ob "Bi-Weltlichkeit" wirklich das "Ei des Kolumbus" ist.
Zitat:Original von De Rossi
Und mal ehrlich, die Kartenfrage wird doch viel zu sehr überbewertet.
Ich denke eigentlich eher nein.
Weil die elementare Ausgestaltungfrage in den Hintergrund gedrängt wird und weil Mitspieler, die wissen, warum wir überhaupt zwei Welten haben, nach und nach ausscheiden, entstehen zunehmend unlogische Verknüpfungen, die sie und andere unbedarfte MN's sogar als angenehme Vereinigung im Geiste empfinden können.
Die pixelige Karte stellt doch eigentlich das Aussehen unserer Welt dar, in der wir jeden Tag aufs neue agieren.
Zitat:Grenze und Küste sind identisch, die Nachbarn zu 66,66%.
Das war natürlich ein pfiffiger Spielzug, aber lässt sich besonders für Binnenstaaten, die schon ihre Nachbarn gefunden haben, schwer nachholen.
Man könnte auf die Schnelle fragen:
Wie sieht ein geographiebasierter Eintrag in einem Lexikon über Gran Novara aus?
Wie sieht ein Schulatlas in der Grundschule Bad Posemuckelione aus?
Wie planen Sie eine Eisenbahnstrecke, die eben auch durch das Gebiet des 33,33%-Nachbarn fahren soll und wie stellen sie da dar?
Und letzendlich die abschließende Frage, warum sie dieses Welten-Durcheinander überhaupt in Kauf nehmen?
Ich bin skeptisch, ob "Bi-Weltlichkeit" wirklich das "Ei des Kolumbus" ist.

