19.06.2011, 12:02
Zitat:Original von Kaiser Veuxin II.
Das stimmt, aber sie gilt nicht als in Stein gemeißelte Grundlage, sondern als Angebot. Wenn ein Staat im Süden jetzt so tun wollte, als würde für ihn der Nordkontinent nicht existieren, kann und soll ihn niemand davon abhalten. Und wenn ein Staat A jetzt so tun wollte, als würde Staat B nicht existieren, kann und soll ihn niemand davon abhalten. In gewisser Weise tut das ja jeder Staat, der auf dem Staatsgebiet eines ehemaligen Staats angesiedelt ist, aber eine Geschichte vorgibt, die über den Zeitpunkt des Untergangs von Staat B hinausgeht. Der langen Rede kurzer Sinn: Jede MN ist absolut autonom und über zwischenstaatliche Kontakte entstehen meistens Logikfehler. Mit denen muss man sich entweder arrangieren oder man lässt die zwischenstaatlichen Kontakte bleiben.
Das geht am Kern der Sache vorbei. Es geht hier nicht um zwischenstaatliche Kontakte sondern darum dass wir das Angebot die Karte als Grundlage für die Gestaltung unserer Sim zu nutzen angenommen haben und uns Teile dieser Grundlage entzogen wurden.
Zitat:Wenn's nicht passt, ändert dementsprechend das Regelwerk. Verankert, dass die Formen der Landesgrenzen auf der OIK gemeinfrei sind, und dass sie nicht verändert werden dürfen, oder irgendsowas. Oder nutzt das aktuelle Kartenregelwerk und legt gegen alle Staaten, die sich da ansiedeln wollen und nicht ähnliche Küstenlinien wie Hansastan haben, ein Veto ein, sofern sie den Bereich I11-13 anschneiden, oder schlagt vor, den Vetobereich zu vergrößern, etc, etc. Das würde das Problem lösen. Sich nur darüber zu beschweren, löst es ganz bestimmt nicht.
Der Vorschlag ist in dem Zusammenhang ziemlich unsinnig und erscheint als reine Provokation (interessanterweise als eine die eher gegen mich als Delegierte des Seereichs gerichtet ist als gegen Enigma aber was solls).
Der Punkt ist, es kümmert uns nicht ob dort nun gerade Hansastan liegt oder einfach staatenloses Gebiet, es geht hier auch nicht um irgendwelche Details von Küstenlinien, Landesgrenzen oder Veränderungen der Geographie die so weit von uns entfernt liegen dass sie unsere Sim nicht direkt betreffen. Die Tatsache dass sich dort vor unserer Haustür eine Landmasse befunden hat und deren ungefähre Größe und Ausrichtung hatten aber auf die Gestaltung unserer Sim durchaus Einfluss. Jetzt befindet sich dort nur noch Wasserfläche (entsperrte Wasserfläche aber eben doch nur Wasserfläche) und jetzt per Vetorecht die Ansiedlung neuer MNs dort zu blockieren verbessert die Situation nicht im geringsten.
Wenn sich eine neue MN in unserer Nachbarschaft ansiedeln und dabei die geographischen Verhältnisse in empfindlicher Weise verändern möchte, dann haben wir die Chance mit unseren zukünftigen Nachbarn zu sprechen und eine Lösung zu finden mit der beide Seiten leben können. Hier wurden wir aufgrund irgend eines internen Beschlusses einfach vor vollendete Tatsachen gestellt ohne dass es auch nur jemand für nötig gehalten hätte uns nach unserer Meinung zu fragen (möglicherweise war das Direktorium nach dem geltendem Regelwerk dazu ja nicht verpflichtet aber es wäre nett gewesen uns in dieser Sache nicht einfach zu überfahren). Wenn der Gründer Hansastans die von ihm ausgestaltete Landesform nicht mehr auf der Karte sehen möchte ist dies sein gutes Recht aber man hätte statt dort einfach offenes Meer hinzusetzen auch eine neue Landmasse als Platzhalter hinstellen können.
@Faantir: Futuna ist uns als Nachbar in jedem Fall willkommen
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