08.07.2014, 17:35
Das Problem ist halt nur, daß jeder Besuch nach diesem Schema abläuft, wodurch der größte Teil redundant ist. Die "Qualitätssimulation" hat so eine gewisse Ritualisierung mit sich gebracht. Dumm ist dabei dann auch, wenn es Wochen dauert, nur die Formalia durchzuexzerzieren.
Man kann natürlich auch spannende Alltagsgeschichten erzählen bzw. feste Formen variieren, aber in den MNs läßt sich überhaupt nur schwer erzählen. Es geht zuerst um die Interaktion und das Aushandeln.
Mal ganz davon abgesehen, daß es schwierig ist, mit mehr als einer beteiligten realen Person gute Geschichten zu erzählen (Abstimmung, angeneommene Ausgestaltungsgrundlage usw.) ist das wohl keine Option, da man, wenn man das Erzählen in den Mittelgrund stellen würde, gegen Weltliteratur, Theater und Film antreten müßte.
Ob man nun über Krieg oder Frieden verhandelt oder nur einen Handelsvertrag, sollte idealerweise doch ein gewisser Streit gegensätzlicher Interessen und die Notwendigkeit sich zu einigen dahinterstehen.
Man kann natürlich auch spannende Alltagsgeschichten erzählen bzw. feste Formen variieren, aber in den MNs läßt sich überhaupt nur schwer erzählen. Es geht zuerst um die Interaktion und das Aushandeln.
Mal ganz davon abgesehen, daß es schwierig ist, mit mehr als einer beteiligten realen Person gute Geschichten zu erzählen (Abstimmung, angeneommene Ausgestaltungsgrundlage usw.) ist das wohl keine Option, da man, wenn man das Erzählen in den Mittelgrund stellen würde, gegen Weltliteratur, Theater und Film antreten müßte.
Ob man nun über Krieg oder Frieden verhandelt oder nur einen Handelsvertrag, sollte idealerweise doch ein gewisser Streit gegensätzlicher Interessen und die Notwendigkeit sich zu einigen dahinterstehen.

