16.05.2006, 19:07
Zitat:Original von AbdonezDas Problem ist, das alle Bereiche teilweise in der Sim drin sind. Nimmt man einen Teil weg, so stimmt das Gesamtbild nicht mehr und man muss Aussimuliertes entfernen. Letzteres wurde von den Mitspielern abgelehnt. Und da ich meine Mitspieler in Entscheidungen mit einbeziehe, halte ich mich dran.
"Unrealistische" Volksstämme stören mich überhaupt nicht, im Gegenteil. Aber wenn etwas sich als "unpraktisch" erweist, dann kann man es auch ändern. Es gibt durchaus noch einen breiten Bereich von Möglichkeiten, eine Micronation behutsam anzupassen, ohne sie völlig über den Haufen zu schmeißen.
Das eröffnet auch neue Chancen. "Gesundschrumpfen" ist da ein Stichwort. Wie attraktiv sind all die Kulturen und Sprachen in Hansastan, wenn sie von den Bürgern mangels Masse nicht aussimuliert werden können?
Zitat:Naja, auch nicht bis zu Ende, denn Steppen gibt es nur in arid-kontinentalem Klima, und das dürfte auf einer länglichen Insel schwerlich vorherrschen. Davon abgesehen gibt es IRL durchaus sogar Wüsten, die kleiner als 300.000 km² sind.Regenschatten durchs Zentralgebirge und subtropischer Trockengürtel? Ich finde, das passt mit der Steppe. Ich rede auch nicht von Wüsten, sondern von Steppe. Und wenn wir ein nomandisches Steppenvolk haben, benötigt es auch Fläche, um zu leben, ohne von einer anderen Kultur gleich überrannt werden zu können. Fläche ist ein bedeutender Faktor, um die vielen Kulturen logisch einbinden zu können. Da wir die Völker nicht "loswerden" können und wollen, geht es nicht anders. Die 750.000km² beim GF-Antrag waren ein Wert, bei dem mir mein Herz geblutet hat, weil es an sich vollkommen unsinnig ist bei unserer Ausgestaltung. Mag sein, dass manche das nicht nachvollziehen können, aber Landschaft, Kultur und Größe sind nunmal gekoppelt.
Zitat:Ich greife Euch nicht an und denunziere (weißt Du eigentlich, was Denunziation ist? Der Begriff passt hier vorn und hinten nicht...) Hansastan nicht. Wenn Du selbst sagst, es sei "unpraktisch", dann zeigt das doch, dass meine Kritik im Ansatz auch berechtigt ist.Und was war der Mist mit Joghurtbecher und Kobolden? Deine Rhetorik baut darauf Hansastan als absurd abzustempeln und uns als Spinner hinzustellen, das nenne ich denunzieren.
Zitat:Aber es kann doch keine Rede von "alles über den Haufen werfen und von vorn Anfangen" sein, wenn man die Simulation ein wenig fokussiert. Wenn Hansastan statt 8 (oder so) Volksstämmen, deren Unterscheidungen ohnehin außer Dir und ein paar Alteingesessenen kein Mensch mehr nachvollziehen kann, weil sie von 12 Bürgern nicht aussimuliert werden können, sich auf 3 oder 4 konzentriert auf vielleicht einem Drittel der jetzigen Fläche, dann ist das sicherlich ein Einschnitt, aber kein tabula rasa.Wie gesagt, alle Bereiche sind ansimuliert. Würde ich z.B. sagen, wir schmeißen die ostasiatisch angelehnten Kulturen raus, so riskiere ich 2 Bürger zu verlieren, da diese mit diesem Kulturkreis assoziiert sind. Entweder ich stoße Bürger vor den Kopf oder ich führe unsere Sim ad absurdum, beides liegt nicht in meinem Interesse. Der Gedanke runterzukürzen ist mir auch schon in den Sinn gekommen und manches wurde schon "angepasst", aber derzeit sind wir an einem Punkt, wo es wirklich nicht weiter geht mit dem Kürzen aus genannten Gründen.
Zitat:Das ist zwar wahr, aber mit dem Vorwurf kannst Du mich ja eigentlich nicht meinen, oder?Ich habe mich mit Tropicali zu wenig beschäftigt, um darüber zu urteilen. Mir ist es auch recht egal, wie andere simulieren.
Ausgangspunkt war die Frage nach der Simulationsfreiheit. Dein Ausganspunkt war, dass jedes Land die Freiheit haben soll, alles mögliche - von Kobolden unter der Erde über Joghurtbecher und Maßstäbe bis hin zu grenznaher Topografie - selbst für sich festzulegen.
Ich respektiere diesen Ansatz und er entspricht der Entstehungsgeschichte unserer Weltkarte.
Ich sage nicht, dass es so sein soll, dass jeder simulieren kann was er will, sondern ich sage, dass es so ist. Der Mond ist besiedelt, ebenso wie der Mars. Manche haben Transwarp und kennen Zeitreisen von Teilchen (Tachyonen in Tir+Atraverdo). Es gibt Staaten, dort gibt es auf minimalen Flächen ein Hochgebirge, es schneit trotz Palmenstränden nebenan und dort leben Schwarze friedlich neben Indern und Indianern. Manche simulieren eine Landschaft vom Saarland auf der Fläche von Deutschland, andere tun das vice versa. Und ich rede nicht von Hansastan.
Zitat:Es gibt aber auch Bestrebungen - und ich teile die - die Karte inhaltlich zumindest ein wenig zu vertiefen, konkret hinsichtlich der "Weltform" und eines gemeinsamen Maßstabes.Moment, erstens habe ich selbst auf einen gemeinsamen Maßstab hingearbeitet und einen wirklich guten und praktikablen Vorschlag gemacht, wie ein Großteil der Mns seine Angaben wenigstens grob behalten kann. Ich habe das lang und deutlich in Pottyland und auch hier erläutert. Dafür wurde ich beleidigt und man hat mich ignoriert. Mein Vorschlag hatte sogar beinhaltet, dass Hansastan logisch bleibt und im gemeinsamen Maßstab enthalten ist. Ich habe im Südwestkontinent die Mns kontaktiert und versucht, dort zu einer Einigung zu kommen. Bis auf Ovusmen bekam ich sogar positives Echo, sodass mein Vorschlag schon dort de facto umsetzbar ist, leider kam nicht mehr als ein "wir würden mitmachen". Selbst was tun müssen die Staaten immer noch, ich kann bei der OIK für sie nichts beantragen.
Das dient ja nicht der Bevormundung und wird nicht vorgeschlagen, um irgendwen zu ärgern, sondern es soll die OIK-Karte gehaltvoller machen. Die OIK-Karte kann derzeit nur der relativen Positionsbestimmung und Feststellung von Nachbarschaften dienen (und das eigentlich auch nicht wirklich, weil Hansastans Küste ja viel größer sein müsste, als die auf der Karte verzeichnet, und es daher mehr mittelbare Nachbarn geben müsste).
Wenn man aber den gemeinsamen Nenner verbreitern will, dann muss eben auch mehr Rücksicht aufeinander genommen werden. Die Simulationsfreiheit des einen Staates muss dann eben dort aufhören, wo die der anderen anfängt bzw. wo gemeinsame Festlegungen betroffen sind.
Wenn man diese gemeinsamen Nenner finden will, muss man sich manchmal auch ein Stück aufeinander zubewegen. Dass Du dazu überhaupt keine Bereitschaft zeigst, finde ich schade.
Zweitens, so wie du angefangen hast, und Herr zu Grimmberg lospoltert, werden hier Lügen über Hansastan verbreitet und ich werde angegriffen. Das sehe ich nicht als Basis für konstruktive Gespräche. Ich sehe nicht ein, warum ich mich Angriffen und unhaltbaren Behauptungen entgegenstellen muss, wenn es darum gehen soll zu einem Kompromiss zu kommen.
Drittens, ich sehe die genannten Probleme, aber meine Antworten werden offenbar ignoriert. Ich habe mal geschaut, wie groß Hansastan bei 160km²/px Maßstab wäre (Durchschnitt aller Mns liegt bei 150km²/px, aber Land abgeben ist leichter als hinzufügen wegen dem Platz) , und es ist nicht so schlimm, wie alle immer glauben und erzählen. (wieso gehen ale eigentlich von der aktuellen Form aus?) Aber nein, es wird doch immer wieder behauptet, wir würden die Karte sprengen usw. Anstatt sich mit mir mal zusammenzusetzen und mal mit mir zu sprechen, höre ich immer nur Angriffe, und das bin leid.
Viertens. Es gibt noch ganz andere Problemstaaten. Turanien z.B. hat eine komplett andere Größenvorstellung als der Durchschnitt und viele andere Staaten auch. Warum wird dort nichts gesagt?
Fünfstens, ich wiederhole zum hundertsten Male. Wenn wir sagen, die Erde ist eine Kugel, dann wird jeder Neuling davon ausgehen, dass alles so ist wie auf der rL-Erde, vor allem klimatisch. Frederik Elskamp hat es passend formuliert, er ging am Anfang davon aus, dass es im Norden kalt ist und im Süden wärmer. Da ich ihn nicht für dumm halte, denke ich, kann man es durchaus auf die meisten anderen Neulinge erweitern. Folglich wird sich jeder wundern, warum es in Futuna Steppe und Kakaopflanzen gibt, obwohl alle Nachbarn ein mitteleuropäisches Klima haben. Jeder, der den aktuellen Stand nicht kennt, wird davon ausgehen dass alle Staaten in der Mitte am Äquator liegen und warm sind. Schwarzenfels wird sich freuen.
Natürlich kann man am Anfang darauf hinweisen dass es geschichtlich anders war, aber ich bin nun bald 6Jahre in den Mns und die Zeit vergeht schnell. Es wird zwangsläufig die Zeit kommen, dass manche partout nicht verstehen wollen, dass es früher halt nicht logisch war. Das ist jetzt doch schon fast unmöglich den Leuten klarzumachen, dass es am Anfang nie Planungen für einen Maßstab gab, weil Drull auf Milliarden km² bestanden hat. die Kugelform ist schön, aber sie impliziert auch viel mehr. Wir wissen, dass es nicht so ist, aber Außenstehende wissen das eben nicht, und es immer wieder zu Komplikationen kommen. Davor warne ich ganz einfach.

