02.06.2006, 03:29
Zitat:Original von Faantir Gried
[QUOTE]Das ist so nicht richtig, denn wo so eine Stadt steht, kann logischerweise keine Insel mehr liegen. Zudem kann man wohl niemanden vorwerfen, dass man damit hätte rechnen müssen.
Inseln sollen doch vermieden werden. Und jetzt nimmt eine Unterwasserstadt plötzlich den inseln, die nicht erwünscht sind, den raum zur Existenz? ?(
Zitat:Flexible Entscheidungen bergen die Gefahr, beliebig auslegbar zu sein, so dass die eigentliche Regelung ausgehöhlt wird. Zudem ist das ja noch weitaus bürokratischer, wenn dreitausend Variationen beachtet werden müssen.
Ob Entscheidungen auslegbar sind oder nicht, hat nichts mit flexibel zu tun, sondern mit klarer Formulierung. Auch feste schwammig formulierte Paragraphen können beliebig sein. Flexible Entscheidungen sind nur Fallentscheidungen, die den Umständen gerecht zu werden versuchen, im Gegensatz zu Gieskannenverboten.
Zitat:Die Bemerkung ist genauso daneben wie der Rest der Beleidigungen. Überlege dir bitte vorher, was du sagst, bevor du hier zu Rundumschlägen ausholst.
Das war entwas heftig formuliert. Entschuldigung. Ich nehme die Beleidigungen zurück, bleibe aber bei "Bürokratieunfug".
Die Intention war, "keine Inseln mehr". Das ist eine klare Formulierung. Man hat sich aber auf den Wortlaut "Wasserflächen sperren" geeinigt. Der Sinn dahinter war aber "keine Inseln mehr". Hätte man den Wortlaut auch so übernommen, fielen Unterwasserstädte nicht darunter. Also ist das Verbot von Unterwasserstädten auf den Wortlaut eines Gesetzes zurückzuführen, nicht auf den Sinn des Gesetzes. Wenn der Wortlaut wichtiger genommen wird als der ursprüngliche Sinn dahinter, dann nennt man das Bürokratieunfug.
EDIT: Lass dir mal auf der Zunge zergehen: ´Weil wir keine Inseln mehr auf der Karte wollen, sind Unterwasserstädte auf dem freien Meeresgrund verboten.´ Wenn man Inseln nicht will, soll man Inseln verbieten und nicht Unterwasserstädte, das fände ich besser.

