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Zitat:Original von SHODAN
Die Definitionen hätte ich gerne von Rüdy als auch von Herrn zu Grimmberg in gewohnt sarkastisch, herablassender, aggressiver und oder überheblicher Manier zu Papier gebracht. 
Ausgestaltung: die konkrete Beschreibung eines Landes in Schrift und Bild von Aal bis Zander. Prinzipiell gilt: je umfangreicher, desto besser; wobei die Ausgestaltung einiger Staaten allerdings so perfekt ist, daß es keinerlei Konkretisierung mehr braucht.
Zitat:Original von der Fresse
Nein - das habe ich aufgegeben, nachdem sich immer ein Trottel findet, der diese Aufgabe für mich ausführt.
Ich weiß, daß es unschön ist, auf jemandem einzutreten, der bereits am Boden liegt, aber bei Ihnen kann ich mir das leider nicht verkneifen: glauben Sie eigentlich selber, was Sie da schreiben?
Zitat:Original von Rüdy
Sie werden es nicht glauben, aber intern waren durchaus namhafte Mitglieder des Kuratoriums mit Interesse an der Eintragung Irkaniens beteiligt. Mit Mr. van de Lente und Hasseldijk hatte das Kuratorium ohnehin immer einen sehr gemäßigten und konstruktiven Flügel, leider zu Zeiten des Irkanien-Antrages mit zu wenig Einfluss ausgestattet. Letztendlich hat sich in dieser Dekade der Dicke mit den dünnen Argumenten stets durchgesetzt, gesäumt von Mrs. Machtgeilheit persönlich und anderen Ja-Sagern. Sogar der Neuenkirchen-Antrag wurde von Teilen ernsthaft diskutiert. Dass sich letztendlich die Aussicht auf Ratelon und deren aufgeblähten Territorialanspruch durchsetze wissen sie ja.
Ja, Ergebnis kenne ich ebenso wie alles andere, was dazu im ExCom geschrieben wurde. Zudem lief da noch einiges über die verdammten drei Buchstaben (die eigentlich hasse - nur für diesen blöden GF-Eintrag habe ich mir dieses Programm überhaupt zugelegt) - und schlußendlich hatte ich Puts und auch Gavilan sogar soweit gebracht, dem Antrag zuzustimmen. Tja, aber raten Sie mal, wer dann mal wieder seinen überflüssigen Sermon zum Besten gab ...
Auch die Sache mit Irkanien habe ich verfolgt, und wenn Sie sich mal meine Artikel über die GF durchlesen, dann wird Ihnen vielleicht auffallen, daß nie ein böses Wort über Monsieur van de Lente oder Monsieur van Hasseldijk fiel. Sogar Clausi von Alpinia, der mir zutiefst suspekt ist, erledigte seine Arbeit nach meinen Maßstäben sehr gut.
Zitat:Original von Rüdy
Natürlich kann man dabei keineswegs von einem mathematisch und geografisch korrekten Netzentwurf reden. Aber, lassen sie uns mal ehrlich sein. Sobald eine MN, bzw. ein Berufener dieser, anfängt eine Nationalkarte mit Paint zu malen, ist die ganze Rechnerei und Mühe umsonst [...]
Nein - denn selbst wenn die Karte eher aussieht wie ein Produkt der Langeweile eines Dreijährigen, so stimmt doch zumindest die Fläche. Sicher, einige Nationalkarten werden der Gesamtkarte unter Umständen nicht gerecht werden - aber das wird man eben nur ändern können, indem man alles selber macht. Und dazu fehlen mir Zeit und Muße.
Zitat:Original von Rüdy
Der Entwurf ist klug gewählt. Aber auch hierbei müssen sie eingestehen, dass es nicht den Perfektionismus erreicht, den wir uns fern des Kartographie-Studiums eigentlich vorstellen.
Festzustellen bleibt, dass derjenige der eine Weltkarte zeichnet, immer nur eine Weltkarte aus seinem persönlichen, mathematischen oder physikalischen Blickwinkel erstellt, aber niemals eine korrekte Wiedergabe der wirklichen Verhältnisse.
Das könnte man höchstens auf einem Joghurtbecherdeckel erreichen...^^
Die Wahl eines bestimmten Netzentwurfs spiegelt immer persönliche Präferenzen wider, da es eben unmöglich ist, die plastische Erde unter Erhalt aller Strecken, Flächen und Winkel auf eine flache Karte zu bekommen, keine Frage. Die persönliche Komponente wird aber wesentlich geringer, wenn man sich an einem bestimmten Zweck orientiert: und dieser ist bei der AIC-Gesamtkarte nunmal, daß alle Flächen korrekt wiedergegeben werden sollen, aber bei möglichst geringen Verzerrungen. Diesen Zweck erfüllt Wagners Entwurf 20b am besten - ich hätte auch die Netzentwürfe von Mollweide, Hammer oder Gall (besser, und zu Unrecht, als "Peters-Projektion" bekannt) nehmen können: alle sind flächengetreu, verzerren aber die Regionen, die fern von lambda0 liegen, sehr stark. Ebenso hätte ich Winkels Tripel oder die Robinson-Projektion nehmen können, die beide recht verzerrungsarm sind: aber nicht flächengetreu.
EDIT: dieser Beitrag wurde einmal editiert, um die Auswirkungen fortgeschrittener Trunkenheit zu verschleiern.
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Zitat:Original von Hermann zu Grimmberg
Ich weiß, daß es unschön ist, auf jemandem einzutreten, der bereits am Boden liegt,
Das wäre in Ordnung, weil es perfekt zu Ihrem Charakter passen würde.
Aber da Sie trotz Ihrem gescheiten Gerede recht hilflos wirken und ich mit Sicherheit weit über dem Boden, nämlich bequem in einem weichledrigen Sessel sitze, haben Sie sich ein weiteres mal verkalkuliert.
Wenn Sie endlich einsehen, daß Sie nicht mit jedem Menschen hier nach Ihren Wünschen herumrangieren können, haben wir es beide etwas leichter.
Zitat:EDIT: dieser Beitrag wurde einmal editiert, um die Auswirkungen fortgeschrittener Trunkenheit zu verschleiern.
Sehr ehrlicher Hinweis - mir war schon früh klar, daß Sie auf längere Sicht nur mit irgendwelchen berauschenden Hilfsmitteln Ihr Leben verkraften können.
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Zitat:Original von Hermann zu Grimmberg
Ausgestaltung: die konkrete Beschreibung eines Landes in Schrift und Bild von Aal bis Zander. Prinzipiell gilt: je umfangreicher, desto besser; wobei die Ausgestaltung einiger Staaten allerdings so perfekt ist, daß es keinerlei Konkretisierung mehr braucht.
Hier muss ich widersprechen: Ausgestaltung endet nie. Wenn man sie als abgeschlossen betrachtet, kann man die MN auch gleich zu machen. Denn jegliches Simulieren hat ausgestalterischen Charakter. Aber ich weiß ja, was Sie von Simulation halten.
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Zitat:Orginal von Hermann zu Grimmberg
Die Wahl eines bestimmten Netzentwurfs spiegelt immer persönliche Präferenzen wider, da es eben unmöglich ist, die plastische Erde unter Erhalt aller Strecken, Flächen und Winkel auf eine flache Karte zu bekommen, keine Frage. ...
Eben darum hatte ich ja die Idee des Globus, die ja auch erstmal recht gut funktioniert.
Zitat:Ausgestaltung endet nie.
Exakt.
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Zitat:Original von Faantir Gried
]Hier muss ich widersprechen: Ausgestaltung endet nie. Wenn man sie als abgeschlossen betrachtet, kann man die MN auch gleich zu machen. Denn jegliches Simulieren hat ausgestalterischen Charakter. Aber ich weiß ja, was Sie von Simulation halten.
Genau. Ich trenne hier nämlich zwischen Strukturen und Prozessen, was ich allein deshalb schon für zweckmäßig erachte, um die "Unendlichkeit der Wirklichkeit" zu ordnen.
Ach, und Madame Fresse: Sie wiederholen sich, und ich möchte mich ungern im Kreise drehen. Daher noch ein abschließender Satz, der hoffentlich der letzte ist, den ich mit Ihnen wechseln muß: Ich weiß, daß ich recht habe, Sie wissen es, jeder andere auch.
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Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass sich auch die "Rückseite" (bei labda180) einer Kugel (relativ) verzerrungsfrei darstellen je nach Model/Bearbeitungsmethode die man benutzt.
Ich bin aber zugegebenermaßen totaler Laie.
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Sicherlich geht das, wenn man für lambda0 180° wählt - dann werden allerdings wiederum andere Bereiche stark verzerrt. Eine vollkommen verzerrungsfreie Abbildung läßt sich, wie bereits erwähnt, nur mit einem Globus erreichen.
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Zitat:Original von Hermann zu Grimmberg
Sicherlich geht das, wenn man für lambda0 180° wählt - dann werden allerdings wiederum andere Bereiche stark verzerrt. Eine vollkommen verzerrungsfreie Abbildung läßt sich, wie bereits erwähnt, nur mit einem Globus erreichen.
Da finde ich wie die schon anderswo besprochene "Kontinentalansichten" sehr angenehm.
Kommt auf meine "Zu erledigen Liste"
Des weiteren werde ich wohl den Sourcecode veröffentlichen wenn ich fertig bin, um Transparenz zu gewährleisten. Ist ja immerhin eine böse *.exe-Datei.
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Zitat:Original von Hermann zu Grimmberg
Zitat:Original von Faantir Gried
]Hier muss ich widersprechen: Ausgestaltung endet nie. Wenn man sie als abgeschlossen betrachtet, kann man die MN auch gleich zu machen. Denn jegliches Simulieren hat ausgestalterischen Charakter. Aber ich weiß ja, was Sie von Simulation halten.
Genau. Ich trenne hier nämlich zwischen Strukturen und Prozessen, was ich allein deshalb schon für zweckmäßig erachte, um die "Unendlichkeit der Wirklichkeit" zu ordnen.
Ich glaube fast, sie suchen eine tiefere Bedeutung in meinen Worten, als in ihnen vorhanden ist.
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Ich glaube ihr unterschätzt euch wieder maßlos gegenseitig.
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