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Umfrage: Umgestaltung der OIK-Karte
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Bitte alles so lassen
53.66%
22 53.66%
Umgestaltung nach Klimazonen
19.51%
8 19.51%
Umgestaltung nach Kulturkreisen
2.44%
1 2.44%
Umgestaltung nach Klima und Kultur
24.39%
10 24.39%
Gesamt 41 Stimme(n) 100%
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[Diskussion] Umgestaltung der OIK-Karte
#41
Ach, bei nur einer Stimme mehr würde ich nicht von Oberhand sprechen. Wink

Ich finde, bei einer dermaßen gravierenden Angelegenheit müssten sich schon gut 2/3 für eine Richtung entscheiden um die sich evt. so ergebende Arbeit motiviert in Angriff zu nehmen.
#42
Ja derzeit sprechen sich 18 für Veränderungen aus, 16 sind für beibehalten.

Also wie gesagt, gerade die neueren MNs orientieren sich nach Klima und Kulturen.
Bei vielen ist ja im Kopf, mal ganz maginal ausgedrückt, Norden kalt, Süden warm.
#43
Kollege Shao Ping hat es am besten zusammengefasst. Ergänzend möchte ich sagen, dass die Gegner eine Neugestaltung schon arg im Widerspruch ihres sonst so gerne gepflegten Gleichschaltungsfetischismus stehen.

Die OIK-Karte ist alt und gebrechlich. An ihr festzuhalten bedeutet Stillstand. Will man den MN-Schrumpfungsprozess und die fortschreitenden Zersplitterungstendenzen (OIK, GF, AIC) aufhalten, muss man nach vorne blicken. Ein "Weiter so!" kann nicht ernsthaft die Antwort auf die Probleme der MN-Community sein.
#44
Ich bin ein Gegner einer Neugestaltung. Bitte weisen Sie mir "Gleichschaltungsfetischismus" nach oder ziehen Sie Ihre Aussage zurück.

Davon abgesehen: genau diese allgemeinen, schwammigen, *nichtssagenden* Sprüche meine ich:

"die OIK-Karte ist alt und gebrechlich"

Alt ist sie, ja. Aber "gebrechlich"? Wo ist sie das, im wörtlichen und übertragenen Sinne?

"An ihr festzuhalten bedeutet Stillstand."

Na und?! Was ist jetzt das Schlimme daran? Bloß weil es "Stillstand" bedeutet, ist es schlecht, oder wie? Die Karte erfüllt ihren Zweck wunderbar, manchmal glaube ich, der Spruch "never change a running system" ist einigen völlig unbekannt.

"MN-Schrumpfungsprozess"

sehr zu begrüßen!

"fortschreitende Zersplitterungstendenzen (OIK, GF, AIC)"

Wo schreitet was fort? Wieviele neue Kartenorganisationen sind denn im letzten halben Jahr gegründet worden? Und warum ist es schlimm, wenn es mehrere Kartenorganisationen gibt? So ist wenigstens ein gewisses Angebot da, aus dem sich jede Nation etwas passendes raussuchen kann. Ich kann nicht begreifen, was daran so furchtbar sein soll.

"Ein 'Weiter so!' kann nicht ernsthaft die Antwort auf die Probleme der MN-Community sein."

Natürlich kann das die ernsthafte Antwort sein, und sie ist es auch. Sie glauben doch wohl nicht im Ernst, daß eine Umgestaltung der OIK-Karte nach Klima und/oder Kultur die "Probleme der MN-Community" löst? Oder etwa doch? Davon abgesehen ist die OIK auch nicht dazu da, irgendwelche Communityprobleme zu lösen, sondern die Karte zu verwalten. Das hier ist schliesslich keine politische Organisation, noch dazu eine sim-offe.

Hier wird Leuten "Gleichschaltungsfetischismus" vorgeworfen aber sich paar Sätze weiter über die "fortschreitenden Zersplitterungstendenzen" aufgeregt. Wie passt das zusammen?

Davon abgesehen ist genau das eingetreten, was ich auf Seite 1 dieses Threads befürchtet habe: unbelegte Behauptungen, aussagefreie Schlagworte und nichts dahinter. Nehmen Sie meinen Beitrag bitte trotzdem nicht persönlich, so ist es nicht gemeint. Mir gehts wirklich nur um den Gehalt Ihrer Aussage, Herr Pedro.

saludos
#45
Wat für'n Pedro meinen Sie?
#46
Sorry, freudscher Versprecher, ich meine Sie, Herr Paolo ;-) Entschuldigung nochmal..

saludos
#47
Entschuldigung angenommen. Big Grin

Aber zur Sache. *Ärmelhochkrempelt*

Dass Sie sich bei meinen Worten gleich angesprochen fühlen und sich den Schuh vom Gleichschaltungsfetischismus anziehen, konnte ich ja nicht ahnen. Ich hätte es sonst gelassen. Zumindest beim Hang zum Stillstand lag ich aber schonmal richtig.

Und ich habe kein Verständnis, wenn Ihnen der MN-Schrumpfungsprozess nicht nur egal ist, sondern mithin scheinbar gleich alle anderen Probleme der MN-Community auch. Das ist schon sehr bedauerlich. Da fehlt scheinbar sowas wie eine Basis, um in der Sache voranzukommen.
#48
Sie werfen da Sachen in einen Topf, die nicht zusammen gekocht werden sollten.

Zunächst mal möchte ich auf den Stillstand eingehen. Das ich diesen, was die funktionierende OIK-Karte betrifft, von mir gewünschten und vertretenen Stillstand befürworte, sagt noch gar nichts über meine Meinung zu anderen Themen aus. Ich bemerke, daß das Wort Stillstand in Bezug auf die OIK-Karte mit einem sehr negativen Unterton gebraucht und verwendet wird.

Wenn man nun mal guckt, was uns dieser Stillstand gebracht hat, dann kann man feststellen: er hat dazu geführt, daß viele Länder auf einer gemeinsamen, bis auf Ländergrenzen nicht einschränkenden Karte vertreten sind. Dies war und ist ein recht schmerzfreier Kompromiss, den bisher die auf der OIK-Karte verzeichneten Länder unter sich ausgemacht haben. Diese Länder haben Regeln bezüglich der Handhabung der Karte aufgestellt und bei Bedarf in die eine oder andere Richtung, den Kompromiss nicht zu sehr belastend, geändert. Was brachte das? Gucken Sie auf die OIK-Karte - es sind etliche Länder drauf verzeichnet.

Können wir uns darauf einigen, daß das, was ich grad schrob, soweit in Ordnung ist?

Gut, dann weiter im Text. Wir haben also eine Karte, die einen Kompromiss darstellt, wie ich an anderer Stelle schon sagte, eine Art kleinsten gemeinsamen Nenner im mikronationalen Miteinander. Dieser Kompromiss hat den Vorteil, daß er die teilnehmenden Staaten nur sehr wenig festlegt, genauer gesagt nur in der Wahl eines Kartenplatzes.

So. Ab jetzt ergehe ich mich in Mutmassungen und fange irgendwann später an, zu schlußfolgern.

Nun gehe ich davon aus, daß sich jeder Gründer eines Staates, dessen Staat auf der OIK-Karte verzeichnet ist, sich darüber Gedanken gemacht hat, wie "sein" Staat künftig aussehen soll. Weiterhin meine ich, daß jeder Staatengründer "seinen" Staat mit einer gewissen Liebe und als "eigenes" Spielzeug betrachtet und diesen "seinen" Staat mit Respekt gegenüber den anderen Staaten "führt", aber auch mit Stolz auf das selbst erschaffene behandelt.
Ich habe da kaum eine Vergleichsbasis, das gebe ich zu, und ich gehe von mir aus, aber so unlogisch erscheint mir meine Überlegung nicht.
Wenn das aber so ist - und unter der Annahme, daß sich aus vielen solchen Staaten eine "Community" entwickelt (es rollen sich mir die Fußnägel hoch) - dann wäre es doch durchaus nachvollziehbar, daß jeder eigene, einzigartige und nach Möglichkeit unverwechselbare Staat dieser "Community" für sich selbst und im Interesse seiner selbst versucht, sich eine maximale Freiheit im simulatorischen Sinne zu erhalten oder zu verschaffen.

Natürlich sehe ich, daß diese Sicht etwas überholt ist, angesichts der Verhältnisse auf Terek Nor oder anderswo. Es ist mir bewusst, daß da die Uhren anders ticken und schnell mal "was" gegründet und wieder eingestampft wird, Sie kennen eventuell mehr Beispiele als ich.

Eines zeigt sich aber und wird für jeden unbestreitbar sein: es gibt Unterschiede in der Simulation und der Ausgestaltung zwischen denjenigen mikronationalen Staaten, deren Gründer ihrer eigenen Gründung treu geblieben sind und diese mit Interesse und Aufgeschlossenheit konsequent weiter verfolgen. Die Unterschiede mögen mehr oder weniger ausgeprägt sein, zu Sympathie oder Antipathie führen, was auch für diejenigen, die sich entscheiden, in diesem oder jenem Staat Bürger zu werden, gelten *sollte*. Das wäre zumindest für mich der Idealzustand.

Das dargelegte, die Prinzipien oder Grundannahmen, die ich oben beschrieb, bilden nun das fragile, aber sehr sinnvolle Gebilde OIK.

Es ist natürlich keine Frage, daß sich in dem einen oder anderen Staat der Wunsch, aufgrund der angesprochenen Sympathien oder Antipathien gegenüber den Nachbarstaaten oder sonstwem auf der OIK-Karte, nach weitergehender simulatorischer, meinetwegen gemeinsamer, entwickelt. Und hier, an diesem Punkt, sehe ich, was die OIK betrifft, nach aktuellem Regelwerk und nach aktueller Organisationsform der OIK keinerlei Einschränkungen, die diejenigen Staaten, die das wollen, betreffen. Jeder Staat kann derzeit sein Klima, seine Kultur handhaben, wie er es für nötig erachtet. Und das ist die Basis für den ungebrochenen Erfolg der OIK. Die größtmögliche simulatorische Freiheit.

Ich möchte an dieser Stelle den "Betonkopf"-Schreihälsen sagen, daß ich hier *meine eigene* Meinung darlege und begründe. Ich bin gerne bereit und willens, ja, ich verlange es sogar, daß andere Meinungen dargelegt (und begründet) werden, damit man darüber diskutieren kann. "Der hat seine festgelegte Meinung" ist kein Diskussionsansatz. Aber das nur am Rande.

Die Frage, die sich mir stellt, wenn ich meine Meinung Revue passieren lasse, ist die, was passiert mit dem Kompromiss, wenn der eine oder andere den Kompromiss mittragende Staat sagt: 'Gut. Unsere Simulation ist an einem toten Punkt angelangt, wir möchten jetzt wieder Schwung in die Bude bringen. Reden wir mit unseren Nachbarn (Mutmassung!), wir haben ja den Bürger X, der im Nachbarstaat eine verantwortliche Position innehat.' Es gibt sicher auch andere Beispiele, eine ähnliche Kultur, Freundschaften, sonstwas. Und dann wird gesagt: 'Wir sind Nachbarn, wir simulieren gemeinsam. Lasst uns unser Klima anpassen, wir verstehen uns gut, warum nicht? Lasst uns das realistischer gestalten!'. Und genau das ist soweit auch in Ordnung und sicher hilfreich!

Kritisch wird es dann, wenn aus dieser Ecke gesagt wird, 'Es klappt bei uns, lasst uns die Welt nach unserem Vorbild verändern! Denn es ist ja ne gute Sache, weil es eben bei uns so gut klappt und unsere - an einem toten Punkt angelangte und gemeinsam mit unseren Nachbarn wieder aufgepeppte - Entwicklung schon wieder totgelaufen ist. Diesmal machen wirs global! '. Was soll danach kommen?
Eine Konzentration aufs eigene Land und die Ausgestaltung des eigenen Landes, der Stolz aufs im eigenen Land erreichte, der Respekt vor anderen Konzepten, das Selbstbewusstsein, anderen Staaten gegenüberzutreten und zu sagen, wir können uns zwar nicht leiden, aber wir werden gemeinsam auf einer Karte, die uns alle Freiheiten lässt, erscheinen, das, habe ich den Eindruck, fehlt manchen mikronationalen Entscheidungsträgern.

Muss ich denn wirklich als Staatspräsident einer sozialistischen Volksrepublik weitestgehende Freiheit und die Konkurrenz der Konzepte propagieren, weil die Damen und Herren der "Reform"-Fraktion der Meinung sind, simulatorische nationale Freiheiten auf gleichmacherische Art und Weise wegbügeln zu müssen? Ich bitte Sie, das kann es ja dann doch wohl nicht sein...

Nächster Punkt: MN-Schrumpfungsprozess. Bitte erklären Sie das genauer, ich habe diesbezüglich den Eindruck, wir verstehen uns da nicht ganz richtig. Was verstehen Sie unter dem MN-Schrumpfungsprozess?

Ich wollte noch was zur "MN-Community" schreiben, aber ich lass es doch für jetzt. Obwohl - insbesondere die "Probleme" - es zum Thema passt. Nur soviel: ich sehe keine Community und ich halte eine "MN-Community" auch nicht für erstrebenswert, weil eine Community einen weitergehenden als den OIK-Karten-Konsens voraussetzt und wichtige Unterschiede, die zu Vielfalt und Buntheit führen, verwischt.

saludos
#49
Naja, wenn man "community" mit "Gemeinschaft" übersetzt und sieht, dass wir eine relativ große Gruppe von Individuen sind, die das gleiche Ziel verfolgen, die Simulation eines Staates und auf dem MdM nachschaut, wie man sich dort untereinander auch unterstützt, sei es durch Hilfestellungen oder Kritik, die zum Nachdenken anregen kann, dann sind wir schon eine "community". Wink

Schöne Grüße an die Fußnägel. Big Grin
#50
Grüße sind ausgerichtet, danke.

Eine Community (engl. „Gemeinschaft“, pl. communities, pl. (dt.) „Communitys“) ist eine Gruppe von Personen, die gemeinsames Wissen entwickelt, Erfahrungen teilt und dabei eine eigene Identität aufbaut.

Gemeinsames Wissen - ok. Erfahrungen teilen - naja, ok. Mit allen anderen eine gemeinsame, eigene Identität aufbauen - NEIN.

saludos


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