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Zitat:Original von Frederic Elskamp
Wenn sich wirklich eine kondtruktive Mehrheit für einen anderen Kandidaten findet - warum nicht?
Weil es immer nur eine relative Mehrheit ist und die sich potenziell häufiger mal hin- und herverschiebt. Deswegen kann aber nicht jedes Mal ein neuer Direktor gewählt werden, weil auch die Kontinuität des Amtes ein Wert für sich ist und im übrigen die - ja einmal vorhandene - Mehrheit ad absurdum geführt wird.
Normalerweise sieht eine Lösung dafür so aus, dass man eine absolute Mehrheit der Mitglieder (d.h., Abstimmungsberechtigten, sozusagen eine "Kanzlermehrheit") erfordert. Das ist aber im OIK-Beirat nicht praktikabel, weil sonst vor so einer Abstimmung immer ein "Roll Call" gemacht werden müsste, also eine Feststellung, wie viele Stimmen der Beirat eigentlich hat (dabei müssten alle Delegiertenrechte geprüft werden etc...).
Hirtes Vorschlag (Abberufung zum Zeitpunkt der späteren Wahl eines Nachfolgers) halte ich auch für bedenkenswert. Dem abzuwählenden Direktor fehlt es zwischenzeitlich nicht an einer Legitimation, denn er ist ja mehrheitlich ins Amt gewählt und der Legitimationsentzug steht erst unter der Bedingung der Wahl eines Nachfolgers.
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Und was ist daran Bedenkenswert? So hat man in der Zwischenzeit noch einen Mitarbeiter (ob der sich motivieren kann ist ne andere Frage) und soweit ich weiß sahen (oder sehen? keine Lust jetzt zu schauen, anderweitig beschäftigt) es die Regeln sowieso vor, dass ein Direktor im Amt bleibt, bis ein neuer gewählt wird.
Wir hatten es schonmal, dass die OIK handlungsunfähig war, weil kein Direktor mehr da war. Ich hab keine Lust schon wieder eine Revolte anzuzetteln, nur um einen Direktor zu wählen...
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Es ist ja richtig, dass immer nur ein Bruchteil der Stimmberechtigten abstimmt und daher eine 50%-Mehrheit der Abstimmungsberechtigen eine Illusion wäre, aber diejenigen, die hier aktiv sind, sind mit kleinen Änderungen immer die gleichen 15-20 Verdächtigen. Man müsste also hier eine bestehende Mehrheit ändern.
Um es abzusichern könnte man auch festschreiben, dass der neue Direktor mindestens so viele Stimmen auf sich vereinen muss, wie der alte Direktor - das gäbe eine gewisse Sicherheit.
Oder man macht es so, dass bei einer regulären Wahl ein Direktor erst gewählt ist, wenn er im ersten Wahlgang 25 % aller Delegiertenstimmen auf sich vereint oder eine Stichwahl der beiden besten Anwärter gewinnt. Damit dürfte er eine gewisse sichere Wählerbasis hinter sich haben.
Wenn man das Quorum so niedrig ansetzt, dass reale Möglichkeiten für eine Ablösung gegeben sind, dann besteht immer die Gefahr, dass ein besonders populärer Spieler seinen Hut in den Ring wirft und auch sofort gewählt wird.
Ganz alternativ könnte man eine Art Ältestenrat schaffen, der für die Abwahl eines Direktors alleine antragsberechtigt ist. Damit hätte man ein unabhängiges Gremium, dass über dem Direktorium schwebt und dieses ggf. auch überwachen kann.
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*so langsam den Überblick verliert*
Wieso muss das denn alles so kompliziert sein? Es geht doch erst einmal darum, dass die OIK die Möglichkeit erhält einen Direktor abzuwählen. Dazu sollte es eines Antrages bedürfen, der von mindestens drei Delegierten unterstützt wird. Ist das der Fall, wird der Antrag zur Abstimmung gestellt.
Wenn danach der Direktor abgewählt wurde, wird ein neuer gesucht, entsprechend den bisherigen Regelungen. Entsteht dann eine Lücke im Direktorium, so ist das doch bei Dreien nicht sonderlich schädlich.
Was ist jetzt bitte daran so schwierig? Und ernsthaft: Wann wird es je der Fall sein, dass alle drei Direktoren nicht im Amt sind? Und wenn dem so sein sollte, dann muss man eben mal warten oder durch Abstimmung das älteste Delegiertenmitglied verdonnern die Amtsgeschäfte weiter zu führen.
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Wir machen dann Stichwahlen
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Zitat:Original von Oberster Hirte
Und was ist daran Bedenkenswert? [...]
Vielleicht haben wir eine unterschiedliche Auffassung von "bedenkenswert".
Für mich heißt das, "wert, in Erwägung gezogen zu werden" und nicht "wert, dagegen Bedenken zu haben".
Es war also eine positive Äußerung über Ihren Vorschlag
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Zitat:Original von Carmen de Mora-Trauenstein
Und ernsthaft: Wann wird es je der Fall sein, dass alle drei Direktoren nicht im Amt sind? .
Wenn es stimmt, was Hirte gesagt hat (und was der sagt, stimmt fast immer  ), dann hat es das in der relativ jungen Geschichte der OIK schonmal gegeben. Man muss solche Situationen ja nicht provozieren. Murphys Gesetz gilt auch in der OIK.
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Ah, okay, dachte halt Bedenkenswert im Sinne von Bedenken  Also quasi wie "bedenklich"
Und ja, das gabs schon. Wir haben dann quasi eine Revolution gestartet und entgegen den Regeln ein Direktorium "bestimmt", sprich diktatorisch an sich gerissen, welches dann die rechtmäßigen Wahlen durchführte, soweit ich mich erinnere.
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Zitat:Original von Abdonez
Wenn es stimmt, was Hirte gesagt hat (und was der sagt, stimmt fast immer ), dann hat es das in der relativ jungen Geschichte der OIK schonmal gegeben. Man muss solche Situationen ja nicht provozieren. Murphys Gesetz gilt auch in der OIK.
Dann muss der abgewählte Direktor eben so lange im Amt bleiben, bis ein neuer gewählt wurde. So einfach ist das.
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Was dem entspricht, was ich oben sagte
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