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Zitat:Original von Faantir Gried
Nur weil sich eine Minderheit nicht gegen die Mehrheit durchsetzen konnte, muss das nicht schlecht sein. Im Gegenteil funktioniert so Demokratie.
Die Mehrheit ist hauchdünn - Stichwort "majority faction" oder für diejenigen, die mit Madison nichts anfangen können und/oder der wunderschönen englischen Sprache nicht mächtig sind: Tyrannei der Mehrheit.
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Zitat:Original von Hermann zu Grimmberg
Die Erkenntnis, daß nur eine neue Karte die Unzulänglichkeiten von OIK und GF beseitigen kann verdient allerdings mein ausdrückliches Lob.
Diese kurzsichtige Erkenntnis wird sich hoffentlich nie durchsetzen.
Man kann eine Welt nicht neu erfinden.
Für eine zumindest gefühlte Glaubwürdigkeit der Karte [das reicht m.E. für den Zweck einer Karte innerhalb den Micronationen] ist es notwendig, daß das bisherige Aussehen fortgeführt wird.
Es ist schon schlimm genug, daß Veränderungen der eigenen Landmasse von Neuzugängen zulässig sind.
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Machen Sie die OIK konkurrenzfähig und ich werde Ihnen zustimmen - bis dahin bleibe ich bei meiner These.
Nachtrag zur Korland-Karte: wie ich sehe, wurde aus Pseudo-Mollweide/-Hammer/-Aïtoff etwas, das entfernt Ähnlichkeit mit Winkels Tripel aufweist (mit allerdings falschem Gradnetz). Auch das ist keine Lösung, anbei bemerkt.
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Zitat:Original von Hermann zu Grimmberg
Machen Sie die OIK konkurrenzfähig und ich werde Ihnen zustimmen - bis dahin bleibe ich bei meiner These.
Wenn Sie das nicht einmal geschafft haben, kann ich wohl auch nicht mehr viel tun. ^^
Ich halte die OIK für voll konkurrenzfähig, nur ist die Organisation gefangen in Ihrer Gutmütig- und Zahnlosigkeit.
Es lässt sich annähernd nichts durchsetzen, was einer Verschärfung des Regelwerkes gleichkommt, obgleich das meines Erachtens unerläßlich ist, damit wir nicht zum Spielball von Blödnationen und immer mehr Schwächen der OIK deutlich werden.
Es ist ja so, daß die Karte in dem Sinne nicht perfekt und alle RL-Gesetzmäßigkeiten abbilden muß.
Wenn die Karte bei Menschen ohne abgeschlossenem Hochschulstudium als stimmig empfunden wird, haben wir schon eine gute Grundlage.
Man sollte konsequent von allen Mitgliedern die Zustimmung zum "OIK-Weltgedanken" fordern und es nicht zulassen, daß GF-Themen,entscheidungsunwillige Bi-Länder oder Einzelpersonen mit Bemerkungen wie "es sind ja nur ein paar Pixel" den wichtigen Grundgedanken an dieser virtuellen Welt stören.
Das nimmt den Mitgliedsnationen auch nicht das Recht und die Möglichkeit auf eigener Ebene etwas mit diesen anderen Objekten durchzuführen.
Im eigentlichen Sinne liebe ich [und vermutlich auch viele andere] die OIK, weil diesselbe uns die Grundlage für geographisch-basierte Ausgestaltung und Interaktion gibt. Aber es sind schon einige Dinge bemerkbar, die diese Liebe bei den Mitgliedsländern täglich auf die Probe stellen.
Darf man fragen, warum sich Ihr überaus formschöner Globus, der ja eindeutig das Gesicht der damals vorhandenen Weltansicht getragen hat, sich nicht durchsetzen konnte?
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Fragen Sie das diejenigen, die dagegen waren/sind - ich habe es längst aufgegeben, die OIK verstehen zu wollen. Vernünftige Entscheidungen wurden hier selten getroffen, das Phänomen der Pfadabhängigkeit taugt auch nur sehr selten zur Erklärung andere feste Muster, nach denen hier Entscheidungen ablaufen, habe ich auch noch nicht erkennen können.
Zum Rest Ihrer Ausführungen sage ich nur so viel: eine Kartenorganisation kann den speziellen Charakter der MN-Welt - daß es nunmal um ein virtuelles Konstrukt im Internet handelt - nicht ignorieren. Auch dabei bleibe ich, bis mir schlüssig das Gegenteil bewiesen wird.
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Würden Sie es denn als falsch bezeichnen, wenn wir - zumindest in unseren Köpfen - , dieses einfach zeitweise zu vergessen versuchen?
Jeder weiß um die Besonderheit diese Mediums, aber ich meine, es entspricht eher dem Wesen der Mikronationen wenn man diesen Punkt so selten als möglich thematisiert und eher mit der Kraft der Phantasie leicht vernebelt.
Ihrer letztzeiligen Einlassung würde ich gerne folgen, wenn man diese Organisation endlich in den klaren simoff-Bereich überführen könnte.
In dem Moment wären Sie für mich nämlich kein backenbartbewehrter Hermann mehr. ^^
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Ich empfinde die Gutmütigkeit der OIK als eine Stärke, die vor einer GF typischen Inzucht und Inaktivität schützt. Man sieht dort, daß die inaktiven Staaten die aktiven überwiegen. Eine Zahnlosigkeit kann ich nicht feststellen. Wenn ich sehe, wie bissig sich die OIK gegen das GF-Prinzip wehrt, sehe ich, wie stabil und stark sich das System hält. Selbst Nationen und Personen, die permanent gegen das System und ihre Mitgliedstaaten hetzen, erträgt sie. In schärferen Organisationen wären Leute, die gegen die Grundprinzipien wettern schon schnell mal rausgekickt worden. Aber die OIK läßt sie gewähren, wie man Frösche quaken läßt. Weil sie stark ist. Man kickt nur das, was wirklich bedroht und die Unkenrufe sind halt nur Unkenrufe. Sie nerven, ja. Aber sie gefährden das gerüst nicht wirklich. Ein System wehrt sich immer gegen Veränderungen, solange es nicht in einer Krise steckt. Und da sehe ich die OIK nun wirklich nicht. Sie funktioniert, wie sie funktioniert schon recht lange und das stabil. In fast allen demokratischen MN werden Beschlüsse und Reformen ebenso schwierig, langwierig und verbissen umkämpft. Warum sollte das in der OIK plötzlich anders sein.
Beim Globus weiß ich nicht mehr die genauen Gründe, warum er nicht eingeführt wurde. Es hing wohl mit den veränderungen im Maßstab zusammen, gegen die man sich wehrte. An der reinen Optik kann es kaum gelegen haben, denn die vorgelegte Karte war ziemlich ansprechend. Vielleicht war es auch die Option der Erweiterung der Kartenfläche, die man sich offen lassen wollte. Immerhin steht die OIK dafür, im Prinzip jede MN aufzunehmen und das impliziert auch die Notwendigkeit, Platz schaffen zu können.
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Zitat:Original von Friederike Fresse
Würden Sie es denn als falsch bezeichnen, wenn wir - zumindest in unseren Köpfen - , dieses einfach zeitweise zu vergessen versuchen?
Jeder weiß um die Besonderheit diese Mediums, aber ich meine, es entspricht eher dem Wesen der Mikronationen wenn man diesen Punkt so selten als möglich thematisiert und eher mit der Kraft der Phantasie leicht vernebelt.
Ihrer letztzeiligen Einlassung würde ich gerne folgen, wenn man diese Organisation endlich in den klaren simoff-Bereich überführen könnte.
In dem Moment wären Sie für mich nämlich kein backenbartbewehrter Hermann mehr. ^^
Ich habe es bereits mehrfach gesagt: jeder nach seiner Façon. Wer sich eine geschlossene virtuelle Welt schaffen möchte, der kann dies tun. Ich werde das allerdings nicht machen; einmal, weil es mir nicht zusagt, dann aber auch deswegen, weil es nicht möglich ist. Wer die Löschung eines Staates mit einer Flutkatastrophe erklären möchte, der mache das: die Welt hätten dann schwer mit ständig auftauchenden Naturkatastrophen zu kämpfen, die allerdings wenigstens so freundlich sind und sich strikt an den Grenzsteinen orientieren.
Es gibt übrigens in der Tat Bestrebungen, das Thema "Karte" komplett auf die Metaebene zu verlagern.
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Außerdem gehört zu einer geschlossenen Welt ein Himmel und nicht jeder weiß damit was anzufangen. Ich muß an dieser stelle auf eine Sendung eines unserer Fernsehkanäle hinweisen:
Du, Frau Fresse?
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Zitat:Original von Nr.1
Ich muß an dieser stelle auf eine Sendung eines unserer Fernsehkanäle hinweisen:
Und wieder sind Sie Ihrem Ruf als beschränkter Vorsteher einer Blödnation voll gerecht geworden.
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