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Sie sind ja päpstlicher als der Papst..... tss.....
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Ich sehs halt so. Warum sollte ich auch mit dem Gründer von z.B. Neuenkirchen (NUR EIN BEISPIEL!!!) eine gemeinsame Identität aufbauen? Ich kenne den Herrn nichtmal.
*Eine* Mikronation kann man ja durchaus als Community sehen, aber *alle* Mikronationen???
saludos
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Kollege Chilavert, ich denke, ich habe Sie verstanden. Wenn Sie aber schon bei der Gemeinschaft der MN-Staaten (hier genannt: MN-Community) für Ihre Bedeutung oder gar Annahme gänzlich anders eingestellt sind als ich, dann wird es schon sehr schwer, einen Schritt aus dem Elfenbeinturm zu tun. Wie wollen wir zusammenkommen, wenn Sie nicht einmal zustimmen können, dass es einen Prozess des Nachlassens von Interesse an MN-Simulationen gibt, einfach weil die Menschen (inbesondere die jüngeren) auf die modernen Unterhaltungsmedien setzen (vor allem Spiele), deren Geschwindigkeit ein Vielfaches von der einer Forum-gestützten Politik- und Gesellschafts-Sim ist? Die einzige Möglichkeit, das Hobby MN voranzubringen, ist, deren Attraktivität zu steigern. Das geht mit Stillstand nicht. Das geht mit einem bockigen "Ich fand das schon immer toll so, ich will nichts ändern" nicht. Die MN-Community wird weiter schrumpfen, schon jetzt habe ich zunehmend das Gefühl, es wieder mehr mit einigen sehr alten Kollegen zu tun zu haben, einfach weil die jungen Leute kaum noch nachwachsen.
Die GF war wohl der Versuch, die Attraktivität zu steigern, indem man neuem Publikum zeigte: "Hey, schau' mal hier, hier gibts eine riesige Spielwiese, die unserer Welt sehr ähnlich sieht, hast du nicht Lust, da mal mitzumachen?". Dabei ist die Sim-Ebene in Wirklichkeit nur vom einzelnen Staat auf eine weltweite Simulation gehoben worden. Plötzlich aber war eine Außenpolitik möglich, wie es sie nach meinem Eindruck vorher nicht gegeben hat. Davon profitierte wiederum der einzelne Staat, der Anziehungspunkt für verschiedenste Arten von Außenpolitik war. Durch die große Nähe der GF an der realen Welt, konnte man auch sehr realistisch simulieren, z.B. die Gefahr des internationalen Terrors.
Nun geht die GF in die AIC über und diese bemüht sich nun, mit der OIK zusammen zu kommen. Dabei geht es nach meinem Eindruck noch am ehesten um die Erkenntnis, dass eine Abspaltung von der OIK und weitere Zersplitterungen für die MN-Community schlecht sind. Wir werden sehen, was es bringt.
Die Haltung Wolfensteins verstehe ich durchaus. Da aber die Basis und das Verständnis über ein paar Grundbegriffe des Miteinanders fehlt, ist ein echtes Zusammenkommen nach meinem Eindruck nur sehr schwer möglich.
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Sagen wir mal so: ich habe absolut nichts dagegen, wenn der von Ihnen postulierte Schrumpfungsprozess dazu führt, daß die eine oder andere Polit-NID verschwinet, weil die dahinter stehende ID mehr Zeit aufs eigene Land verwenden muss, dann habe ich damit überhaupt kein Problem. Dann würde ich diesen Prozess sogar begrüßen, Sie kennen eventuell meine Einstellung dazu.
Sie sagen ja, zu Recht, es würde schwer werden, einen Schritt aus dem "Elfenbeinturm" zu tun. Beziehungsweise stellen Sie ja offenabr auch fest, daß die Bewertungen und Beurteilungen, die Einstellungen zur ganzen Sache doch recht unterschiedlich sein können. Davon sprach ich unter anderem, als ich diese OIK-Karte hier als Kompromiss und kleinsten gemeinsamen Nenner bezeichnete. Was darüber hinausgeht, wird für die eine oder andere Seite Zwang und Einschränkung bedeuten.
Was nun aber die Attraktivität betrifft: ich bin immer noch der Überzeugung, daß es *eine* der ersten und dringlichsten Aufgabe eines Staates ist, attraktiv für Neubürger zu sein. Dazu gehört ein Konzept mit möglichst vielen Alleinstellungsmerkmalen, eben auch politische Organe, die für ihr Land da sind und es konsequent vertreten. Dann wird man auch für Neubürger attraktiv. Daran muss jeder Staat, der dieses Problem erkennt und für wichtig erachtet, *selbst* arbeiten.
Hier jetzt zu versuchen, die OIK zu verändern, ist Problemoutsourcing und eigentlich das Eingeständniss, daß man es im eigenen Staat nicht auf die Reihe bringt. Es klappt im kleinen nicht, versuchen wirs also im großen. Das wird nicht funktionieren! Man kann doch nicht ernsthaft versuchen wollen, über eine Umgestaltung der OIK-Karte die Attraktivität des eigenen Landes zu erhöhen, wie naiv ist denn das bitte?
Sie nehmen ja das Beispiel GF, um Ihre Aussage zu begründen. Soweit ich das sehe, ist die GF nun nicht gerade ein Erfolg bzw. sehe ich nicht, wo deren Karte solch eine Strahlkraft auf die teilnehmenden Länder gehabt hat, daß diese jetzt den Schrumpfungsprozess "besiegt" hätten.
Davon abgesehen: wir haben hier *auch* eine riesige Spielwiese, unsere ist sogar noch größer! Und vor allem ist sie freier! Und ich persönlich werde keinesfalls diese Freiheit gegen das vage und unrealistische Versprechen von mehr Attraktivität in der Zukunft, welches mit Zwängen bzw. simulatorischen Einschränkungen verbunden ist, eintauschen. Nicht freiwillig! Ich gehe hier noch nicht mal auf den RL-Unsinn (welcher klar denkende Mensch hat eigentlich Lust, "Terrorgefahr" zu simulieren? Hallo?!) ein, da es auch dazu sehr geteilte Meinungen gibt. Nicht jeder staat will möglichst nah am RL simulieren, schon deshalb wäre es falsch, wenn Sie das als Basisannahme in Ihre Überlegungen einfliessen liesen.
Alles in allem nochmals: ich halte die Umgestaltungsversuche, insbesondere nach Ihrer Erklärung, für die Verlagerung nichtbewältigter nationaler Probleme auf die nächsthöhere (in diesem Fall die globale) Ebene. Anstatt vor der eigenen Haustür zu kehren und das eigene Land herauszuputzen, wird einfach der ganze Batzen Probleme den anderen Staaten vor die Füsse geklatscht, immer unter der Annahme, die haben ja dieselben Probleme wie wir. Ich finde das nicht in Ordnung.
saludos
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Zumindest was Cuello angeht ist Ihre Annahme nicht zutreffend. Es gibt wohl kaum ein besser und interessanter ausgestaltetes Land. Trotzdem haben wir mit Inaktivität und fehlendem Neuzugang zu kämpfen.
Aber ich denke, Ihre Position ist klar geworden.
Warum die GF und nun auch die AIC zu scheitern drohen? Dazu habe ich meine ganz eigene Meinung. Anstatt sich auf ihre Vorteile zu besinnen und diese selbstbewußt zu vertreten - auch mal in schlechten Zeiten - hat man sich wieder mal aufs Schwätzen eingelassen und in bester MN-Tradtion gemeinsam - und das mit ordentlichem Schwung - alles gegen die Wand gefahren.
Man bekommt halt nicht alle ins Boot. Ich denke, die Meinungen sind so divergierend, dass sie in einer Organisation nicht unterzubringen sind. In so fern gebe ich Ihnen Recht, dass es zur OIK eine Alternative geben muss, wenn Länder wie das Ihre von Ihrem Reinheitsgebot innerhalb der OIK nicht abzurücken bereit sind.
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Einzigartigkeit ist unattraktiv, das sollte man in Wolfenstein eigentlich verstanden haben. Immerhin ist es selbst einzigartig, hat aber jahrelang keine Neubürger angezogen. Das gleiche gilt für Staaten wie Futuna oder Cuello.
Fazit ist, dass sich die meisten MNler farblose Bundesrepubliken wie Bergen, Sylfaen usw. wünschen. Oder halt ein deutsches Reich hoch drei.
Darüber muss man in Wolfenstein nicht traurig sein oder sich aufregen, das hat sogar das viel jüngere Futuna(nur 5 Jahre) aufgegeben. Es ist so und wird wohl auch so bleiben. Die meisten Menschen bleiben bei dem, was sie kennen.
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Na da kommen wir ja zu einem Punkt, ich muss mich sicherlich entschuldigen, weil ich doch etwas emotional diskutiere...
Es liegt mir fern, Cuello irgendwie als nicht ausgestalteten Staat zu bezeichnen. Es ging mir mehr um ein allgemeines Prinzip, was ich hier meine zu entdecken. Und wenn wir darin übereinstimmen, daß eben wirklich nicht alle unter einen Hut zu bringen sind, ist das ja ne gute Sache, die viel zum Verständnis beiträgt.
Jedoch vertrete ich hier kein Reinheitsgebot! Sondern maximale Freiheit für jeden OIK-Staat. Das ist ein Unterschied, ein wichtiger Unterschied.
saludos
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Zitat:Original von Faantir Gried
Einzigartigkeit ist unattraktiv, das sollte man in Wolfenstein eigentlich verstanden haben. Immerhin ist es selbst einzigartig, hat aber jahrelang keine Neubürger angezogen. Das gleiche gilt für Staaten wie Futuna oder Cuello.
Fazit ist, dass sich die meisten MNler farblose Bundesrepubliken wie Bergen, Sylfaen usw. wünschen. Oder halt ein deutsches Reich hoch drei.
Darüber muss man in Wolfenstein nicht traurig sein oder sich aufregen, das hat sogar das viel jüngere Futuna(nur 5 Jahre) aufgegeben. Es ist so und wird wohl auch so bleiben. Die meisten Menschen bleiben bei dem, was sie kennen.
Najo, so unattraktiv sehe ich das nicht. Kommt halt immer auf denjenigen an, der die Wahl hat. Ihr Fazit ist soweit ok, kann man so sehen.
In Wolfenstein regt sich keiner über sowas auf, *solange* es nicht dazu führt, daß Freiheiten, die zur Sim gehören, eingeschränkt werden sollen. Das ist alles.
saludos
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Also, ich sehe nicht, daß Veränderungen nötig sind. ebenso wie ich den Sinn mehrerer Karten nicht einsehe.
Die OIK ist ziemlich frei. Das geht aber verloren, wenn man die Sache "übergestaltet". Mal ehrlich, wo spielt den z.B. das Klima in irgendeiner Sim eine derartige Rolle, daß es diese Aufregung wert wäre. Wenn man denn möchte, kann man ja für gravierende Klimaunterschiede Erklärungen finden. Oder man setzt Wissenschaftler drauf an, solche Phänomene zu erkunden 
Unsere Stärke ist allein die Offenheit. Und mit keiner Veränderung hier werden Mitspieler gewonnen. Im Gegenteil.
Sowas schreckt nur ab. Mal ernstlich, wenn ich heut über die MNs stolpern würde, ich weiß nicht, ob ich einen zweiten Gedanken dran verschwenden würde, nachdem ich mich umgeschaut hab....
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Das liegt aber eher daran, dass Sie zu viel Insider-Wissen haben.  Ansonsten ist da immer noch ein mitunter lustiges Spielchen hier.
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