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Bei einer "realistischen" (also an der RL-Physik und -Logik orientierten) Simulation gebe ich Ihnen Recht, aber manche Länder auf der Karte nehmen sich (und dazu haben sie alles Recht der Welt) die Freiheit, in diesem Punkte frei zu simulieren. Da steht dann "simulatorisches Freiheitsrecht" der "Pflicht zu physikalischem Realismus" gegenüber. Ein heikles Thema!
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Nehmen wir an, dass z.b Hermetien sagt, dass ihre Grenze zu Fromboldisland 500 km lang ist und die Fromboldisländer sagen dass diese Grenze 1000 km lang ist. Soweit so gut, dann hat Fromboldisland einen doppelten Massstab im Vergleich zu Hermetien.
Hermetien sagt auch, dass die Grenze zu Valior 1500 km lang ist. In Valior ist die Grenze aber nur 500 km lang. So hat Hermetien einen 3-Mal so grossen Massstab wie Valior.
Jetzt kommt aber der Haken an der Ganzen Sache: Valior und haben eine gemeinsame Grenze. Valior sagt, dass diese 100 km lang ist, Fromboldisland sagt aber, dass sie 350 km lang ist. Dann kann das nicht mehr mit mehrfachen Masstäben gelöst werden, da sonst die Masstäbe zu Hermetien nicht mehr stimmen würden.
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Zitat:Original von Ludwig
Wenn bspw. Falkenland erklären würde, seine Grenze zu Freiland sei 1500 km lang, Freiland aber erklärt, seine Grenze zu Falkenland sei 300 km lang, dann heißt das nur, daß ein Falkenländer km 5 mal länger ist, als ein Freiländer. Das Verhältnis aber ist schon durch die Karte festgelegt. Andernfalls wäre die Erstellung einer Weltkarte nicht möglich.
Genau das wollte ich mit meinem Beitrag ausdrücken.
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Was ist, wenn man sich bei den Grenzen einigen könnte(da ist nirgendwo eigentlich eine Grenzlänge zu finden

) und die Größen eher im Innern ausbaut?
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Warum immer wieder diese Diskussion?
Die Einheit der OIK ist die Länge einer Planquadratseite (ich glaube Vikar genannt). Ansonsten ist eine Maßeinheit von Land X einfach nicht genauso lang wie eine gleichnamige Maßeinheit von Land Y.
Zitat:Nehmen wir an, dass z.b Hermetien sagt, dass ihre Grenze zu Fromboldisland 500 km lang ist und die Fromboldisländer sagen dass diese Grenze 1000 km lang ist. Soweit so gut, dann hat Fromboldisland einen doppelten Massstab im Vergleich zu Hermetien.
Hermetien sagt auch, dass die Grenze zu Valior 1500 km lang ist. In Valior ist die Grenze aber nur 500 km lang. So hat Hermetien einen 3-Mal so grossen Massstab wie Valior.
Jetzt kommt aber der Haken an der Ganzen Sache: Valior und haben eine gemeinsame Grenze. Valior sagt, dass diese 100 km lang ist, Fromboldisland sagt aber, dass sie 350 km lang ist. Dann kann das nicht mehr mit mehrfachen Masstäben gelöst werden, da sonst die Masstäbe zu Hermetien nicht mehr stimmen würden.
Erstens ist mir nicht bekannt, daß ein Staat irgendwo die Grenzlänge zu seinen Nachbarn festgelegt hat und zweitens hätte dann mindestens einer der drei Staaten ein internes Problem, da er für seine eigene Karte unterschiedliche Maßstäbe haben müßte.
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Zitat:Original von Nara
Warum immer wieder diese Diskussion?
Weil es die meisten Staaten offensichtlich doch sehr interessiert.
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Wenn man schon mit einer virtuellen Einheit wie dem Vikar rechnet, sollte es zumindest möglich sein, diesen in die lokalen Masstäbe umzurechnen, denn sonst ist er einfach sinnlos. Von daher fände ich eine eingängigere und realere Massstabfindung schon für sinniger um Distanzen besser feststellen zu können.
Sollte es darüber aber zu große Zerwürfnisse geben, schlage ich vor, dass wir zumindest eine Tabelle haben, indem schnell nachgeguckt werden kann, wieviel Meter denn nun ein Vikar für das jeweilige Land bedeutet, um dann damit arbeiten zu können.
Ein Beispiel wäre ja die Berechnung von internationalem Flugverkehr:
Die Daten für Flugzeuge aus dem IRL geben nunmal einen "Normal-Meter" an mit dem gearbeitet werden muss. Ich denke wenn wir nicht einen solchen Massstab finden und mit dem virtuellen Arbeiten kann es zu unlogischen Situationen kommen, weil eben jedes Land seinen Meter als den IRL-Meter ansieht: Eine Reise von X nach Y könnte - wenn die Flugfirma aus X nur den Masstab von X anwendet - kürzer dauern als eine von Y nach X. Das ist sicherlich unschön, aber andererseits wäre es ein möglicher Kompromiss mit dem ich persönlich leben könnte.
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Fakt ist derzeit: die Vikale haben nichts mit der Grösse eines Landes zu tun! Manch ein Land, welches klein auf der Karte erscheint, ist ggf. sehr gross (und vice versa). Schwer mit RL-Logik nachvollziehbar, aber so gewachsen.
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Erklären wir das doch einfach mit der Krümmung des Raumes.
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Zitat:Original von Sigurd Thorwald
Wieso belässt man nicht alles wie es ist und führt lediglich einen gesamt-mikronationalen Maßstab ein? Dann könnte Turanien seinen turanischen Kilometer behalten und Ratelon seinen ratelonischen Kilometer, aber trotzdem bestünde eine MN-Maßeinheit.
Gute Idee und auch in der Realität umzusetzen!