27.10.2006, 19:38
Das Neuenkirchner Reich stellt folgenden Gebietserweiterungsantrag:
![[Bild: erweiterung_natal.png]](http://ct28.s2.busoft.de/bilder/natal/erweiterung_natal.png)
Unsere Website finden Sie hier, unser Forum hier; als Ansprechpartner fungiere ich.
Vetoberechtigt sind Drull und Hansastan, beide Staaten wurden im jeweils eigenen Forum informiert (im Kartenregelwerk steht lediglich, daß die Vetomächte öffentlich und nachweislich zu informieren sind, daß ein Link angegeben werden muß, davon ist nicht die Rede - und die entsprechenden Beiträge kann man sich auch ohne große Mühe selbst heraussuchen).
Zur Erweiterung:
1. Hintergrund
Die angegebene Landfläche stellt unser Überseegebiet Natal dar. Im Jahre 1630 landeten Seefahrer aus Hoope - der dortige Markgraf war zu diesem Zeitpunkte noch Vasall des Neuenkirchner Kaisers - an der Küste der Südspitze des Nordkontinents und gründeten an der Mündung des Fischflusses den Stützpunkt Neu-Hoope. Sie trafen dort auf den Bantu-Stamm der Xhoto und erfuhren und starke Verluste durch diesen, so daß der Neuenkirchner Kaiser Verstärkungen entsandte. Mit diesen und der Hilfe der Zutubele, einem anderen Bantu-Stamm,ndessen Gebiet nordöstlich dem der Xhoto lag, gelang es den Siedlern bis 1632, die Xhoto zu unterwerfen und Herr über das Xhotoland zu werden.
Natal diente dabei zunächst nur als Handelsstützpunkt; erst gegen 1750 setzte ein starker Zustrom von Siedlern aus den Neuenkirchner Ländern ein, die rasch in alle Richtungen über die damaligen Grenzen Natals hinausdrangen. Dieser Zustrom verstärkte sich noch mit dem Ausbruch des 17-jährigen Krieges im Mutterlande, so daß die Siedler bis zum Kriegsende 1827 - Natal war fortan Hooper Kronkolonie - weit in die Gebiete der Zutubele und der Poko vorgedrungen waren und mit diesen zunächst in friedlicher Koexistenz lebten.
Dies änderte sich 1840, als es erstmals zu größeren bewaffneten Konflikten mit den Zutubele kam. Als die diese den Siedlern 1844 bei Veldhuusen eine schwere Niederlage zufügten, erhoben sich auch die Poko. 1846 schließlich wurden diese, 1852 die Zutubele unterworfen, doch kam es immer wieder zu Aufständen und entsprechenden Gegenreaktionen. Ende des 19. Jahrhunderts schließlich war das Land weitesgehend befriedet, auch weil man der schwarzen Bevölkerung große Zugeständnisse machte. Im Jahre 1900 wurden schlußendlich vom Gouverneur Natals die endgültigen Grenzen festgelegt.
1968, in den Wirren der Revolution, nutzten Natalische Separatisten unter der Führung von Piet Hinrich Malan dann die Gunst der Stunde und lösten sich vom Hooper Mutterlande. Hoope, zu sehr beschäftigt im eigenen Lande, konnte diesen Bestrebungen nichts entgegensetzen; der Rechtsnachfolger der Markgrafschaft, die Republik des Vereinigten Neuenkirchen, zeigte keinerlei Ambitionen, das verloren gegangene Land wieder zurückzuerobern.
Wohl aber fürchtete die schwarze Bevölkerung (immerhin 70% der Gesamtbevölkerung) nach dem Wegfallen der mäßigenden Schutzmacht Hoope rigorose Repressionen durch die neuen Herrscher, was sich in spontanen Protesten und Auseinandersetzungen äußerte. Malan errichtete daraufhin eine präsidentielle Republik mit allgemeinem Wahlrecht - für Weiße. Die schwarze Mehrheit fand sich daraufhin vollends der Willkür der weißen Minderheit ausgesetzt.
![[Bild: natal_entwicklung.png]](http://ct28.s2.busoft.de/bilder/natal/natal_entwicklung.png)
2. Szenario
In den letzten Jahren nahm der Unmut der schwarzen Bevölkerung zu, was von seiten der Regierung mit verstärkten Repressionen beantwortet wurde, die wiederum den Unmut vergrößerten. Diese Spirale setzte sich fort; die Eskalation steht kurz bevor. Die Regierung Natals sieht sich außer Stande, dem Druck dauerhaft standzuhalten und plant deshalb, sich wieder dem mehr als genug erstarktem Mutterlande Neuenkirchen anzuschließen. Die Mehrheit der schwarzen Bevölkerung begrüßt dies, erhofft sie sich doch durch den Anschluß an eine moderne, liberale Industriegesellschaft mehr Freiheiten und vor allem mehr Wohlstand.
3. Umsetzung gemäß §7,7
"Aussimuliert" wird dieses Szenario vor allem durch die Integration Natals in die Neuenkirchner Geschichte, durch das Erstellen von Karten und der Gesamtintegration in Neuenkirchner Reich auf allen Ebenen. Zudem werden die nötigsten Beiträge wie z.B. die Kontaktaufnahme nebst Vertragsunterzeichnung verfaßt werden - da ich im Gegensatz zu vielen anderen ungern Selbstgespräche führe, werde ich die Position des Natalischen Präsidenten übernehmen, Seine Exzellenz der Reichskanzler die der Neuenkirchner Reichsregierung.
Avec l'expression de mes salutations distingués,
Hermann zu Grimmberg
![[Bild: erweiterung_natal.png]](http://ct28.s2.busoft.de/bilder/natal/erweiterung_natal.png)
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Vetoberechtigt sind Drull und Hansastan, beide Staaten wurden im jeweils eigenen Forum informiert (im Kartenregelwerk steht lediglich, daß die Vetomächte öffentlich und nachweislich zu informieren sind, daß ein Link angegeben werden muß, davon ist nicht die Rede - und die entsprechenden Beiträge kann man sich auch ohne große Mühe selbst heraussuchen).
Zur Erweiterung:
1. Hintergrund
Die angegebene Landfläche stellt unser Überseegebiet Natal dar. Im Jahre 1630 landeten Seefahrer aus Hoope - der dortige Markgraf war zu diesem Zeitpunkte noch Vasall des Neuenkirchner Kaisers - an der Küste der Südspitze des Nordkontinents und gründeten an der Mündung des Fischflusses den Stützpunkt Neu-Hoope. Sie trafen dort auf den Bantu-Stamm der Xhoto und erfuhren und starke Verluste durch diesen, so daß der Neuenkirchner Kaiser Verstärkungen entsandte. Mit diesen und der Hilfe der Zutubele, einem anderen Bantu-Stamm,ndessen Gebiet nordöstlich dem der Xhoto lag, gelang es den Siedlern bis 1632, die Xhoto zu unterwerfen und Herr über das Xhotoland zu werden.
Natal diente dabei zunächst nur als Handelsstützpunkt; erst gegen 1750 setzte ein starker Zustrom von Siedlern aus den Neuenkirchner Ländern ein, die rasch in alle Richtungen über die damaligen Grenzen Natals hinausdrangen. Dieser Zustrom verstärkte sich noch mit dem Ausbruch des 17-jährigen Krieges im Mutterlande, so daß die Siedler bis zum Kriegsende 1827 - Natal war fortan Hooper Kronkolonie - weit in die Gebiete der Zutubele und der Poko vorgedrungen waren und mit diesen zunächst in friedlicher Koexistenz lebten.
Dies änderte sich 1840, als es erstmals zu größeren bewaffneten Konflikten mit den Zutubele kam. Als die diese den Siedlern 1844 bei Veldhuusen eine schwere Niederlage zufügten, erhoben sich auch die Poko. 1846 schließlich wurden diese, 1852 die Zutubele unterworfen, doch kam es immer wieder zu Aufständen und entsprechenden Gegenreaktionen. Ende des 19. Jahrhunderts schließlich war das Land weitesgehend befriedet, auch weil man der schwarzen Bevölkerung große Zugeständnisse machte. Im Jahre 1900 wurden schlußendlich vom Gouverneur Natals die endgültigen Grenzen festgelegt.
1968, in den Wirren der Revolution, nutzten Natalische Separatisten unter der Führung von Piet Hinrich Malan dann die Gunst der Stunde und lösten sich vom Hooper Mutterlande. Hoope, zu sehr beschäftigt im eigenen Lande, konnte diesen Bestrebungen nichts entgegensetzen; der Rechtsnachfolger der Markgrafschaft, die Republik des Vereinigten Neuenkirchen, zeigte keinerlei Ambitionen, das verloren gegangene Land wieder zurückzuerobern.
Wohl aber fürchtete die schwarze Bevölkerung (immerhin 70% der Gesamtbevölkerung) nach dem Wegfallen der mäßigenden Schutzmacht Hoope rigorose Repressionen durch die neuen Herrscher, was sich in spontanen Protesten und Auseinandersetzungen äußerte. Malan errichtete daraufhin eine präsidentielle Republik mit allgemeinem Wahlrecht - für Weiße. Die schwarze Mehrheit fand sich daraufhin vollends der Willkür der weißen Minderheit ausgesetzt.
![[Bild: natal_entwicklung.png]](http://ct28.s2.busoft.de/bilder/natal/natal_entwicklung.png)
2. Szenario
In den letzten Jahren nahm der Unmut der schwarzen Bevölkerung zu, was von seiten der Regierung mit verstärkten Repressionen beantwortet wurde, die wiederum den Unmut vergrößerten. Diese Spirale setzte sich fort; die Eskalation steht kurz bevor. Die Regierung Natals sieht sich außer Stande, dem Druck dauerhaft standzuhalten und plant deshalb, sich wieder dem mehr als genug erstarktem Mutterlande Neuenkirchen anzuschließen. Die Mehrheit der schwarzen Bevölkerung begrüßt dies, erhofft sie sich doch durch den Anschluß an eine moderne, liberale Industriegesellschaft mehr Freiheiten und vor allem mehr Wohlstand.
3. Umsetzung gemäß §7,7
"Aussimuliert" wird dieses Szenario vor allem durch die Integration Natals in die Neuenkirchner Geschichte, durch das Erstellen von Karten und der Gesamtintegration in Neuenkirchner Reich auf allen Ebenen. Zudem werden die nötigsten Beiträge wie z.B. die Kontaktaufnahme nebst Vertragsunterzeichnung verfaßt werden - da ich im Gegensatz zu vielen anderen ungern Selbstgespräche führe, werde ich die Position des Natalischen Präsidenten übernehmen, Seine Exzellenz der Reichskanzler die der Neuenkirchner Reichsregierung.
Avec l'expression de mes salutations distingués,
Hermann zu Grimmberg

