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Antrag: Änderung der Geschäftsordnung
#61
Sobald jemand sagt worüber denn jetzt abgestimmt werden soll, wird sicherlich auch eine Abstimmung eingeleitet werden.

Ich hab einen Vorschlag gemacht wie man zu einem Text kommt, der in den Einzelfragen jeweils von einer Mehrheit getragen wird, fehlt nur noch die Enthaltungsmöglichkeit und die Möglichkeit vollkommen gegen eine Absetzung von Direktoriumsmitgliedern zu sein.
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#62
Ich hab auch mal was gebastelt:

Artikel 4: Personal

1. Das Hauptpersonal des OIK besteht aus:
- dem Exekutivdirektor
- Vizedirektor für Kartographie
- Vizedirektor für Kartenanträge

Sie bilden das Direktorium unter der Leitung des Exekutivdirektors. Weitere Mitarbeiter können durch das Direktorium bestellt werden, falls dies nötig ist, diese sind nicht als zum Hauptpersonal gehörig anzusehen.

2. Die in Artikel 4 (1) aufgelisteten Ämter werden alle drei Monate durch den Beirat mit Mehrheit der gültigen abgegebenen Stimmen der auf eine Person lautenden Stimmen gewählt.

3. Eine Abwahl kann auch dadurch erfolgen, dass der Beirat auf einen Antrag, der von wenigstens fünf Delegierten unterschrieben ist, ein neues Direktoriumsmitglied wählt. Die Wahl dauert sieben volle Tage und der Amtsinhaber ist als Kandidat zuzulassen. Dieses Verfahren ist, wenn nicht der Amtsinhaber schwere Verfehlungen gegen die OIK begeht, erst einen Monat nach der Wahl oder der Bestätigung eines Direktoriumsmitglieds möglich.

4. Bei Rücktritt eines Direktors wird die Neuwahl vorgezogen. Die Amtszeit verkürzt sich auf die Zeitspanne bis zur nächsten regulären Wahl.

5. Die Direktoren bleiben in ihrem Amt, bis ein Nachfolger feststeht.
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#63
Mir erscheint sinnlos, den Amtsinhaber zu der (Ab-)Wahl zuzulassen. Wollen die Delegierten ihn behalten, wählen sie eben keinen neuen. Was aber, wenn er antritt und keiner der Kandidaten die nötige Mehrheit erreicht? Der Amtsinhaber bleibt, hat aber das schlechte Abstimmungsergebnis im Kreuz, was ihm eigentlich die demokratische Legitimation entrissen hat. Keine gute Lage für die Organisation!

Desweiteren halte ich die Gummiformulierung "schwere Verfehlungen gegen die OIK" für unnötig. Eine Abwahl wird schon ihren Grund haben. Und wer soll schon feststellen können, ob eine "schwere Verfehlung" vorliegt?

Im übrigen ist es eine in meinen Augen eher unberechtigte Angst, dass der Beirat hier jede Woche einen neuen Direktor wählen will. Den Stress tut man sich doch nur an, wenn es wirklich einen Grund gibt. Der Herr aus Tropicali wäre hier vielleicht ein aktuelles Beispiel. Aber ansonsten sind doch alle froh, wenn ein Direktorium geregelt seiner Arbeit nachgeht.
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#64
Zitat:Original von Stanislav Goldmann
Der Herr aus Tropicali wäre hier vielleicht ein aktuelles Beispiel. Aber ansonsten sind doch alle froh, wenn ein Direktorium geregelt seiner Arbeit nachgeht.

Was ich gleichwohl tue Smile
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#65
Zitat:Original von Abdonez
Zitat:Original von Stanislav Goldmann
Der Herr aus Tropicali wäre hier vielleicht ein aktuelles Beispiel. Aber ansonsten sind doch alle froh, wenn ein Direktorium geregelt seiner Arbeit nachgeht.

Was ich gleichwohl tue Smile

Yep, das ist das Dilemma bei dir - "alle" hassen dich, aber du machst gute Arbeit, wie damals auch Grimmberg als Kartograph Wink
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#66
Also wenn mir der Initiator dieses Antrags, unser werter Herr zu Grimmberg gestattet, würde ich einen meinerseits letzten Formulierungsvorschlag unterbreiten wollen, den man mit seiner Zustimmung eventuell zur Abstimmung bringen könnte.


3. Der Beirat kann einem Mitglied des Direktoriums während seiner Amtszeit das Amt nur dadurch entziehen, dass er mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen einen Nachfolger wählt. Ein derartiger Neuwahlantrag muss von mindestens 5 Beiratsmitgliedern gestellt werden.

Mehr ist eigentlicht nicht zu formulieren. Denn
-es gibt somit keine Abwahl ohne Neuwahl, also kein Amtsvakuum
-es müssen sich nun mindestens 5 "Unzufriedene" finden
-die Amtsübergänge ("bleiben solange im Amt, bis ein Nachfolger feststeht") sind sowieso schon im bisherigen Punkt 4 geregelt
-eine Neuwahl kommt natürlich nur zustande, wenn ein neuer Kandidat von den 5 Antragstellern präsentiert und zur Wahl gestellt wird
-ohne Kandidat und damit ohne erfolgreiche Neuwahl scheitert der Antrag und es bleibt halt alles wie es ist.

Dieser ganze Punkt soll doch, so hatte ich jedenfalls Herrn zu Grimmberg verstanden, nur im Falle eines Falles, sprich bei großer Unzufriedenheit mit der Arbeit eines Direktors zum Tragen kommen. Bei der Diskussion hier hatte man ja teilweise den Eindruck, mit der Möglichkeit der Abwahl würde sich nun ständig das Personalkarussell drehen.

Vielleicht könnte sich Herr zu Grimmberg dazu äußern (oder auch einen ganz anderen neuen Vorschlag unterbreiten Wink)
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#67
Meine Ergänzung um die Zeiten analog dem Rücktritt zu halten (und das 'nur' gestrichen):

3. Der Beirat kann einem Mitglied des Direktoriums während seiner Amtszeit das Amt dadurch entziehen, dass er mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen einen Nachfolger wählt. Ein derartiger Neuwahlantrag muss von mindestens 5 Beiratsmitgliedern gestellt werden. Die Amtszeit des Nachfolgers verkürzt sich auf die Zeitspanne bis zur nächsten regulären Wahl.
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#68
Solange man die Arbeit hier als reine Bürokratie begreift, ist sie sehr angenehm. Ich schaue in einer Woche mal nach dem Thread hier, dann haben Sie sicher eine Lösung für die Abstimmung parat.
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#69
"Ein Mitglied des Direktoriums kann nur dann von seinem Amte abgesetzt werden, wenn mindestens fünf Delegierte einen Antrag auf Amtsenthebung stellen und gleichzeitig mit der Abwahl des Amtsinhabers ein neuer, durch die Antragsteller vorgeschlagener Amtsinhaber mit einfacher Mehrheit durch die Delegierten gewählt wird."

Das ist die Formulierung aus dem Reformvorschlag, der leider immer noch nicht zur Abstimmung gebracht werden konnte. Allerdings tendiere ich momentan eher dazu, die nötige Anzahl der Antragsteller auf drei zu reduzieren - dies paßt denke ich besser zur Anzahl der Delegierten, die tatsächlich in der OIK aktiv sind. Nebenbei bemerkt: Der Inhalt zählt, nicht die Formulierung.
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#70
Zitat:Original von Faantir Gried
Solange man die Arbeit hier als reine Bürokratie begreift, ist sie sehr angenehm. Ich schaue in einer Woche mal nach dem Thread hier, dann haben Sie sicher eine Lösung für die Abstimmung parat.

Das ist die richtige Einstellung. Die meisten machen es sich mit dem Posten viel zu schwer Smile


Ich unterstütze die Formulierung von Herrn Goldmann und verweise mal hierhin. Dann wird der Job für den Exekutivdirektor noch angenehmer.
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